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Outgoing Stories

Wie ist es im Ausland zu studieren? Ehemalige outgoing Studierende erzählen über ihre Erfahrungen an der Gastuni, im Gastland und was sie durch einen Auslandsaufenthalt lernen konnten.

Infos zu Mobilitätsprogrammen für TU Graz Studierende finden Sie auf der Seite Studieren im Ausland.

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Inha, Seoul, Korea, Wolkenkratzer, Gebäude, Architektur

Ein Auslandsaufenthalt in Korea

Südkorea ist ein sehr beeindruckendes Land. Das Leben ist ganz anders als in Österreich, aber man gewöhnt sich sehr schnell daran. Das war der erste Eindruck: Korea ist sehr grün, obwohl die Städte sehr voll sind, und die Landschaft ist sehr unterschiedlich im Land.

Ich war während der Corona-Pandemie in Südkorea, daher war alles ein bisschen anders.

Da ich nur Online-Unterricht hatte, habe ich die Universität nur gesehen, um Unterlagen abzugeben, Dokumente abzuholen und Klausuren zu schreiben. Dank des Online-Unterrichts hatte ich mehr Zeit, das Land zu sehen, man brauchte nur seinen Computer und man konnte Wi-Fi in fast jedem Café finden.

Man kann in Korea auch ohne Auto reisen, es dauert zwar länger, aber es ist bequem. Mit dem Überlandbus, normalen Bus, Zug und Flugzeug kommt man fast überall hin. Was unbedingt sein sollte, ist die Besteigung des höchsten Berges in Korea, des Hallasan. Er ist ein ehemaliger Vulkan, und so besteht die Insel Jeju aus vulkanischem Gestein. Ich habe auch andere Städte (Busan, Seoul, Gyeongju, etc.) und den Hallyeohaesang-Nationalpark besucht.

Rebecca Gattringer, overSEAs, WS2020-21, Inha University, South Korea

Technik, Nachhaltigkeit, Grüne Mobilität

Grüne Mobilität für eine neue Erasmus+ Generation

8. Juli 2021

Ende Juni ging die Bewerbungsfrist für die Erasmus+ Restplätze im Sommersemester 2022 zu Ende. Auch wenn bis dahin noch etwas Zeit ist, stehen unsere Erasmus+ Outgoing-Studierenden für das Wintersemester 2021/22 bereits in den Startlöchern. Besonderes Novum: mit 1. September startet die neue Erasmus+ Programmgeneration 2021-2027, welche einen besonderen Schwerpunkt auf Inklusion und Diversität, Nachhaltigkeit und Digitalisierung setzt. So werden zum Beispiel alle Erasmus+ Outgoings, die für ihre An- und Abreise ein nachhaltiges Verkehrsmittel wie Zug, Bus oder Carsharing wählen, mit einer Prämie belohnt. Das ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, soll das Bewusstsein für nachhaltige Mobilität sensibilisieren und die Eigenverantwortung in ökologischer Hinsicht einer neuen Erasmus+ Generation schärfen.

Georg Göschl, International Office - Welcome Center

China, Stadt, Tongji, Gebäude, Wolkenkratzer

Shanghai – Einblicke in Kultur, Leben & Studium

9. Juni 2021

Am 9 Juni 2021 fand ein spannendes Info-Event zum Thema „Shanghai – Einblicke in Kultur, Leben & Studium“ statt.

Unsere Kollegin Yang Li, Leiterin des Verbindungsbüro an der Tongji Universität in Shanghai, erzählte über die chinesische Kultur, gab Tipps und Tricks zur Kommunikation in China und erklärt auch, wie man kulturelle Fettnäpfchen vermeiden kann. Auch ein Einblick in das Campus Leben an der Tongji Universität durfte nicht fehlen.

Sie haben das online Event verpasst? Die Aufzeichnung der Online Session können Sie hier ansehen: https://youtu.be/119lsyHkXiA

Lena Neureiter, International Office - Welcome Center

sun, student, Helsinki, ice, scandinavia

Meine jetzige Erfahrung in Finnland!

