Erdungsmessung Murkraftwerk Graz Puntigam

In enger Kooperation mit dem IHS der TU Graz führte das IEAN die abschließende Erdungsmessung des neuen Murkraftwerkes Graz Puntigam durch. Ziel der Messung war es das Erdungs-, Potentialausgleich- und Blitzschutzsystem des sich bereits in Vollbetrieb befindlichen Kraftwerks zu überprüfen.

Das IEAN und das IHS begleiteten das Projekt Murkraftwerk Graz Puntigam von im Hinblick auf das Erdungs-, Potentialausgleichs- und Blitzschutzsystem von Anfang an, wodurch in Kooperation mit den Planern ein speziell für dieses Laufwasserkraftwerk integriertes Erdungs- und Blitzschutzkonzept entstand, das den Personen- Tier- und Sachgüterschutz sicherstellt.

Martin Fürnschuß

Erdungsmessung UW Villach Süd

Das IEAN führte in enger Zusammenarbeit mit dem IHS die abschließende Messung der Erdungsanlage des neuen Umspannwerks Villach Süd durch. Das 220/110-kV-Umspannwerk Villach Süd ist als Freiluftschaltanlage ausgeführt, dient zur Netzabstützung und soll einen Beitrag zur weiterhin sicheren Stromversorgung im Großraum Villach beitragen. Das IEAN und IHS waren von Anfang an in das Projekt involviert und brachten sich mit wichtigen Aspekten hinsichtlich des Erdungs- und Potentialausgleichs- und Blitzschutzsystems bei der Konzeptionierung der Anlage mit ein. Ziel dieser Messung war die Überprüfung der Wirksamkeit des Erdungs-, Potentialausgleichs- und Blitzschutzanlage um den Personen-, Tier- und Sachgüterschutz zu gewähren. Weiters dienen die Messergebnisse zur Verifizierung der am IEAN durchgeführten Berechnungen des Erdungs-, Potentialausgleichs- und Blitzschutzsystems des UW Villach Süd.

Martin Fürnschuß

Institutswandertag des IEAN

Am Institut für Elektrische Anlagen und Netze findet alljährlich ein Institutswandertag zur Stärkung des Teamgeistes und zur Verbesserung des Betriebsklimas statt. Dieses Jahr, am 29 September 2020, führte es uns zur Roten Wand nach Tyrnau, wo wir ein tolles Wanderwetter und eine herrliche Aussicht vorfanden.

Wir starteten um 8:00 Uhr vom Institut in Richtung Tyrnau, wo am Parkplatz für die Rote Wand noch ein COVID19 konformes Gruppenbild erstellt wurde, bevor es in den Anstieg Richtung Gipfelkreuz ging.

Unterwegs, nicht weit vom Gipfelkreuz der Roten Wand entfernt, konnten wir wildlebende Steinböcke sehen. Ohne scheu und ganz im Einklang mit der schönen Umgebung konnte sich unser Institutsvorstand den Tieren etwas nähern.

Am Gipfelkreuz angekommen genossen wir die großartige Aussicht welche, vom Hochschwab, Murtal, Gleinalm, Koralm bis zum Schöckl reicht. Beim Abstieg kehrten wir noch in die Tyrnaueralm Hütte auf 1350m ein, um uns nach den Strapazen des Aufstieges etwas zu stärken. Nach insgesamt ca. 5 h erreichten wir wieder den Parkplatz und traten die Heimreise an.

Manuell Galler

AIRCAMPUS Podcast

AirCampus
AirCampus ist eine Podcasts-Plattform der vier Grazer Universitäten zur Wissenschaftskommunikation. Im Zuge der Podcast Reihe an der TU Graz gibt es nun einen Beitrag übers IEAN. Im knapp 3 Minuten dauernden Beitrag wird das Forschungsthema der geomagnetisch induzierten Ströme und der Einfluss aufs Energieübertragungsnetz umrissen.
https://www.aircampus-graz.at/podcasts/sonne_strom/

Philipp Schachinger

Neu Organisation der Institutsbibliothek

Die steigende Zahl von wissenschaftlichen Journals, Fachliteratur und Abschlussarbeiten im Bestand des Instituts für Elektrische Anlange und Netze forderte eine neue Strukturierung der Institutsbibliothek. Das in die Jahre gekommene Ablagesystem wurde durch das zentral verwaltete Bibliothekssystem der TU Graz abgelöst. So wurden neben den Büchern auch alle Diplom- und Masterarbeiten, Dissertationen und Habilitationen ins Bestandsystem der Bibliothek der TU Graz aufgenommen. Während der anschließenden neu-Organisation der Institutsbibliothek wurde auch so mancher Schatz wiederentdeckt.

Philipp Schachinger

Lange Nacht der Forschung 2020

Die Lange Nacht der Forschung (LNF) ist einzigartig. Sie ist das größte Event für Wissenschaft und Forschung im deutschsprachigen Raum. Alle 2 Jahre werden an einem Abend in ganz Österreich innovative Erkenntnisse und bahnbrechende Technologien für ein breites Publikum zugänglich gemacht.

Dieses Jahr findet die LNF ausschließlich online statt. Von 9.10.2020 bis 30.10.2020 sind über 600 Beiträge aus ganz Österreich online abrufbar.

Auch das Thema Sonnenstürme, mit deren Auswirkungen sich Bachelor- und Masterarbeiter sowie zwei Dissertation am IEAN beschäftigen, wird in zwei Beiträgen näher beleuchtet.

Wenn es auf der Sonne stürmt

Sonnensturm: Wann kommt der nächste?

Quelle: www.langenachtderforschung.at

Dennis Albert

Begleitung der Inselnetzversuche von KELAG und Kärnten Netz

Die Netzwiederaufbaustrategie nach großflächigen Blackouts konzentriert sich in Österreich auf Wasserkraftwerke in Salzburg und Kärnten. Die Organisation des Netzwiederaufbaus wird neben Trainings am Simulator auch regelmäßig durch Schwarzstart- und Inselnetzversuche am realen Netz geprobt. Am 18. September 2020 wurden solche Tests von KELAG und Kärnten Netz mit der Kraftwerksgruppe Fragant durchgeführt. Das Institut für Elektrische Anlagen und Netze (IEAN) begleitete diese Versuche als wissenschaftlicher Partner, führte einen Teil der Messungen durch und übernimmt die Auswertung der Messdaten.

Hardware-Update für Transformatorsternpunkt-Messgeräte

Änderung im Erdmagnetfeld können ungewollte niederfrequente Ströme in unserem Stromübertragungsnetz verursachen. Diese Ströme fließen über geerdete Transformatorsternpunkte. Im gemeinsamen Forschungsprojekt mit dem Österreichischen Übertragungsnetzbetreiber APG und der Siemens misst das IEAN diese niederfrequenten Ströme, auch geomagnetisch induzierte Ströme (engl. GIC) genannt.

Um auch bei zukünftigen geomagnetischen Störungen (engl. GMD) diese Ströme messen zu können, wurde am 23. und 24. September 2020 die Hardware von einigen Messgeräten aktualisiert. Das IEAN dankt den APG-Mitarbeiter, die uns bei der Wartung unterstützt haben.

Philipp Schachinger, Peter Wohlfart, Dennis Albert

Stellenausschreibung

Universitätsassistent*in für 3 Jahre, 40 Stunden/Woche, voraussichtlich ab 1. November 2020, am Institut für Elektrische Anlagen und Netze.

Aufnahmebedingungen: Abgeschlossenes Master- bzw. Diplomstudium Elektrotechnik.
Gewünschte Qualifikationen:
Wissenschaftliches Profil im Bereich der Energie- bzw. Regelungstechnik, Programmierkenntnisse (Matlab, Python, FPGA-Programmierung), Erfahrungen im Umgang mit Simulations-Software für elektrische Netze, Erfahrungen in Lehre und Forschung, Teamfähigkeit, Kenntnisse im Projekmanagement, sehr gute Englischkenntnisse, Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit der University of Strathclyde incl. mehrwöchigem Auslandsaufenthalt.
Einstufung: B 1 nach Kollektivvertrag für die Arbeitnehmer*innen der Universitäten; das monatliche Mindestentgelt für diese Verwendung beträgt derzeit € 2.929,-- brutto (14× jährlich) und kann sich eventuell auf Basis der kollektivvertraglichen Vorschriften durch die Anrechnung tätigkeitsspezifischer Vorerfahrungen sowie sonstige mit den Besonderheiten des Arbeitsplatzes verbundene Entgeltbestandteile erhöhen.
Ende der Bewerbungsfrist: 7. Oktober 2020
Kennzahl: 4320/20/030

Bewerbung, Lebenslauf und weitere Unterlagen sind unter genauer Bezeichnung der Stelle bzw. der Kennzahl an die Technische Universität Graz, Dekan der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik, Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Wolfgang Bösch, MBA, Inffeldgasse 18/EG, 8010 Graz (vorzugsweise elektronisch an dekanat.etit@tugraz.at) zu richten und müssen bis spätestens Ende der Bewerbungsfrist einlangen.

Sonnenstürme und geomagnetisch induzierte Ströme

Arte-Dokumentation: Sonnenstürme und geomagnetisch induzierte Ströme

Am Samstag, den 8. August 2020 um 21:45 Uhr, sendet Arte eine Dokumentation zu Sonnenstürmen und geomagnetisch induzierten Strömen. Das IEAN-Team um Prof. Herwig Renner erforscht im Rahmen des Projekts Niederfrequente Sternpunktströme die Auswirkungen von Sonnenaktivtität auf das Stromnetz.

Die Dreharbeiten dazu fanden bereits im Februar 2020, u. a. im Conrad Observatorium bei Wien statt (wir berichteten).

