AKTUELLE PROJEKTE

G2G

Innovationsachse Graz-Gleisdorf

06/2016 – 05/2017


AGrafik G2G © Institut fuer Staedtebau

Die prognostizierte dynamische Bevölkerungs- und Wirtschaftsentwicklung für den urbanen Agglomerationsraum um Graz (490.000 BewohnerInnen bis 2050) stellt eine große gesellschaftliche Herausforderung in Bezug auf Ressourcenverbrauch, Ver- und Entsorgungsinfrastruktur, Mobilität oder leistbaren Wohnraum dar. Neben der innerstädtischen Verdichtung müssen daher zukünftig auch Entwicklungsgebiete im Nahbereich der Stadt Graz sowie überregionale Zentren berücksichtigt werden. Das S-Bahnnetz der Steiermark, das die Landeshauptstadt Graz mit umliegenden Gemeinden und Städten verbindet, beherbergt ein immenses Zukunftspotenzial, das es zielgerichtet zu heben gilt. Ziel des Projekts ist die Entwicklung von Test- und Demonstrationsgebieten im Rahmen von ausgewählten Stadt(teil)entwicklungsvorhaben entlang der Innovationsachse Graz-Gleisdorf. Für die zukünftige Entwicklung von urbanen Wohnquartieren wird ein Innovations- und Technologieportfolio mit Fokus auf smarten Stadtraum, kompakte Siedlungsstruktur, Nutzungsmix, Stadt der kurzen Wege, Generationenwohnen, intermodale Mobilität, Energie, integrierte Gebäude- sowie Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) entwickelt. Es soll 2019/2020 bei Demonstrationsgebieten umgesetzt werden.

Projektleitung: 

Projektpartner:

Forschungsteam TU Graz:

  • Institut für Städtebau, TU Graz

Fördergeber:


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SCP

Smart City Project Graz 

07/2012 - 06/2017

 
Modell Smart City Graz © Foto: Martin Grabner

Auf einem ehemaligen Industriegebiet nahe dem Grazer Hauptbahnhof entsteht bis 2023 ein lebenswerter und intelligenter CO2-neutraler Stadtteil. Innovative Entwicklungen aus den Technologiebereichen Gebäude, Energienetze und Mobilität werden in einem integrativen Planungsprozess mit BürgerInnenbeteiligung zu einem urbanen Gesamtsystem zusammengeführt. Das 127.000 m2 große Quartier wird in Zukunft Platz für rund 3.500 BewohnerInnen und 1.000 Arbeitsplätze bieten. Zur Zeit läuft erfolgreich die schrittweise Realisierung.

Im Zuge des Projektes stellte sich mehrfach heraus, dass die in Österreich geltenden formellen Instrumente der Raumplanung nicht ausreichend sind, um einen smarten Entwicklungsprozess eines Stadtteiles einzuleiten und zu steuern. Deshalb werden neue Modelle für integrierte und ganzheitliche Stadtplanungs- und -entwicklungsprozesse entwickelt, die auf weitere Stadtteile der Zielgebiete in Graz anwendbar sind. Indikatoren haben sich als hilfreiches Werkzeug erwiesen, um einen langfristigen Entwicklungsprozess evaluieren und Handlungsempfehlungen abgeben zu können. Die Indikatoren müssen zahlreiche Anforderungen allgemeiner und spezifischer Natur erfüllen, von ihrer Aussagekraft und Relevanz über die Praktikabilität und Flexibilität bis zur Übertragbarkeit. Die meisten bestehenden Indikatorensets sind nicht für Stadtquartiere, sondern für Gesamtstädte oder für einzelne Gebäude konzipiert und daher für das Projektgebiet nur in Teilen nutzbar. Daher wird ein Indikatorenset entwickelt, das geeignet ist, den Entwicklungsprozess eines Smart City-Quartiers von der Planung über die schrittweise Realisierung bis zur Nutzung zu begleiten.

Projektleitung: 

Projektpartner:

Forschungsteam TU Graz:

Fördergeber:


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KombiMO II – Kombinierte Mobilität in Graz

Multimodale Knoten als urbane Mobilitätslösung, Phase II

07/2015 - 06/2018


Neue Mobilitätsangebote im Grazer Stadtgebiet © Grafik: KombiMo-Forschungsteam

Eine wichtige zukünftige Herausforderung besteht darin, die Mobilitätsbedürfnisse der Grazer Bevölkerung durch möglichst umwelt- und ressourcenschonende sowie leistbare, sozial verträgliche und attraktive Angebote abzudecken. Die durch den Gemeinderat der Stadt Graz beschlossene Mobilitätsstrategie der Stadt Graz sieht qualitative Maßnahmen vor, den „Modal Split“ in Richtung des öffentlichen Verkehrs (ÖV) zu verschieben und entsprechend neue Mobilitätsformen zu forcieren, die diesen unterstützen. Im Rahmen des Demonstrationsprojektes KombiMo II werden fünf multimodale Knoten als Mobilitätshotspots zur Verknüpfung von öffentlichem Verkehr, Radverkehr, Carsharing mit E-Fahrzeugen und E-Taxis etabliert und über eine Multimodalkarte zugänglich gemacht wird. So können GrazerInnen zukünftig ihre Mobilitätsbedürfnisse umfassend abdecken, ohne ein eigenes Auto besitzen zu müssen. Bei der Platzierung der Multimodalen Knoten wurde auf eine gute Verteilung auf die NutzerInnengruppen und das Stadtgebiet sowie die Einbeziehung der beiden großen Stadtentwicklungsprojekte „Smart City Waagner Biro“ und „Reininghaus“ geachtet. Im Rahmen des Demonstrationsprojektes werden an folgenden Orten Multimodale Knoten realisiert: Hasnerplatz, Schillerplatz, Messe, Smart City (List-Halle), Reininghaus (Central Park). Im Zuge des Projektes sollen die Rahmenbedingungen für die Überführung in den Regelbetrieb und gegebenenfalls einen stufenweisen Rollout verifiziert werden.

Projektleitung:

Projektpartner:

Forschungsteam TU Graz:

Auftraggeber:

  • bmvit – e-Mobilität für alle: Urbane Elektromobilität  www.bmvit.gv.at

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