Bist du dir unsicher, ob du trotz COVID-19 einen Erasmusaufenthalt angehen sollst? Den ganz gleichen Gedanken hatte ich auch und machte mir viele Sorgen!

Ich bin nun seit einem Monat in Finnland auf Erasmus+ und kann jetzt schon sagen, es war die beste Entscheidung! Das Leben ist so viel lustiger - trotz Maßnahmen es ist nicht mit einem Lockdown in Österreich vergleichbar. Ich kann Kaffeetrinken gehen, die Stadt erkunden und die Uni ist online. Dadurch, dass die Lehrpersonen hier in allen LVs die Studierenden miteinbeziehen und alle per Du sind, ist es ganz entspannt und macht Spaß.

Die Welcome-Week online abhalten und wir wurden nett willkommen geheißen. Die Exchange-Coordinator helfen einem bei jeder Angelegenheit sehr gut weiter!

Jedem ans Herz legen würde ich, in ein großes Studentenwohnheim zu ziehen, um andere Erasmusstudierende kennenzulernen. Dies ist mein zweiter Auslandsaufenthalt und die Erfahrungen, die man währenddessen macht, sind unbezahlbar und man lernt seine eigenen kulturellen Hintergründe und sich selbst auf eine wundervolle Weise kennen.

Sara Haas, Erasmus+ SS 2021, University of Helsinki, Finnland

 

UCalgary, Student, computer, corona, online, win, price

 "That's one small step for man, one giant leap for mankind"

Im Oktober 2020 bot die University of Calgary, eine Partneruniversität der TU Graz, Studierenden eine großartige Möglichkeit, "ins Ausland zu gehen", während sie zu Hause bleiben und an spannenden Projekten arbeiten. Ich hatte mich beworben und wurde ausgewählt, Teil eines der Teams bei der Global Community Challenge YYC zu sein. Das war eine großartige Erfahrung, zufällig mit Leuten aus der ganzen Welt in einem Team zusammenzuarbeiten und unter Zeitdruck an dem schwierigen Thema der sozialen Integration und inklusiven Philanthropie zu arbeiten. 

Ich habe viele Einblicke in Themen und Methoden gewonnen, die sich von dem Lernmaterial meiner Universität unterscheiden. Ich bin wirklich froh, dass ich einen positiven Einfluss auf die lokale Gesellschaft in Calgary ausüben konnte, obwohl ich Graz nicht verlassen habe.

Dariia Korotka, Teilnehmerin an der UCalgary Global Community Challenge YYC, WS2020

Zusammen mit ihrem Team konnte Dariia den dritten Preis gewinnen. Herzlichen Glückwunsch! Die University of Calgary plant, das Gleiche im Jahr 2021 erneut anzubieten. Es wird einen weiteren Aufruf im Januar 2021 geben!

Student, Stadt, Japan, Tokyo, OverSEAs

Manchmal... folg einfach deiner Intuition!

Ende März 2020 wurde ich von einem Anruf der japanischen Botschaft in Österreich überrascht, dass ich 24 Stunden Zeit habe, Österreich zu verlassen und nach Japan einzureisen. Andernfalls würde die japanische Regierung alle Visa der Ausländer annullieren. Zu dieser Zeit kannte niemand das Ausmaß und die Konsequenzen von Covid-19. Fast jeder, den ich kannte, riet mir von der Ausreise ab.

Trotzdem entschied ich mich, zu gehen.

Ein paar Stunden nach dem Telefonat saß ich im Flugzeug nach Tokio, kaum vorbereitet und gepackt. Die Entscheidung, zu gehen, war wahrscheinlich eine der wirkungsvollen in meinem Leben! Ich landete in einem sehr motivierten Forschungsteam. Durch harte Arbeit und die immense Unterstützung meiner Betreuer gewann ich einen Forschungspreis auf einer internationalen Konferenz. Außerdem werde ich am Ende meines Aufenthalts meine erste Arbeit veröffentlichen!

