Der fortschreitende klimabedingte Temperaturanstieg erhöht die Anforderungen an den sommerlichen Wärmeschutz von Wohngebäuden erheblich. Insbesondere die zunehmende Häufigkeit, Intensität und Dauer von Hitzewellen stellt bestehende Konzepte und Systeme vor neue Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund verfolgt das Projekt das Ziel, sommerliche Überwärmung im Holzbau durch die Kombination zweier komplementärer Strategien wirksam zu vermeiden:
Aufgrund seiner geringen thermischen Masse reagiert der Holzbau deutlich dynamischer auf Temperaturänderungen als der mineralische Massivbau. Diese thermische Agilität eröffnet die Möglichkeit, bereits mit kurzzeitig eingesetzten aktiven Kühlsystemen wirksam auf Überhitzungssituationen zu reagieren und Temperaturspitzen abzuflachen. Im Fokus des Projekts stehen daher Technologien, die speziell die Eigenschaften leichter Holzkonstruktionen nutzen und eine effektive Kühlung bei möglichst geringem Energieeinsatz ermöglichen.
Das Projekt "ReacTimber FJ3 - Thermisch agile Gebäudeplanung im Holzbau" wird im Programm Collective Research aus Mitteln des Basisprogramm Ausschreibung 2026 und der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG gefördert.
Die FFG ist die zentrale nationale Förderorganisation und stärkt Österreichs Innovationskraft.
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