Die Region Steirischer Zentralraum nimmt eine Schlüsselrolle im Mobilitätssystem der Steiermark ein. Sie umfasst die Landeshauptstadt Graz und ihr Umland, in dem sich ein intensives Wechselspiel zwischen städtischem und ländlichem Raum zeigt. Die Region steht vor der Herausforderung, das stark wachsende Verkehrsaufkommen ökologisch, sozial und wirtschaftlich nachhaltig zu gestalten. Der öffentliche Verkehr und neue Mobilitätsangebote nehmen dabei eine zentrale Rolle ein. Mit Programmen wie dem Mikro-ÖV-Angebot „flux“, dem regionalen Carsharing-System „tim“ sowie dem Ausbau multimodaler Schnittstellen und MaaS-Ansätzen (Mobility as a Service) wurden in den vergangenen Jahren wichtige Schritte gesetzt, um umweltfreundliche und sozial gerechte Mobilität zu fördern. Diese Maßnahmen bilden die Grundlage für eine umfassende Begleitforschung, die den Nutzen und die Wirkung dieser Systeme quantitativ und qualitativ bewertet und daraus Empfehlungen für die Weiterentwicklung ableitet. Ziel dieser Begleitforschung ist es, die tatsächlichen Wirkungen regionaler Mobilitätsangebote – insbesondere im Bereich On-Demand-Verkehre und Carsharing – zu erfassen, zu bewerten und in strategische Entscheidungsprozesse zu überführen. Damit soll eine faktenbasierte Argumentationsgrundlage für Gemeinden, regionale Gremien und das Land Steiermark geschaffen werden.
Laufzeit: 01.12.2025 - 31.12.2026
Beteilige Personen der TU Graz:
