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Senat der TU Graz

Der Senat ist neben dem Rektorat und dem Universitätsrat eines der 3 Leitungsorgane der Universität und repräsentiert als demokratisch gewähltes Organ alle Gruppen, die der Universität angehören: das wissenschaftliche Personal, das allgemeine Personal und die Studierenden. Die Kernaufgaben liegen in 3 Feldern:

  • Autonomie – Selbstbestimmung
  • Bildung
  • Qualitätssicherung

Insgesamt arbeiten im Senat 26 Personen und in seinen Kommissionen mehr als 500 Personen mit. Dieses gewaltige Engagement der Universitätsangehörigen zeigt, welch hoher Stellenwert den jeweiligen Aufgaben auf einer breiten Basis eingeräumt wird.

Interessante Details

 

 

 

Gernot Kubin, Bildquelle: Lunghammer – TU Graz
Prof. Gernot Kubin, Vorsitzender des Senates der TU Graz

Neben meinen Aufgaben in Forschung und Lehre arbeite ich sehr gerne im Senat mit, den ich als zentrales Instrument der universitären Selbstbestimmung sehe und der die Freiheit der Wissenschaften und der Lehre durch das Zusammenwirken aller Universitätsangehörigen sicherstellt. Als Vorsitzender bemühe ich mich besonders um einen freimütigen Diskurs und Transparenz in allen Entscheidungsprozessen und lade alle Angehörigen der TU Graz herzlich dazu ein, am öffentlichen Teil unserer Senatssitzungen teilzunehmen.

Kontakt

Senat der TU Graz
Rechbauerstraße 12/I
8010 Graz

Eva-Maria SCHMIDT-HASEWEND
Büro des Senates
Tel.: +43 316 873 6080
e.schmidt-hasewendnoSpam@tugraz.at


Bitte melden Sie sich im Büro des Senates an, wenn Sie am öffentlichen Teil der Senatssitzung teilnehmen möchten.

Senatsmitglieder 1.10.2016 bis 30.9.2019, Bildquelle: Lunghammer – TU Graz

Senat der TU Graz

Zusammensetzung des Senates

Der Senat an der TU Graz besteht aus 26 Mitgliedern aus den einzelnen Gruppen von Universitätsangehörigen:

  • Universitätsprofessorinnen und -professoren: 13 Mitglieder
  • Mittelbau: 6 Mitglieder 
    Diese Gruppe umfasst alle wissenschaftlichen Bediensteten, die keine Universitätsprofessorinnen und -professoren sind: Außerordentliche, Associate und Assistenz-Professorinnen und -Professoren, Senior Scientists sowie Assistentinnen und Assistenten mit und ohne Doktorat und Lektorinnen bzw. Lektoren
  • Studierende: 6 Mitglieder
  • Allgemeines Universitätspersonal: 1 Mitglied

Die studentischen Mitglieder werden von der Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft der TU Graz (HTU) entsendet. Alle anderen Mitglieder werden von den jeweiligen Gruppen für eine Funktionsperiode von 3 Jahren gewählt.

Mitglieder des Senates

Vorsitzender und Stellvertretungen

Vorsitzender: 

Gernot KUBIN

1. Stellvertreter:

Jörg SCHRÖTTNER

2. Stellvertreterin:

Elisabeth SALOMON

3. Stellvertreterin:

Katrin ELLERMANN

Mitglieder der Universitätsdozentinnen bzw. -dozenten und wissenschafltichen Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter im Forschungs- und Lehrbetrieb

Evelyn KRALL

Josef KULMER

Jörg SCHRÖTTNER

Milena STAVRIC

Helmut WOSCHITZ

Tanja WRODNIGG

Mitglied des Allgemeinen Universitätspersonals

Eva SCHWINGER

Aufgabenfelder

Autonomie – Selbstbestimmung

Der Senat spielt eine entscheidende Rolle bei der Verwirklichung der Autonomie, also der Selbstbestimmung der Universität:

  • In der Einrichtung der beiden anderen Leitungsorgane: die Mitglieder des Universitätsrates werden vom Senat gemeinsam mit der Bundesregierung bestellt, der Universitätsrat bestellt wiederum in einem gemeinsamen Verfahren mit dem Senat die Mitglieder des Rektorates.
  • Der Senat arbeitet als „gesetzgebende Versammlung“ der Universität. Er erlässt die Satzung der Universität, in der wesentliche Regelungen wie zum Beispiel studienrechtliche Bestimmungen oder Maßnahmen zur Frauenförderung festgelegt und laufend an die sich ändernden gesetzlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen angepasst werden. 

 

 

 

Bildung

  • Der Senat regelt das Zusammenwirken von Studierenden und Lehrenden durch entsprechende Satzungsteile.
  • Als Unterstützung in besonderen Fällen hat  der Senat eine Ombudsstelle für Studierende eingerichtet.
  • Studien und Universitätslehrgänge: Studienrichtungsspezifische Arbeitsgruppen definieren und strukturieren die Studien in Studienplänen – Bildungsziele, Qualifikationsprofile und Detailbestimmungen zu einzelnen Lehrveranstaltungen. Die beiden Curricula-Kommissionen des Senates steuern diesen Prozess und beschließen danach die Studienpläne. Hier stehen gesamtuniversitäre Qualitätsmaßstäbe sowie der Interessensausgleich zwischen Studierbarkeit und Lehrkapazität, zwischen Berufsvorbildung und wissenschaftlicher Bildung im Vordergrund. In den letzten Jahren gewann der Interessensausgleich mit unseren Partnerinnen und Partnern in universitätsübergreifenden Studien an Bedeutung. 

