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Industrie 4.0 von Klagenfurt bis Graz

12.01.2018 | TU Graz news | Universität | Forschung | News+Stories

Von Susanne Eigner

Die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt und die TU Graz richten die gemeinsame Stiftungsprofessur „Industrie 4.0: Adaptive und Vernetzte Produktionssysteme“ ein. Maßgeblich finanziert wird die Professur von Unternehmen.

eine Gruppe von elf Menschen vor einem Alpe Adria Universität gebrandeten Hintergrund
TU Graz und Alpe Adria Universität stellten gemeinsam mit den Stiftern bei einem Medientermin die neue Industrie 4.0-Stiftungsprofessur vor ©Supanz - aau

Die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt und die TU Graz sind die ersten beiden österreichischen Universitäten, die das Zukunftsthema Industrie 4.0 als Professur im Schnittfeld von Künstlicher Intelligenz, Operations-Research und Produktionsmanagement etablieren. Das Besondere an der neuen Stiftungsprofessur ist, dass der/die StelleninhaberIn sowohl an der AAU als auch an der TU Graz tätig sein wird. An beiden Standorten wird Forschungspersonal aufgebaut.

Die neue Stiftungsprofessur „Industrie 4.0: adaptive und vernetzte Produktionssysteme“ ist ein wesentlicher Baustein zum Aufbau eines Forschungs- und Lehrzentrums zum Thema Industrie 4.0 im Süden Österreichs. Sowohl in Kärnten, im Umfeld der AAU, als auch in der Steiermark rund um die TU Graz sind bereits renommierte Forschungsgruppen zum Themenfeld „Neue Technologien in der Produktion“ tätig. Die Stiftungsprofessur soll die Stärken der beiden Universitäten im Bereich autonome, adaptive und vernetzte Produktionssysteme weiterentwickeln und eng mit den relevanten Forschungsgruppen in Klagenfurt und Graz zusammenarbeiten. Dafür wird Infrastruktur beider Standorte genutzt, an der AAU werden zusätzlich sechs PhD/Doktoratsstudierende angestellt, an der TU Graz zwei. Zweck der gemeinsamen Stiftungsprofessur sind neben der Förderung von Forschungsprojekten im Bereich von Industrie 4.0 auch die Mitgestaltung der universitären Ausbildung in den Themenfelder Produktion, Logistik, Robotik, Planung, Konfiguration, Diagnose, Analytics und Optimierung.

Die Stifterinnen und Stifter

Maßgeblich finanziert wird das Vorhaben von Stifterinnen und Stiftern aus der Wirtschaft. Beteiligt haben sich die Unternehmen cms electronics GmbH, Constantia Industries GmbH, FunderMax GmbH, Hirsch Armbänder GmbH, incubed IT GmbH, Infineon Technologies Austria AG, Isovolta AG, Kostwein Holding GmbH und Privatstiftung Kärntner Sparkasse. Darüber hinaus ist der Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds KWF mit einer beträchtlichen Summe mit an Bord.

Gemeinsam mit der Wirtschaft liefern die beiden Universitäten damit wertvolle Impulse für die Region Kärnten-Steiermark, bauen Spitzenforschung aus und unterstützen Unternehmen dabei, Lösungen für komplexe Probleme zu erarbeiten sowie Produktivität, Qualität und Flexibilität steigern.

Mehr Informationen unter www.aau.at

Kontakt

Annegret LANDES
Alpen-Adria-Universität Klagenfurt | Kommunikation
Mobil: +43 664 8398856
E-Mail: annegret.landesnoSpam@aau.at

Barbara GIGLER
TU Graz | Medienservice
Mobil: +43 664 60 873 6006
E-Mail: barbara.giglernoSpam@tugraz.at