Tobias Kugel, OverSEAs SS 2020 & Research Abroad, WS2021, University of Tokyo, Japan

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Was über einen Auslandsaufenthalt zu erzählen ist…#ErasmusDays2020

Das International Office - Welcome Center der Technischen Universität Graz präsentiert stolz das zweite von drei Videos, das zur Feier der #ErasmusDays2020 gedreht wurde. Da sich dieses Jahr von den Vorjahren unterscheidet, haben wir uns entschlossen, an den #ErasmusDays2020 teilzunehmen, indem wir ehemalige Erasmus-Studierende befragten, die bereits einige Zeit an einer unserer Partneruniversitäten im Ausland verbracht oder ein Auslandspraktikum absolviert haben. Wir wollten wissen, welche Erfahrungen sie für ihr Leben gesammelt haben und ob sie es wieder tun würden. Sehen Sie selbst, es könnte nützliche Ratschläge für Studierende, die sich für einen Auslandsaufenthalt interessieren, geben! Viel Spaß beim Anschauen und verpassen Sie nicht das dritte und letzte Video!

#ErasmusDays2020 outgoing: https://youtu.be/fIeQCBw5_kU

Studierende, Taiwan, Taipeh

Taipeh: Ein Abenteuer während der globalen Pandemie.

Zu dem Zeitpunkt, als ich mich um eine Stelle an der National Taiwan University of Science and Technology bewarb, gab es noch keine Spur von der bevorstehenden globalen Pandemie. Aufgrund dieser Pandemie war es sehr schwierig, ein Visum für Taiwan zu erhalten. Glücklicherweise habe ich einen Weg gefunden, um das Visum zu bekommen!

In dem Moment, als ich am Flughafen Taoyuan in Taipeh ankam, fand ich eine Mail in meinem Posteingang: "Stornierung des Austauschprogramms". Mit Hilfe des Internationalen Büros in Graz und meiner Gastuniversität fanden wir einen Weg, dass ich mein Auslandssemester in Taipei beginnen kann, das behauptet, die Pandemie vollständig unter Kontrolle zu haben und keine lokalen Infektionen zu haben.Eines meiner Hauptziele hier in Taipeh ist es, mein Mandarin soweit zu verbessern, dass ich mich fließend unterhalten kann. Viele Studenten in Taiwan studieren Deutsch, das erlaubt mir leicht einen Sprachpartner zu finden.

Wenn Sie sich fragen, wann ist der beste Zeitpunkt für die Durchführung eines Austauschsemesters, bewerben Sie sich einfach jetzt, wenn Sie Ihr Studium durch tolle Auslandserfahrungen bereichern wollen.

Raffael Kainersdorfer, OverSEAs, National Taiwan University of Science and Technology, Taiwan, WS 2020

 

Student_exchange programme

Von Melbourne zu online Research

Endlich angekommen, eingelebt und das Apartment für die kommenden Monate hergerichtet. Kaum fühlte ich mich so richtig wohl in ‚Down Under‘, wurde mir von der anderen Seite der Welt mitgeteilt, ich solle nach Hause kommen. „Nein, ich steh das hier durch“, waren meine ersten Gedanken. Allerdings dauerte es nur wenige Tage, bis ich Konsequenzen in meiner neuen Lieblings-Stadt erfuhr.

Ja, mir wurde COVID-19 zu einem echten Spaßverderber und verkürzte meinen Auslandsaufenthalt von über fünf auf gerade einmal eineinhalb Monate. Das Positive an dieser Ausnahmesituation ist, dass ich meine Arbeit dennoch wie geplant durchführen konnte. Schließlich wurden alle Tutorien am RMIT online durchgeführt, was für mich nur bedeutete, dass mein Experiment um zwei Uhr nachts für mich stattfand. Jedoch mit großer Unterstützung meiner australischen Professoren. Jetzt bleibt mir nichts anderes übrig, als das ganze hier so lange auszustehen bis sich die nächste Möglichkeit ergibt, dieses Abenteuer erneut zu starten!