Qualitätssicherung – strategisch

Der Senat sichert die Qualität auf strategischer Ebene:

  • Der Senat bevollmächtigt Kommissionen, die bei der Besetzung von unbefristeten Professuren und bei der Verleihung der Lehrbefugnis die Verantwortung für die Qualitätssicherung tragen. Damit erfolgt neben der Bestellung der Universitätsleitung auch die Auswahl von Führungspersonen mit strategischer Bedeutung stets nach den Qualitätsmaßstäben der Gesamtuniversität.
  • Zentrale strategische Dokumente, wie Entwicklungsplan oder Organisationsplan werden von den operativen Organen erarbeitet und dem Senat vorgelegt. Der Senat stimmt diesen zu, wenn diese den aus strategischer Sicht erforderlichen Qualitätskriterien entsprechen. 

Qualitätssicherung – operativ

  • Die beratschlagende (deliberative) Arbeitsweise des Senates trägt wesentlich zur Qualität der Beschlüsse des Senates und seiner Kommissionen bei. Gestützt auf Expertisen und Gutachten stellt der offene Diskurs der in den Gremien vertretenen Personen eine Umgebung her, wo das bessere Argument überzeugt – eine Methode, die geradezu als prägend für die gesamte Wissenschaftskultur angesehen werden kann.
  • Der Senat richtet den Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen ein, der eine Geisteshaltung der Vielfalt und der wechselseitigen Wertschätzung in allen Belangen der Universität sicherstellt.
  • Die Ehrungskommission des Senates würdigt mit ihren Auszeichnungen gelebte Qualität überall dort, wo sie unsere Erwartungen bei weitem übertrifft.

Aufgaben im Detail

nach § 25 Universitätsgesetz

  • Wahl von Mitgliedern des Universitätsrates und Änderung der Größe des Universitätsrates
  • Zustimmung zur Ausschreibung für die Funktion der Rektorin oder des Rektors und Erstellung eines Dreiervorschlages für die Wahl der Rektorin oder des Rektors
  • Stellungnahme zu den Vorschlägen der Rektorin bzw. des Rektors bezüglich der Vizerektorinnen und Vizerektoren: Anzahl, Beschäftigungsausmaß und Wahlvorschlag
  • Mitwirkung bei der Abberufung von Mitgliedern des Universitätsrates, der Rektorin oder des Rektors sowie von Vizerektorinnen und Vizerektoren
  • Stellungnahme vor Zuordnung von Personen zu einzelnen Organisationseinheiten
  • Einrichtung eines Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen
  • Nominierung je eines weiblichen und eines männlichen Haupt- und Ersatzmitglieds für die Schiedskommission
  • Erlassung und Änderung der Satzung auf Vorschlag des Rektorats
  • Erlassung und Änderung der Curricula für ordentliche Studien und Universitätslehrgänge
  • Zustimmung zu dem vom Rektorat erstellten Entwurf des Entwicklungsplans (Gesamtstrategie der TU Graz) und des Organisationsplans, der die Organisationseinheiten und deren Aufgaben beschreibt
  • Mitwirkung an Habilitationsverfahren und Berufungsverfahren (ohne Kommissionsmitglieder)
  • Festlegung von akademischen Graden und Bezeichnungen für die Absolventinnen und Absolventen von Universitätslehrgängen
  • Gutachten bei Beschwerdeverfahren in Studienangelegenheiten
  • Einsetzung von Kollegialorganen wie zum Beispiel Habilitationskommisssionen, Berufungskomissionen und Curriculakommissionen, sowie Erlassung von Richtlinien für deren Tätigkeit

Grundlagen

Auf diese Grundlagen baut die Arbeit des Senates auf.

Universitätsgesetz

Der Senat ist laut § 25 Universitätsgesetz eingerichtet.

Geschäftsordnung des Senates

In der Geschäftsordnung des Senates ist festgelegt, wie der Senat arbeitet, wie seine Sitzungen ablaufen und welche Geschäftsfälle der Vorsitzende des Senates selbstständig erledigen darf.

Satzung der TU Graz

Die Satzung der TU Graz regelt beispielsweise die Wahlordnung für die Mitglieder des Senates.

Studien und Universitätslehrgänge

Die angeführten Unterlagen stehen für die Erstellung und Änderung von Curricula zur Verfügung.

Für Doktoratsstudien

 

 

 

Zusammenarbeit in Österreich

Senatsvorsitzendenkonferenz österreichischer Universitäten

Diese setzt sich aus allen Vorsitzenden der Senate und ihren Stellvertretungen an den öffentlichen Universitäten Österreichs zusammen.

Die Konferenz der Senatsvorsitzenden

Österreichische Hochschulkonferenz

Mitglieder der Senate arbeiten in der Österreichischen Hochschulkonferenz und in deren Arbeitsgruppen mit.

Zur Österreichischen Hochschulkonferenz