Link zur Dokumentation: https://www.arte.tv/de/videos/086943-000-A/sonnenstuerme-die-raetselhafte-gefahr

Philipp Schachinger, Dennis Albert

Aus dem Institutsalltag

Unser IEAN Jour Fixe wurde im 14-tägigen Rhythmus seit 23.03.2020 COVID-19-bedingt mittels unseres Videokonferenz-Tools abgehalten. Da wir unser erstes persönliches Jour Fixe nach knapp 4 Monaten aufgrund der noch geltenden Abstandsregeln nicht in unserer Institutsbibliothek abhalten konnten wurde dieses kurzer Hand in den Hörsaal i1 verlegt.

#abstandhalten
#gesundbleiben

Daniel Herbst

Masterarbeiten erfolgreich verteidigt

Wir gratulieren den beiden ehemaligen Masterstuden Andreas Prohammer und Tobias Wöhr zur erfolgreichen verteidigung ihrer Masterarbeit am IEAN. Beide Prüfungen wurden per Videokonferenz abgenommen, was mittlerweile zur Routine geworden ist.

Andreas Prohammer untersuchte in seiner Masterarbeit das Verahalten von Leistungstransformatoren bei asymmetrischer Gleichstrombelastung in Nieder- und Hochspannungswicklungen.

In der Masterarbeit von Tobias Wöhr wird das Verhalten eines Synchrongenerators und des umliegenden Netzes im Kurzschlussfall am Beispiel des Kraftwerks und Umspannwerks Rosenau untersucht.

Das IEAN-Team wüscht Euch alles Gute zur erfolgreich verteidigten Masterarbeit und alles Gute auf Eurem zukünftigen Weg. Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen!

Offene Bachelor- und Masterarbeiten findet Ihr in der Rubrik Lehre.

Dennis Albert

Nachruf der TU Graz für Manfred Wurm

Die TU Graz und die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik trauern um Herrn Dipl.-Ing. Dr.techn. Manfred Wurm, der am 6. April 2020 im 59. Lebensjahr verstorben ist.

Manfred Wurm wurde am 17 Juni 1960 in Wien geboren und begann nach der Ausbildung an der Höheren Technischen Lehranstalt Wien 4 das Studium der elektrischen Energietechnik an der TU Wien, welches er mit ausgezeichnetem Erfolg abschloss.

1997 legte er die Ziviltechnikerprüfung ab. Im folgenden Jahr wurde ihm die Befugnis eines Ingenieurkonsulenten für Elektrotechnik verliehen, und kurz darauf erhielt er den Befähigungsnachweis für das Gewerbe des Technischen Büros für Elektrotechnik.

Seinen beruflichen Werdegang begann Manfred Wurm bei der Elin Union AG mit der Entwicklung von Hochspannungsschaltgeräten. Von 1992 bis 2000 nahm er bei der Umwelttechnik Wien GmbH verschiedene Planungsaufgaben als Gewerberechtlicher Geschäftsführer wahr. Anschließend arbeitete er bei Cegelec GmbH als Projektleiter und Handlungsbevollmächtigter für den Anlagenbau, bevor er bei der Netz Niederösterreich GmbH für das Netz-Engineering unter anderem Schutzkonzepte und Projektierungsrichtlinien erstellte. Zusätzlich fand er noch Zeit und Energie für Inbetriebnahmen, Störungsanalysen und Coaching der Abteilungen Netzplanung.

Auf akademischem Gebiet ist seine Dissertation mit dem Titel „Vergleich der Bestimmungsmethoden der Fehlerortentfernung beim einpoligen Fehlernachweis im praktischen Netzbetrieb“ ein Beweis für sein rastloses praxisbasiertes Forschungsinteresse, welche er am Institut für elektrische Anlagen und Netze unserer Technischen Universität im Jahr 2013 abschloss. Seine Lehraktivitäten an Technischen Universitäten umfassten Gastvorlesungen an der TU Graz und TU Wien sowie – seit 2014 - die Wahrnehmung des Lehrauftrags für das Fach Schutztechnik als Universitätslektor, wofür er sogar 2017 für den Best-Lecture-Award der TU Wien nominiert war.

Mit Manfred Wurm verliert die TU Graz einen hochgeschätzten Kollegen und beliebten Lehrenden. Unsere Anteilnahme und das Mitgefühl gelten seiner Frau und seiner Familie.

Lothar Fickert

ABGESCHLOSSENE ABSCHLUSSARBEITEN AM IEAN

In den vergangenen Tagen haben, trotz der aktuell erschwerten Umständen, fünf Studenten ihre Bachelor- bzw. Masterarbeit am IEAN erfolgreich abgeschlossen.

Herzlichen Glückwunsch an Benjamin Jauk, Abedin Bytqi, Matthias Rüschitz und Konstantin Tschabuschnig zur bestandenen Verteidigung ihrer Masterarbeit. Herzlichen Glückwunsch auch an Peter Wohlfart zur erfolgreich abgeschlossenen Bachelorarbeit.

Das IEAN wünscht Euch viel Erfolg in Eurem zukünftigen Berufsleben bzw. beim weiteren Studium. Ihr seid auch in Zukunft herzlich eingeladen wieder am IEAN vorbei zu schauen – wir freuen uns immer auf ein Wiedersehen!

Trotz den aktuellen Umständen ist am IEAN möglich Eure Bachelor- oder Mastarbeit zu beginnen. Unsere aktuell ausgeschrieben Arbeiten findet Ihr auf der Homepage. Falls nichts Passendes dabei ist, sprecht uns gerne auch direkt an (per Telefon oder E-Mail).

Dennis Albert

Dreharbeiten im Conrad Observatorium

Im Zuge von Dreharbeiten für eine Dokumentation zum Thema geomagnetisch induzierter Ströme in Österreich wurde das IEAN ins Conrad Observatorium eingeladen. Prof. Renner präsentierte im Messstollen unser Simulationstool und erläuterte die Aktivitäten des IEAN auf diesem Gebiet sowie die Wichtigkeit des gesamten Forschungsgebietes.

Philipp Schachinger

Projekt Sternpunktströme: Messgerätinstallation UW Zurndorf, NÖ

Im Jänner 2020 hat das IEAN ein weiteres Messgerät zur Aufzeichnung von niederfrequenten Sternpunktströmen im Österreichischen Übertragungsnetz installiert. Im gemeinsamen Forschungsprojekt mit der APG und der Firma Siemens wird der Einfluss der niederfrequenten Sternpunktströme auf Leistungstransformatoren und das Übertragungsnetz untersucht. Diese Ströme werden z. B. durch sich ändernde Sonnenaktivität beeinflusst und werden daher auch geomagnetisch induzierte Ströme bezeichnet. Danke an die APG und die Firma Siemens für die Unterstützung!

Dennis Albert

Erdungsmessung

In der Vorweihnachtszeit 2019 hat das Institut für Elektrische Anlagen und Netze die Wirksamkeit des Erdungssystems an einem 380-kV-Umspannwerk, welches direkt neben einer elektrifizierten Bahnstrecke liegt, messtechnisch erhoben. Grund hierfür ist der Ausbau der Bahnstrecke sowie die Errichtung einer Fußgängerüberquerung. Die Messergebnisse dienen als Grundlage für die Berechnungen, anhand deren die Erdungsanlagen der zukünftigen Einbauten so dimensioniert werden, sodass nach Integration dieser in das bestehende Erdungssystem der Personen- und Sachgüterschutz sowohl im Normalbetrieb als auch im Fehlerfall gewährleistet werden kann.

Martin Fürnschuß

OVE-ENERGIETECHNIK-TAGUNG 2019

Am 16. und 17. Oktober fand die OVE-Energietechnik Tagung, dieses Jahr in Innsbruck, statt. Diese Fachtagungen bilden einen jährlichen Fixpunkt für nationale und internationale Vertreter/innen der Energietechnikbranche. Anlässlich dieser Veranstaltung trafen sich Experten aus Wirtschaft, Energieunternehmen und Forschung in der Messe Innsbruck, um aktuelle Themen rund um Speicher und Speichersysteme für elektrische Energie, Sektorkopplungen (Power-to-X), Flexibilitätsoptionen sowie die Sicherheit der Stromversorgung zu präsentieren und zu diskutieren.

Das Institut für Elektrische Anlagen und Netze durfte bei solch einer Veranstaltung natürlich nicht fehlen und war dieses Jahr wieder sehr zahlreich vertreten.

Bei der Abendveranstaltung erfolgte die Vergabe des OVE-Energietechnik-Preis für den wissenschaftlichen und technischen Nachwuchs. Der Preis wird an Schüler/innen, Studierende bzw. Absolvent/innen von österreichischen Bildungsstätten vergeben. Dieses Jahr wurde die Masterarbeit des IEAN-Absolvent DI Manuel Galler ausgezeichnet. Herr DI Galler durfte seine ausgezeichnete Arbeit während der OVE-Fachtagung vorstellen.

Manuel Galler

Störlichtbogensicherheit von Transformatorstationen

Der Fehlerfall des Störlichtbogens in einer Transformatorstation ist selten, wenn dieser aber eintritt, werden große Mengen an Energie in kurzer Zeit freigesetzt. Es ist daher wichtig, dass auch in diesem Ausnahmefall die Sicherheit von Personen und die Beständigkeit der Gebäudestruktur gewährleistet werden kann. Das IEAN und IES Institut für Elektrotechnik und Sicherheitswesen Ziviltechniker GmbH erhoben Ende 2019 bei Störlichtbogen-Typprüfungen Messdaten, welche die zukünftige Berechnung und Bewertung von Druckbelastungen in Transformatorstationen verbessern wird.

Das Video zeigt die erfolgreiche Überprüfung der Bediensicherheit in Zeitlupe. Die Zündung des Lichtbogens erfolgt in der Mittelspannungs-Schaltanlage auf der linken Seite des Stationsgebäudes.

Robert Schürhuber

2. Fachkolloquium Energietechnik

Am 13/14.11.2019 fand in den Räumlichkeiten des Instituts für Elektrische Anlagen und Netze an der TU Graz das zweite Fachkolloquium Energietechnik statt.