Martin Sackl, Research Abroad, Royal Melbourne Institute of Technology, Australien, SS 2020

Student_ exchange programme

Sicher vor COVID-19?

Programm aussuchen, Bewerbung für den Auslandsaufenthalt abschicken, Vorbereitungen treffen. Das lief alles nach Plan. Am 2. Jänner kam ich in in Calgary, Kanada, an. Die Vorlesungen liefen sehr ähnlich zu denen in Graz ab. Somit fiel mir der Umstieg auf die kanadischen Lehrmethoden sehr leicht. Ich schätze es ging allen Austauschstudierenden in Calgary gleich, bis wir von diesem „Corona-Virus“ Wind bekamen. Was ist das eigentlich? Wir sind hier sicher vor dem Virus. Dachten wir!

Die Meldungen überschlugen sich und so schnell konnten wir gar nicht schauen, wurden alle Lehrveranstaltungen und Prüfungen ausschließlich online abgehalten. Als wir dann eine Mail von der Heimverwaltung bekamen, die den kanadischen Studierenden riet, aus den Unterkünften auszuziehen, war das für uns der Anstoß zur Heimreise. Ich stelle mir die Frage, ob ich das Semester nochmal genauso wiederholen würde. Die ganzen neuen Freunde und Erfahrungen kann mir keiner wegnehmen. Ich würde es auf jeden Fall wiedermachen, wenn ich die Möglichkeit dazu hätte.
Nicklas Gattringer, overSEAs Austausch, UCalgary, Canada, SS 2020

Student_exchange programme

Lockdown in Malaysien

Ich trat im Dezember 2019 mein Auslandssemester in Malaysien an der UTP an. Zuerst haben wir von der anstehenden Pandemie noch wenig gespürt, obwohl sich die Krankheitsfälle im benachbarten Singapur schon häuften. Anfang März hat auch die Gastuniversität reagiert und bat uns, Reisen in Risikogebiete wie Singapur zu vermeiden.

Nach den ersten eingeführten Maßnahmen fasste ich den Entschluss schnellstmöglich nach Hause zurückzukehren. Glücklicherweise war der Flugverkehr noch nicht gröber eingeschränkt und so war es mir möglich, noch ein Ticket für einen Flug am nächsten Tag zu besorgen. Gerade als ich im Flieger saß, las ich in den Nachrichten von dem anstehenden kompletten Lockdown Malaysiens und war froh, dass ich noch rechtzeitig die Heimreise angetreten hatte.

Zuhause konnte ich die Vorlesungen online weiterverfolgen. Trotz meiner verfrühten Rückkehr konnte ich viele neue und schöne Erfahrungen in Malaysien sammeln
Luna Lehmann, overSEAs Austausch, UTP, Malaysia, SS 2020

Student_exchange programme

Ausgangssperre & Fiebermessung

Ich bin nun seit 10 Monaten in Chile, da ich meinen Aufenthalt von einem Semester auf zwei verlängert habe. Anfang März, als in Europa schon die ersten verschärften Maßnahmen getroffen wurden, war es in Chile noch eher ruhig. Mit den ersten 100 Neuinfektionen kamen dann auch die ersten Regelungen: Ausgangssperre ab 22 Uhr bis 5 Uhr, Maskenpflicht, maximale Personenanzahl in Supermärkten, Desinfektionsmittel und Fiebermessung, geschlossene Geschäfte etc. 

