STDB/AKTUELLES/NEUIGKEITEN

Von 10 jungen Büros, die am Europan Österreich teilnahmen, wählten wir Blaž Babnik Romaniuk vom Büro Obrat d.o.o, um Workshop 1 zu unterrichten. Sein Lehransatz für die Workshopwoche ist wie folgt:

  • Lernen durch thematische Untersuchung, einschließlich verschiedener Forschungsfelder, Stakeholder und verwandte Themen wie industrielle Trends wie Industrie 4.0, industrielle Zentren, Arbeitsplatzentwicklungen, soziale Aspekte verschiedener Branchen oder Trends in der Logistik und deren Automatisierung    
  • Erforschen von Ortsspezifika durch Ortsanalyse (Verbindungen, Kanten, Programme, Aufbau und übriggebliebener Raum) und Vergleich mit verschiedenen (programmatisch nicht verwandten) städtischen Gebieten 
  • Grundlage für Designarbeit (als sehr kurze Aufgabe) konzeptionelle Arbeit basierend auf Forschung und Analyse
  • mit Hilfe von gewonnenem Wissen Grundprinzipien, Ziele, Grenzen, Probleme wie (schnelle Produktion (Handzeichnung, konzeptionelle Modelle) vieler verschiedener Konzepte, basierend auf verschiedene Prämissen und Ansätze; diese Phase ist als eine Erweiterung des Verständnisses der Aufgabe und gleichzeitig des Beginns der Entwurfsarbeit gedacht - Fehler, "schlechte" Ideen, nicht praktikable Konzepte sind ebenfalls ein wünschenswertes Ergebnis dieses Prozesses), Entwurfsarbeit mit schnellem Iterationsprozess
  • (Testen praktikabler Konzepte) - von grundlegenden Konzepten in wenigen Stunden zu einer detaillierten Lösung, die den Wert und die Grenzen eines spezifischen Konzepts oder Ansatzes zeigt
  • Präsentationen der Projektarbeit - Erstellen von Grundplänen, Modellen und Diagrammen oder Schema des Vorschlags, Erklären des vorgeschlagenen Designs durch Referenzen, sehr kurze Erklärungstexte.

In diesem Workshop werden wir annehmen, dass unsere Straßen mehr können, als nur ihre konventionelle städtische Infrastruktur-Rolle zu erfüllen. Sie könnten Museen, Supermärkte, Gewächshäuser, Theater, 4.0 Industries, Kraftwerke, Universitätslehrzimmer, Laufstege, Bibliotheken, Sportzentren oder Farmen sein! Die Hauptfrage, auf die sich der Workshop konzentrieren möchte, ist die Frage, auf wie viele verschiedene Arten ein und dasselbe urbane Element zu sehen ist. Das städtische Element, das wir wählen, ist die Straße als eine der grundlegenden, die städtische Umgebungen ausmachen, und unsere Strategie besteht darin, ihr unendlich viele Möglichkeiten zu geben. Diese Möglichkeiten haben den gleichen Zweck: die produktive Stadt anzusprechen. Wie können wir eine gemeinsame Vorstadtstraße in eine produktive Vorstadtstraße verwandeln? Wir sind der Meinung, dass eine offenere und spielerischere Herangehensweise ihr Interesse wecken und ihnen eine vielfältigere Perspektive auf den Bau der Stadt bieten kann, da sie für die Schüler, an die der Workshop gerichtet ist, der erste städtebauliche Ansatz ist. An jedem Tag des Workshops werden verschiedene Ebenen und Werkzeuge hinzugefügt, um die Komplexität des städtischen Gefüges unter einem kreativen Blickwinkel zu behandeln. Management und Politik, Nachbarn und Passanten, städtische Elemente und Natur, Produktivität und Wirtschaft, Mobilität und Infrastruktur, Energie und Technologie können nur einige der Ebenen sein, die berücksichtigt und bearbeitet werden müssen.

Von 10 jungen Büros, die am Europan Österreich teilnahmen, wählte das Institut für Urbanistik das Büro von Kune, um Workshop 1 zu unterrichten.