Em. Prof. Bernd Oswald aus Hannover, Prof. Peter Schegner aus Dresden, em. Prof. Lothar Fickert aus Graz und Prof. Lutz Hofmann aus Hannover, diskutierten mit Prof. Robert Schürhuber und Prof. Herwig Renner vom IEAN über Entwicklungen im Bereich der Energietechnik und tauschten aktuelle Forschungsergebnisse aus. Weiters konnte auch die Grazer Kultur und Gastronomie die Gäste beeindrucken!

Robert Schürhuber

Exkursion Siemens Transformatoren Linz

Zum Wochenbeginn, am 30.09.2019 besuchte das IEAN das Siemens Transformatorenwerk in Linz. Neben einer Projektbesprechung hatten die Studenten und Mitarbeiter des IEAN die Möglichkeit das Werk in Linz zu besichtigen. Am Standort Linz wird jeder Transformator eigens für die Sonderanwendungen der Kunden entwickelt und produziert. Von der Kernschichtung bis zur Abnahmeprüfung werden alle Prozessschritte am Standort Linz durchgeführt.

Wir danken Herrn Markus Getzinger und seinem Team von der Firma Siemens, der uns den Besuch ermöglicht hat und uns einen detaillierten Einblick in die Entwicklung und Produktion von Leistungstransformatoren ermöglicht hat.

Dennis Albert

KLAUSUR IEAN WACHAU

Das IEAN hat sich am 23.09.2019 geschlossen in der Wachau in seine erste Klausur begeben um die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft des Institutes zu stellen. Unter der hervorragenden Leitung von Bernhard Ibertsberger entwickelte sich bereits am Vormittag eine lebhafte Diskussion über die Herausforderungen und Ziele des Instituts, welche nach dem Mittagessen in Kleingruppen detailliert bearbeitet wurden.

Durch die offene und auf Augenhöhe geführte Diskussion konnten die unterschiedlichen Interessen der Mitarbeiter in eine gemeinsame Vision für die Entwicklung des Institutes gegossen werden. Der arbeitsintensive Tag klang mit dem ein und anderem Wein beim gemütlichen Zusammensitzen in einem Heurigen aus.

Der zweite Tag war mit dem Besuch des Kernkraftwerks Zwentendorf und dem Umspannwerk Dürnrohr vollkommen der Energietechnik gewidmet. Das KKW Zwentendorf stellt durch die nie erfolgte Inbetriebnahme ein weltweites Unikum dar, da Bereiche des Reaktors besichtigt werden können, welche normalerweise wegen Strahlenbelastung auch nach Abschaltung nicht betreten werden können. So ist ein direkter Blick in den Druckbehälter des Siedewasserreaktors und das begehen des Containments möglich.

Nach der informativen und stufenreichen Führung durch das KKW und einer kurzen Mittagspause in der nahegelegenen Bärenhütte ging es für das IEAN weiter zum Umspannwerk Dürnrohr. Dieses wurde ursprünglich für die Energieableitung des KKW Zwentendorfs errichtet und entsprechend groß dimensioniert. Heute bildet das 380/220-kV-Umspannwerk einen wichtigen Knoten des Österreichischen Übertragungsnetzes. Durch die drei Hauptsammelschienen je Spannungsebene, den zwei 380/220-kV-Hauptumspannern, sowie der Anbindung des Niederösterreichischen 110-kV-Netzes ist es eine der größten Anlagen des Netzbetreibers Austrian Power Grid.

Am späten Nachmittag kam das Team des IEAN in guter Stimmung und viel Motivation für die Umsetzung der erarbeiten Vision wieder nach Graz zurück.

Stefan Polster

Modell einer Francis-Turbine

Nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten kann ab sofort ein Modell einer Francis-Turbine vor den Räumlichkeiten des Instituts für Elektrische Anlagen und Netze besichtigt werden.

Vielen Dank an die Firma ANDRITZ HYDRO GmbH für die Bereitstellung des Turbinenmodells und vielen Dank an die Werkstätte des IHS (Anton Schriebl und Christoph Probst) für die Herstellung der Metallunterkonstruktion.

Prof. Schürhuber, DI D.Herbst, DI M.Fürnschuß

FerialpraktikantInnen für den Kelag-Konzern

Für Sommer 2020 vergibt die KELAG-Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft spannende Ferialpraktikumsplätze. FerialpraktikantInnen haben im Kelag-Konzern eine große Bedeutung. Daher suchen wir transparent und auf Basis definierter Zielgruppen die richtigen FerialpraktikantInnen für unseren Konzern – getreu dem Motto "Get the Right"!

Von 7. Oktober 2019 bis 7. Jänner 2020 können sich SchülerInnen und Studierende online für ein 1-monatiges Ferialpraktikum bewerben.

weitere Info

Im Zeitraum vom 20. August bis zum 30. September 2019 war das Institut für Elektrische Anlagen und Netze mit vier Akademikern an den Tongji Universität in Shanghai vertreten. Dabei hielt in der ersten Woche der Institutsvorstand, Prof. Dr. Schürhuber, u.a. eine Special Lecture zum Thema „From Energy Turnaround to Challenges for High Penetration of Renewable Energy“. Weitere Vorlesungen erfolgten durch Em. Prof. Dr. L. Fickert bzw. Dr. Ziqian. Ferner unterstützte im Sinne der Vertiefung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit Herr Alexander Atzmueller das Institut für Rail Transit durch Auswertung von Fachliteratur hinsichtlich der Zuverlässigkeit der Stromversorgung im Metrobereich.

Zigian Zhang

Prof. Dr. Schürhuber und sein Special-Lecturesposter
Special Lecture von Prof. Dr. Schürhuber
Die Zeremonie zu Beginn des Semesters der Tongji-Universität

Besuch einer Delegation des chinesischen Ministeriums für Wissenschaft und Technologie

Am 21.06.2019 durften wir eine Delegation des chinesischen Ministeriums für Wissenschaft und Technologie bei uns am Institut empfangen. Die hochrangige Abordnung aus Vertretern der Regierung sowie der Automotivbranche besichtigte die Laborräumlichkeiten unseres Instituts für Elektrische Anlagen und Netze, das Labor des Instituts für Elektrische Antriebe und Maschinen sowie das Nikola-Tesla-Labor des Instituts für Hochspannungstechnik und Systemmanagement. Die Reise unserer chinesischen Partner legte ihren Fokus auf neueste wissenschaftliche Erkenntnisse am Sektor der elektrischen Antriebe, der alternativen Kraftstoffe sowie der Elektromobilität. Unser Institut präsentierte im Zuge dessen Projekte rund um die elektrische Sicherheit sowie den Schutz gegen elektrischen Schlag bei DC-Ladestationen für Elektrofahrzeuge.

Ziqian Zhang und Daniel Herbst

Gruppenfoto der Delegation mit Prof. R.Schürhuber, Prof. L.Fickert und Dr. Z.Zhang
Präsentation des Test-Equipments im Labor des Instituts für Elektrische Anlagen und Netze
Gruppenfoto der Delegation im Nikola-Tesla-Labor (Große Laborhalle des Hochspannungslabors)

Neue Kooperation mit der Shanghai Dianji Universität

Mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags am 24.06.2019 startet eine neue Ära der Zusammenarbeit zwischen der Fakultät für Elektrotechnik der Shanghai Dianji Universität und dem Institut für Elektrische Anlagen und Netze der Technischen Universität Graz. Die beiden Institutionen, vertreten durch die Vizerektoren H.Bischof und D.Chen, unseren Dekan W.Bösch sowie die Professoren R.Schürhuber und G.Chen enthüllten gemeinsam eine Wandtafel zum Ausdruck des universitären Austausches vor unserem Institut. Neben interessanten Gesprächen zwischen den Delegationsteilnehmern und den Vertretern der TU Graz wurden auch unterschiedlichste Laborräumlichkeiten besichtigt. Wir freuen uns bereits heute auf eine langfristige Partnerschaft mit unseren chinesischen Kollegen beispielsweise in Projekten im institutseigenen Power Hardware-in-the-Loop Labor im Bereich der erneuerbaren Energien.

Ziqian Zhang und Daniel Herbst

Unterzeichnung des Kooperationsvertrags durch Prof. R.Schürhuber und Prof. G.Chen mit Vizerektor H.Bischof, Dekan W.Bösch und Vizerektor D.Chen
Austausch von Gastgeschenken zwischen den beiden Vizerektoren
Gruppenfoto der Vertreter beider Universitäten unter der schwarzen Wandtafel vor dem Institut für Elektrische Anlagen und Netze
Delegation der Dianji Universität im Labor unseres Instituts mit Test-Equipment für DC -Ladestationen

Exkursion in das thermische Kraftwerk Mellach

Am 27.05.2019 hatten wir wiedermal die Möglichkeit, im Rahmen der Vorlesung Elektrische Energiesysteme 2 eine Exkursion in das thermische Kraftwerk Mellach der Verbund Austrian Thermal Power durchzuführen.

Bei dieser Exkursion konnten wir das Kohlekraftwerk, das Gas- und Dampfkraftwerk, die Warte und die Schaltanlage besichtigen und ausführliche Erklärungen zu Funktion und Betrieb erhalten. Wir erhielten auch einen interessanten Einblick in die aktuelle Fahrweise von thermischen Anlagen, welche stark durch Redispatchmaßnahmen geprägt sind.

In Summe war dieser Ausflug eine optimale Ergänzung zur Vorlesung, bei der im Vorfeld die Theorie thermischer Kraftwerke behandelt wurde.

IEAN auf der CIRED 2019 in Madrid

Vom 3-6. Juni 2019 fand zum 25. Mal die größte Konferenz und Ausstellung für Verteilnetzbetreiber in Madrid, Spanien statt. Von den über 1519 Teilnehmern war das Institut mit 6 Konferenzteilnehmern, 7 Publikationen – davon 4 als Vortrag -  einem Tutorial und einmal als Special Reporter sowie Roundtable-Convenor  vertreten.

Teilnehmer: Robert Schürhuber, Lothar Fickert, Herwig Renner, Katrin Friedl, Daniel Herbst, Mike Lagler

https://cired2019app.org/

Publikationen:

  • 66 – First results concerning localisation of earthfaults in compensated 20-kV-networks based on travelling waves
  • 416 – Modelling the propagation of harmonic voltages in large medium voltage distribution networks
  • 590 – LV Grid Data Analysis demonstrated at DSO Arbon Energie
  • 963 – Power Quality improvement in a rural grid by grid storage system
  • 1307 – Verification of protective measures for safety of DC charging stations for electric vehicles
  • 1671 – Occupational EMF-Exposure: A Simple Guide for Testing Compliance with Requirements of Directive 2013/35/EU
  • 2119 – Simplified Magnetic Field Evaluation for Workers with Conductor Loops

In memoriam Manfred Sakulin

In tiefer Trauer geben wir bekannt, dass Univ.-Dozent Dr. Manfred Sakulin, außerordentlicher Professor im Ruhestand, verstorben ist.

Manfred Sakulin begann seine Tätigkeit am Institut für Elektrische Anlagen und Netze der Technischen Universität Graz im Jahr 1970 und prägte das Profil des von ihm interimistisch von 1997 - 1999 geführten Instituts bis zu seiner Versetzung in den Ruhestand 2007 maßgeblich. Eine Vielzahl der heute am Institut vertretenen Arbeitsgebiete und Aktivitäten wurden durch ihn initiiert und aufgebaut. Weit über 100 von ihm betreute Diplomarbeiten und Dissertationen bezeugen seinen nachhaltigen Einfluss auf die österreichische Energietechnik. Ein großer Teil der heutigen Entscheidungsträger in der elektrischen Energiewirtschaft hat die Vorlesungen und Übungen von Manfred Sakulin besucht.

Er war ein im Inland sowie international anerkannter Experte im Bereich der elektrischen Energiesysteme und ist in den Fachkreisen insbesondere als Pionier der Flickermesstechnik bekannt. Seine Tätigkeit und sein Expertenwissen auf diesem Gebiet war in der ganzen Welt, unter anderem auch in Ländern wie Saudi-Arabien und Indien gefragt.

Obwohl er durch seine Mitarbeit in zahlreichen Gremien und Arbeitsgruppen die Grundlagen für diverse Regelwerke schuf, war für ihn letztlich nie die geschriebene Norm, sondern der gesunde Menschenverstand die Basis für seine Entscheidungen.

Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit engagierte er sich in der Assistentenkurie und war über Jahre hinweg als Mittelbauvertreter im Fakultätskollegium tätig. Unvergleichlich waren die von ihm organisierten Institutsausflüge in seine geliebten steirischen Berge.

Lieber Manfred, wir werden dich nicht vergessen, mögest du in Frieden ruhen!

Herwig Renner

ANTRITTSVORLESUNG PROF. ROBERT SCHÜRHUBER

Unter dem Titel „Zukünftige Herausforderungen für Elektrische Anlagen und Netze“ gelang Prof. Schürhuber in seiner Antrittsvorlesung der Brückenschlag zwischen vorangegangenen Forschungsarbeiten, den Herausforderungen in der Energietechnik sowie den zukünftigen Forschungsbeiträgen des Instituts für Elektrische Anlagen und Netze, der TU Graz.

Als treibende Kraft der spürbaren Veränderungen im Energiesektor führt Prof. Robert Schürhuber unseren steigenden Verbrauch und die Kohlenstoffbasierte Erzeugung dieser Energie an. Durch den bisherigen Umgang mit Rohstoffen beeinflusst der Mensch das Ökosystem „Erde“ zunehmend negativ. Um diesem Trend entgegen zu wirken kommt der elektrischen Energieversorgung eine Schlüsselrolle zu. Durch die vielseitige Einsetzbarkeit z. B. in den Bereich Mobilität, Klima- und Wärmetechnik können regenerative Ressourcen effektiver genutzt werden. Das Institut für Elektrische Anlagen und Netze forscht dazu u. a. im Bereich der Sektorenkopplung und in der Planung und des Betriebs von Netzen.
Im Anschluss an die Antrittsvorlesung diskutierten die zahlreichen erschienen Gäste aus Industrie, Familie und Universitäten in gemütlicher Atmosphäre im Foyer des Energie Zentrums Graz.


Zum Institut

Im Oktober 2017 übernahm Prof. Robert Schürhuber das Institut für Elektrische Anlagen von Prof. Lothar Fickert. Um die bisherigen und zukünftigen Forschungsaktivitäten im Bereich der Energienetze hervorzuheben, trägt das Institut nun den Namen „Institut für Elektrische Anlagen und Netze“. Die drei Kernkompetenzen des Instituts liegen in den Bereichen

  • Berechnung und Planung von Energiesystemen sowie die des Netzanschlusses für Erzeugungsanlagen,
  • Analyse der Versorgungsqualität und -sicherheit elektrischer Anlagen und Netze,
  • Beurteilung von Erdungssystemen und Fragen hinsichtlich der Personensicherheit.