Ich habe daher auch seit März nur selten das Haus verlassen. Es gibt nur Online Kurse, die aber auch nur vereinzelt stattfinden. Die Kommunikation und online Kursanmeldung an der USM ist in der derzeitigen Situation schwierig. Ich bin froh, etwas außerhalb von Valparaíso am Meer zu wohnen, da es erlaubt ist, nach draußen zu gehen und Ausflüge zu unternehmen. In anderen Regionen von Chile herrschen nämlich strengere Ausgangsbeschränkungen. Trotz dieser Ausnahmesituation bin ich dennoch froh darüber, mein Semester in Chile beenden zu können.
Valerie Hollstein, overSEAs Austausch, Universidad Técnica Federico Santa María, Chile, Studienjahr 2019/20

Student_exchange programme

Ein Auslandsaufenthalt in Neuseeland während der Corona-Krise

Von meinem Aufenthalt in Neuseeland blieben mir noch etwa 2 Monate, als die Sperre aufgrund von COVID-19 in Kraft trat. Aotearoa - das ist der Maori-Name für das Land und bedeutet "Land der langen weißen Wolke" - erwies sich als sicherer Hafen, der nur sehr wenig von dem Virus betroffen war. Trotz der unerwarteten Wendung der Ereignisse entschied ich mich, meine Forschung in Neuseeland fortzusetzen. Im Mai hatte ich ein Treffen mit meinem Vorgesetzten von der Universität Auckland über Zoom, um meine aktuelle Arbeit vorzustellen. Ich tauche nun tiefer in das Thema ein, als ich es mir je vorgestellt hätte, und ich konnte diese weitere Forschung in Graz nicht im gleichen Umfang betreiben. Bald werde ich die Möglichkeit haben, eine wichtige Website zu besuchen und einen Online-Artikel zu veröffentlichen, was bedeutet, dass ich tatsächlich in der Lage bin, das Bewusstsein für meine These zu schärfen. Auf diese Weise werde ich eine Masterarbeit fertigstellen können, die einen wertvollen Beitrag zu meinem Fachgebiet der Architektur darstellt.
Laura Feller, Research Abroad, The University of Auckland, Neuseeland, SS 2020

Student_exchange programme

COVID-19: Meine Erfahrung an der Tomsk Polytechnic University

Mein Auslandssemester begann im Februar. Zu diesem Zeitpunkt schien das Corona-Virus noch kein Grund zur Sorge zu sein. Die allgemeine Meinung war, dass das Virus verurteilt wird und bald alles normal sein wird. Mitte März, nachdem die ersten Fälle von COVID-19 in dem Gebiet bestätigt worden waren, änderte sich die öffentliche Meinung und neben anderen Maßnahmen wurde die Universität geschlossen und die Ausbildung online fortgesetzt. Eine Woche später wurde von der Regierung eine landesweite Sperre verkündet. Eines meiner Hauptziele für das Austauschsemester war es, die russische Sprache zu studieren und zu praktizieren, aber das erwies sich aufgrund der sozialen Distanzierung als unmöglich. Nach meiner Rückkehr in Graz nehme ich immer noch an Online-Vorlesungen an der Tomsk Polytechnic University teil. Obwohl ich vorzeitig abreisen musste, denke ich immer noch, dass ich durch die zwei Monate, die ich in Russland verbracht habe, viel gelernt habe.
Alexander Pamler, overSEAs Austausch, Tomsk Polytechnic University, Russland, SS 2020

People sitting at seaside

Ein Semester an der Universidad Politécnica de Valencia

Meiner Meinung kann man mit Valencia als Zielort für ein Auslandssemester absolut nichts falsch machen. Der Anmeldeprozess und die Lehrveranstaltungsauswahl können zwar sehr aufwendig sein, doch all das ist bereits in der ersten Woche vergessen.

Die Erasmus Organisationen wie ESN, Happy Erasmus und Erasmus Life bieten über das ganze Semester verteilt Tagestrips zu in der Nähe gelegenen Orten, Wochenendtrips nach z.B. Barcelona oder Madrid und noch längere Reisen, zu geeigneten Zeitpunkten. Ich habe beispielsweise eine 5-tägige Reise nach Portugal und eine 10-tägige Reise nach Marokko mit Happy Erasmus gemacht und kann diese nur wärmstens empfehlen.

