Projektziele

Das übergeordnete Ziel von IDE@S ist die Erarbeitung eines Konzepts für ein steirisches Referenzmodell für die kollaborative Nutzung großer Datenmengen. Darüberhinaus soll IDE@S die Sichtbarkeit der Steiermark in der Data Science Landschaft der EU erhöhen.

Diese übergreifenden Ziele können in spezifische Aufgaben unterteilt werden, die in den 18 Monaten des Projekts zu erfüllen sind:

  • Mapping existierender Infrastruktur und Dienstleistungen für Forschungsdaten aus Wissenschaft und Wirtschaft, und Vision für die Weiterentwicklung
  • Wege zur Ausbildung von Arbeitskräften aufzeigen und Richtlinien für den sicheren Umgang mit Daten vorschlagen
  • Entwurf und Aufbau einer Governance Struktur rund um die technische Infrastruktur und Dienstleistungen
  • Erste Planungen für den Aufbau und die Installation eines Demonstrators auf Basis lokal existierender und in Zukunft notwendiger Infrastruktur für die Anbindung an europäische Initiativen (EOSC; EuroHPC)

Projektbeschreibung

IDE@S ist in konsequent mit diesen Aufgaben in vier "thematischen Säulen" gegliedert, die den Kern der Forschung im Projekt bilden.

Das Referenzmodell für die technische Infrastruktur soll den ganzen Daten Lebenszyklus (Erfassung, Bereinigung, Verarbeitung und Analyse, Austausch, Speicherung und Archivierung) umfassen, die internationale Anschlussfähigkeit gesichert und die technischen Leistungsfähigkeit gestärkt. Die Arbeit in diesem Bereich, zusammen mit der Erarbeitung von Dienstleistungen, die für den Betrieb und die effektive Nutzung der Infrastruktur nötig sind, wird von der TU Graz geleitet. FH Joanneum leitet den Arbeitspaket im Bereich Humanen Ressourcen, die den Bedarf an relevanten kompetenzbasierten Rollen in Data Science & Cloud-Computing innerhalb des angestrebten steirischen Referenzmodells ermitteln wird. Die Erstellung eines Governancemodells unter Berücksichtigung von Datenschutz, Data-Privacy, Datenhoheit, rechtlichen Aspekten, Nutzungsbedingungen, Public-Private-Partnerships und Geschäftsmodellen wird von der Med Uni Graz geführt. Die Universität Graz wird durch die Stakeholder- und Anforderungsanalyse und den Vergleich von Governanceansätzen zu der Erarbeitung des Governance Frameworks beitragen.

IDE@S strebt danach, Stakeholder aus der drei Stakeholdergruppen Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit ins Projekt miteinzubeziehen. Dieses Konzept ist in dem Bild unten dargestellt (Author: Universität Graz). Die Teilnahme von Vertreter dieser Gruppen am Projekt ist absolut erforderlich um die obengenannten Ziele zu erreichen.

Wie könnte ein System für den Datenaustausch aussehen? Ein Beispiel dafür ist in folgendem Bild gezeigt: eine Struktur, die den sicheren Datentransfer von Unternehmen und Forscher*innen ermöglicht, zur Verwendung für andere interessierte Organisationen.

Zur Abschätzung des steirischen Personalbedarfs im Rahmen einer von IDE@S vorgesehenen kollaborativen Dateninfrastruktur wird zunächst ein Portfolio an relevanten Berufen und Skills entwickelt. In weiterer Folge wird der Personalbedarf mithilfe dieser ausgewählten Berufe und Skills identifiziert. Diese Auswahl sehen Sie hier abgebildet:

Die obige Auswahl wird im Zuge einer Befragung von relevanten steirischen Unternehmen durch ein Marktforschungsinstitut eingesetzt. Die Resultate dieser Befragung werden im Anschluss den Ausbildungsprogrammen in der Steiermark gegenübergestellt, um einen möglichen Gap aufzeigen und auf Basis dessen Ausbildungskonzepte empfehlen zu können.

 

Kontakt
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Dr Miguel Rey Mazón (m.reymazonnoSpam@tugraz.at), Projektmanager

Institute for Interactive Systems and Data Science (ISDS)

Haus der Digitalisierung, Brockmanngasse 84, 8010 Graz

Technische Universität Graz