Dennis Albert

SKITAG DES IEAN IN SCHLADMING

Unter dem Motto Teambuilding verbrachten die Wintersport-begeisterten MitarbeiterInnen des IEAN einen Skitag in Schladming. Mit dem Ausblick auf viel Sonne und 20 cm Neuschnee auf der Piste starteten sie am 12. März in bester Laune Richtung Planai und Hochwurzen.

Auf der letzten Abfahrt traten alle bei einem Abfahrtsrennen gegeneinander an.

Gegen 16 Uhr endete der gelungene Ausflug mit dem letzten Schwung - dem Einkehrschwung - an der Talstation in Schladming. Mit Erschöpfung in den Oberschenkeln und viel guter Laune ging es gegen 17:30 Uhr zurück nach Graz.

Bis nächstes Jahr in Schladming - Ski-Heil! Dennis Albert

Energietechnische Exkursion des IEAN nach Kärnten

Am 28.01.2019 führte die energietechnische Exkursion des IEAN Interessierte nach Kärnten. Dort bot sich den Teilnehmern seltene Einblicke in das Laufwasserkraftwerk Schütt 2 der KELAG und in das Heizkraftwerk der Stadtwerke Klagenfurt AG. Zwischen den beiden Kraftwerksführungen besuchten die angehenden Diplom-Ingenieure und Diplom-Ingenieurinnen zusammen mit den Mitarbeitern des IEAN die Kärnten Netz GmbH am Standort Landskron.

Der Besuch in Kärnten startet um 6:30 Uhr mit der Abfahrt an der TU Graz. Am Kraftwerk Schütt 2 angekommen, empfingen uns drei Mitarbeiter der KELAG. Das Kraftwerk Schütt 2 wird aktuell revitalisiert. Dafür wird die in die Jahre gekommene Kraftwerkstechnik teilweise gegen neue Technik ausgetauscht. Das Herzstück des Wasserkraftwerks ist dessen Turbine samt Generator. Beim Besuch konnte die gerade eingesetzte Turbine und der Leitapparat aus der Nähe betrachtet werden. Dieser ist im Normalbetrieb nicht einsehbar. Im Anschluss an eine Stärkung wurde die Wehranlage besichtigt, die ebenfalls saniert wird und sich ca. 3 km flussaufwärts befindet.

Die nächste Station führte in das komplett erneuerte 110-kV-Umspannwerk Landskron, ein wichtiger Knoten des Kärntner Verteilnetzes. Nach einem kurzen Vortrag über die generelle Betriebsführung samt Sicherheitsunterweisung konnten das Umspannwerk besichtigt werden, wobei das Augenmerk auf die Primärtechnik sowie auf die Notstromversorgung der Sekundärtechnik mittels Batterien gesetzt wurde. Im Anschluss zur UW-Führung wurden die Analysemöglichkeiten der von der KNG eingesetzten Kabelmesswägen demonstriert und es ergab sich die Möglichkeit zur intensiven Diskussion mit den zuständigen Technikern.

Die letzte Station der Exkursion führte in das Fernheizwerk der Stadtwerke Klagenfurt, den zentralen Knoten des Klagenfurter Fernwärmenetzes und Standort der Energieleitzentrale der Stadtwerke Klagenfurt. Bis zur Jahrtausendwende wurde am Standort ein kohlegefeuertes Dampfkraftwerk mit Kraftwärmekopplung betrieben. Nach Stilllegung des Kraftwerkes wurden moderne Gasheizkessel in Betrieb genommen um die Versorgung der Stadt mit Fernwärme zu gewährleisten. Beim Rückbau des alten Dampfkraftwerkes wurden die zum Teil 70 Jahre alten gemauerten Heizkessel und ein teilweise demontierter Turbinen-Generator-Satz für Führungen erhalten.

Gestärkt durch eine abschließende Jause und mit vielen interessanten Einblicken und Eindrücken ging es zurück nach Graz. Vielen Dank an die Firmen und deren Vertreter für die interessanten Führungen und Diskussionen und an Stefan Polster für die Organisation der Exkursion.

Exkursion Kraftwerk Mellach

Am 23.5.2018 hatten wir die Möglichkeit, im Rahmen der Vorlesung Elektrische Energiesysteme 2 eine Exkursion in das thermische Kraftwerk Mellach der Verbund Austrian Thermal Power durchzuführen. Bei dieser Veranstaltung konnten wir nicht nur das Kraftwerk (Kohlekraftwerk, Gas- und Dampfkraftwerk, Warte, Schaltanlage) besuchen und ausführliche Erklärungen zu Funktion und Betrieb erhalten, sondern auch einen interessanten Einblick in die aktuelle Fahrweise von thermischen Anlagen erhalten, welche stark durch Redispatchmaßnahmen geprägt sind. In Summe war dieser Ausflug eine optimale Ergänzung der Vorlesung, bei der im Vorfeld die Theorie thermischer Kraftwerke behandelt wurde.

Kontakt
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Institut für Elektrische Anlagen
und Netze
Inffeldgasse 18/1
8010 Graz

Tel.:  +43 (0) 316 / 873 - 7551
office.ieannoSpam@tugraz.at