Innovation District-Puchstraße

Seit einigen Jahren ist das Gewerbegebiet Puch Areal im Umbruch begriffen. Im Bereich der ehemaligen Futtermittelerzeugung TAGGER Areal, der Firma Ökoservice GmbH siedeln sich neue Firmen mit dem Fokus Design und RE:USE (Wiederverwendung von Materialen) an. Aufgrund dieses Transition (Veränderung) des Gebietes bearbeitet ein Konsortium unter der der Federführung der AEE Intec mit den Partnern Ökoservice Gmbh und StadtLabor Graz ein einjähriges Smart City Sondierungsprojekt mit dem Ziel der Initiierung eines RE:USE Zentrums für den genannten Stadtteil. Ziel des gemeinsamen Bestrebens ist auch die inhaltliche Positionierung des Stadtteiles in Richtung eines Innovation Districts mit Fokus auf RE:USE einzuleiten.

Die ausgeschriebene Masterarbeit soll sich dem Ziel der Entwicklung eines städtebaulichen Gestaltungs- und Entwicklungskonzeptes für die Entwicklung des Stadtteiles in Richtung eines Innovation Districts widmen. Im Vordergrund soll die Erstellung eines zukunftsfähigen Transitionskonzeptes für die schrittweise Integration von neuen Arbeits- und Produktionsstätten mit Fokus auf Design, RE:USE und New Urban Production liegen.

St. Peter

Die Stadt Graz, die Holding Graz, die Grazer Energie- und Mobilitätsagentur Graz, die TU Graz, das Land Steiermark und Ihre KonsortialpartnerInnen betreiben seit einigen Wohnen auf Basis von Bundesfördermitteln das „urbane MobilitätsLabor Graz– Grenzenlos“ (UML Graz). Im Rahmen vom Mobilitätslabor soll der Bewegungsraum Mandellstraße – Petersgasse – Eisteichgasse als urbaner Lebensraum (Livingstreet) definiert und pilothaft werden. Basierend auf nach den Prinzipien von Jan Gehl, Städte für Menschen und den Prinzipien der smarten und nachhaltigen urbanen Mobilität soll der genannten Raum als LIVING STREET St. Peter neu programmiert werden. Im Vordergrund des gemeinsamen Bemühens steht die schrittweise Rückgewinnung des Straßenraumes und dessen angrenzenden Platzstrukturen als Lebensraum für die im Stadtraum lebenden Menschen.

Die ausgeschriebene Masterarbeit soll sich dem Ziel der Entwicklung eines städtebaulichen Gestaltungs- und Entwicklungskonzeptes für die LIVING STREET St. Peter widmen. Im Vordergrund soll die Erstellung eines zukunftsfähigen Transitionskonzeptes für die schrittweise Entwicklung LIVING STREET St. Peter liegen.

Öffentlicher Raum-Innenstadt Villach

Die Stadt Villach verfolgt seit mehreren Jahren konsequent den Weg der schrittweisen Entwicklung der Stadt. Im Auftrag der Stadtverwaltung von Villach konnte das Forschungsteam URBA Graz, vom Institut für Städtebau der TU Graz das zukunftsweisende Stadtentwicklungskonzept Stevi:konzept2025 erarbeiten. Die Erstellung des Stadtentwicklungskonzeptes erfolgte integrativ (unter Mitwicklung aller Stadtplanungsämter der Stadt Villach) und partizipativ (unter Einbeziehung von BürgerInnen und betroffenen StakeholderInnen). Im Stevi:konzept2025 wurde als Hauptziel die Entwicklung des öffentlichen Raumes in Villach festgelegt.

Die ausgeschriebene Masterarbeit soll sich dem Ziel der Erstellung eines städtebaulichen Gestaltungs- und Entwicklungskonzeptes für den öffentlichen Raum der Innenstadt von Villach widmen. Im Vordergrund soll die Erstellung eines zukunftsfähigen Transitionkonzeptes für die schrittweise Entwicklung des öffentlichen Raumes der Innenstadt von Villach liegen.


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Workshop 1
Zeit:

26.11.2018 – 30.11.2018, 09:00 - 18:00 Uhr

Ort:
SR Architektur 098 (AT01098)

lehrende Büros:
BlažBabnik Romaniuk
www.obratdoo.si

KuneOffice
www.kuneoffice.com


Ausschreibung Masterarbeit

Bewerbung:
Unterlagen in PDF-Format an urbagraz@tugraz.at

Beginn:
April 2018

Betreuerin:
Univ.-Prof. Aglaee Degros


Institut für Städtebau
Rechbauerstraße 12/II
8010 Graz

Tel.
++43/316 873-6286
Fax
++43/316 873-6280
Sprechstunden
Sprechstunden Mo-Fr: 9-12 Uhr

http://www.stdb.tugraz.at