Der Strukturplan sieht vor, die Bestandsgebäude um bis zu drei Geschosse aufzustocken, wobei vorhandene Höhen und Abstufungen erhalten bleiben. Das Stadthaus bildet mit einer dreigeschossigen Aufstockung den höchsten Punkt, zwei weitere Gebäude werden ebenfalls um drei Geschosse ergänzt, da sich hier die Stiegenhäuser befinden. Daran schließen ein- bis zweigeschossige Aufstockungen an, sodass zusammengehörige Gebäudepaare entstehen. Die Erschließung erfolgt weiterhin über die bestehenden Eingänge im Innenhof und die drei Erschließungskerne. Im Erdgeschoss werden ungenutzte Bereiche aktiviert und gemeinschaftlich genutzt, wodurch ein nach innen orientiertes Nachbarschaftszentrum entsteht. Gleichzeitig greift das Projekt die städtische Grünachse entlang des Auer Mühlbachs auf und führt sie mit Dachwäldern, Gärten und großen Bäumen auf der zweiten Stadtebene weiter.
Auf dieser zweiten Stadtebene entstehen Dachwälder, Gärten und ein Spielplatz als Übergangszone zwischen Bestand und Aufstockung. Die Wohnboxen stehen als eigenständige Körper auf dem Dach und sind in Fassade und Dach klar ablesbar. Sie schaffen individuelle Rückzugsorte, während offene Bereiche, Gemeinschaftsterrassen und gemeinschaftliche Nutzungen das Wohnen und Leben in einer neuen, gemeinschaftlichen Struktur ergänzen.
Wintersemster 2025/26
Masterstudio
Kaden, Dengg, Melzer