Virtuelle Lehre an der Technischen Universität Graz

Mit einem Rektoratsbeschluss wurde am 4. April 2017 eine Richtlinie zur Regelung von Virtueller Lehre an der Technischen Universität Graz herausgegeben. Der Zweck dieser Richtlinie ist es, eine Regelung über die Verwendung von Fernstudieneinheiten in der Hochschullehre an der TU Graz zu verankern.

Virtuelle Lehre umfasst sämtliche Ausprägungen von textueller bzw. audi visueller virtueller Präsenz in Form von synchroner, also unmittelbarer Interaktionsmöglichkeit, als auch asynchroner, also zeitversetzter Interaktionsmöglichkeit. Als Präsenzlehre wird ausschließlich reale Präsenz verstanden.

Um Virtuelle Lehre an der TU Graz nachhaltig zu verankern, wird ein Drei-Säulen-Modell vorgeschlagen:

  1. Der Einsatz von digitalen Lernelementen und -formaten ist als didaktisches Mittel zur Anreicherung der Präsenzlehre immer möglich.
  2. Virtuelle Lehre als didaktisches Mittel im Rahmen von Vorlesungen oder dem Vorlesungsteil einer VU ist bis zu einem Schwellwert von 20% der abzuhaltenden SSt durch den/die Lehrende/n frei umsetzbar.
  3. In sämtlichen anderen Fällen ist der Anteil der Virtuellen Lehre durch die Arbeitsgruppe Studienkommission und die Curricula-Kommission für Bachelor-, Master-und Diplomstudien bzw. die Curricula-Kommission für Doktoratsstudien und Universitätslehrgänge zu genehmigen und entsprechend im Curriculum zu verankern.

Für alle drei Säulen gilt in jedem Fall, dass der Anteil der Kontaktstunden zwischen den Lehrenden und den Studierenden im beauftragten Ausmaß gegeben sein muss.

TU4U - Link
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Die vollständige Richtinie finden Sie auf TU4U, dem Intranet der TU Graz: