Heidrun Gruber-Wölfler

Heidrun Gruber-Wölfler
Assoc.Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn.

Institut für Prozess- und Partikeltechnik
Inffeldgasse 13/III
8010 Graz

Tel.
+43 (316) 873 - 30406
Fax
+43 (316) 873 - 1030406
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Über mich

Ich wurde in Weißkirchen (Bezirk Murtal) geboren und bin 1998 nach Graz gezogen, um hier an der Technischen Universität Graz Technische Chemie zu studieren. Nachdem ich meine Diplomarbeit im Bereich der organometallischen Katalyse an der Rutgers University in New Jersey absolviert habe, schloss ich mein Diplomstudium im Jahre 2003 ab und begann gleich danach mit meiner Doktorarbeit. Dabei beschäftigte ich mich mit der Synthese, dem Molecular Modelling und der Verwendung von Gruppe 4 Metallocenen für die Hydrosilylierung von Iminen. Nach meinem Rigorosum im Jahre 2007 blieb ich als Post-Doc am Institut und startete im September 2010 das Projekt “Rational Development of Functionalized Materials for Applications in Continuous API Manufacturing” welches im Rahmen des Elise-Richter Programms vom FWF finanziert wird. Zurzeit bin ich die wissenschaftliche Leiterin der Gruppe “Continuous Processes” und leite das FFG Bridge 1 Projekt „Plug & Play Reaktor“. Im Bereich der Lehre bin ich für die Vorlesung “Pharmaceutical Engineering I: Active Ingredients and Processes “ und für die Übungen “Partikelverfahrenstechnik I “ zuständig.

 

Forschungsinteressen

Meine Forschung konzentriert sich auf die Herstellung und Immobilisierung von organometallischen Katalysatoren auf unterschiedlichen festen Trägern und die Implementierung dieser Katalysatoren in kontinuierliche Prozesse für die Herstellung von pharmazeutischen Modellsubstanzen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Untersuchung der Heterogenität der Katalysatoren und das Ausschwemmen der katalytisch aktiven Komponente.

Weitere Forschungsinteressen beinhalten die DFT Simulation von organometallischen Molekülen und die Herstellung von stationären Phasen für die kontinuierliche (Elektro)chromatographie.

 

Werkzeuge

Meine experimentelle Arbeit beschäftigt sich mit der organischen und organometallischen Synthese und der Charakterisierung der Komponenten mittels ATR-FTIR-Spektroskopie (Bruker Vertex 70 mit ATR und DRIFT), NMR, und Gas-Chromatographie (Perkin-Elmer Clarus 500). Weiters verwende ich Stickstoff Physisorption (ASAP 2000), He-Pyknometrie (SYLAB Accupyc) und Laser Diffraktometrie (HELOS Sympatec) für die Analyse von Partikeln. Meine theoretische Forschung konzentriert sich auf DFT-Simulationen mit dem Programm “Gaussian”, welche auf einem Cluster der TUGraz ausgeführt werden.

 

Veröffentlichungen

PURE