Ich wurde vor diesem Semester oft gefragt warum ich im Wintersemester nach Spanien gehe und nicht im Sommersemester und möchte daher erwähnen, dass meiner Meinung kein Nachteil darin besteht.  In der „kälteren“ Zeit (kein Vergleich zu Österreich) gibt es auch keinen Grund sich eingeschränkt zu fühlen und sowohl Herbst als auch Winter sind in Spanien unglaublich schön.
Thomas Pfeifer, Erasmus+ Aufenthalt, Universidad Politecnica de Valencia, WS 2019/20

Internationale Studierende in den USA

Ein Jahr an der Montclair State University, USA

Montclair ist eine hübsche kleine Stadt im Bundesstaat New Jersey, USA, und Sitz der Montclair State University. Die Universität selbst ist sehr modern, die Kurse sind gut aufgebaut und die Professoren sind sehr hilfsbereit, egal welche Probleme man hat. Es war eine großartige Gelegenheit, andere Menschen kennen zu lernen, neue Freundschaften zu schließen und andere Kulturen kennen zu lernen. Meine Klassenkameraden waren sehr gastfreundlich, was die Eingewöhnung sehr erleichtert hat. Es wurden zahlreiche Aktivitäten und Veranstaltungen auf dem Campus angeboten. Die Bewerbung für ein Auslandsjahr war eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Ich habe neue Freunde aus der ganzen Welt gefunden, meine Sprachkenntnisse verbessert und werde lang von dieser Erfahrung profitieren, sowohl persönlich als auch akademisch.
Kevin Karner-Rühl, Montclair State Scholarship, USA,  Studienjahr 2018/19

 

people sitting together having dinner

Südkorea - broaden your horizon

Angefangen von dem sehr großen, geschlossenen Universitätscampus (mit Bibliotheken, Wohnheimen, Veranstaltungs- und Sportplätzen, Parks usw.) über den unterschiedlichen Stil der Vorlesungen bis hin zu den zahlreichen Studentenclubs auf dem Campus, die hier ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. In Korea läuft alles sehr geordnet und besonders freundlich ab. Das macht sich auch außerhalb der Universität im Alltag sehr bemerkbar und erleichtert den Einstieg.

Abgesehen von all den coolen Leuten, die man trifft, den Freundschaften, die man schließt, den Dingen, die man sieht, und den Erfahrungen, die man unterwegs zusammen sammelt, habe ich persönlich die Erfahrung genossen, weg von der gewohnten Umgebung, den Freunden und dem Alltag zu sein. Die Zeit im Ausland hat mir eine ganz andere Perspektive auf viele Dinge gegeben, an die ich einfach gewöhnt war, und hat meinen persönlichen Horizont erweitert. Ein Auslandssemester zu wagen - vor allem in einer so anderen Welt wie Korea ist jede Anstrengung wert!
Stefan Berer, overSEAs Austausch, Inha University, Südkorea, WS 2019

 

Gebäude, europäische Stadt

Einmal in Finnland 

Ich hatte schon seit jeher großes Interesse an Finnland, auch aufgrund dessen Natur und guten Bildungsstandard. Vor dem Aufenthalt bekommt man von der Gastuniversität einen Tutor zugewiesen, der einem bei der Ankunft in Tampere und an der Universität behilflich sein soll. Wie genau diese Unterstützung aussieht, hängt vor allem von der Einsatzbereitschaft der Tutoren ab. Die restlichen wissenswerten Informationen erhält man allesamt von der Universität vor dem Aufenthalt mitgeteilt.
Positiv hervorzuheben ist, dass es für die allermeisten Kurse 5 ECTS gibt, der Aufwand dafür aber eher mit einem 3 ECTS Kurs an der TU Graz gleichzustellen ist. Bei vielen Kursen muss die Abschlussprüfung auch als sog. electronic exam absolviert werden, in speziellen Computerräumen der Universität, wodurch man sich seinen Prüfungstermin innerhalb eines gegebenen Zeitraums auf die Stunde genau einteilen kann.
Tobias Frötscher,  Erasmus+ Aufenthalt, Tampere University, Finnland, SS 2019