ABGESCHLOSSENE PROJEKTE

ECR Energy City Graz-Reininghaus

Urbane Strategien für Neukonzeption, Bau, Betrieb und
Umstrukturierung des energieautarken Stadtteils Graz-Reininghaus

01/2010 - 12/2014 

Graz-Reinighaus im Kontext der Stadt © Foto: Stadt Graz, Bearbeitung: Institut für Städtebau

ECR_Energy City Graz Reininghaus ist das erste konkret umgesetzte Energieraumplanungsprojekt auf Stadtteilebene in der Landeshauptstadt Graz. Es lieferte umfassende stadtplanerische und energietechnologische Handlungsempfehlungen für die nachhaltige Entwicklung des zukünftigen Stadtteiles Graz-Reininghaus. Das ehemalige Brauereigelände ist mit einer Fläche von 110 ha das größte unbebaute zusammenhängende innerstädtische Areal im zentralen Stadtgebiet der Stadt Graz.

Die angestrebte Nutzungsmischung von Wohnen, Arbeiten, Freizeit und Erholung ermöglicht die Vernetzung verschiedenartiger energietechnischer Potenziale mit lokalen Verbrauchern, z.B. die Nutzung von Industrieabwärme für Raumheizung und Brauchwarmwasserbereitung von Wohn- und Büronutzungen. Durch diesen Ansatz entstehen vernetzte Systeme, für die nicht die Systemgrenze eines Gebäudes, sondern die Systemgrenze eines Stadtteils (Gebäudeverband) ausschlaggebend ist.

Als Basis für die Erstellung eines städtebaulichen Konzeptes und den Vorschlag einer möglichen Bebauungsstruktur dienten der Rahmenplan Graz-Reininghaus und der Flächenwidmungsplan von Graz-Reininghaus.

Der Rahmenplan teilt das Stadtentwicklungsgebiet Graz-Reininghaus in mehrere Quartiere. Nach der Analyse des städtebaulichen und energietechnischen Bestandes und der Entwicklung einer Baumassenverteilung wurde ein möglicher Bauphasenplan erstellt.

Das Demonstrationsbauvorhaben Plusenergieverbund Reininghaus Süd war der erste Stadtbaustein in Graz-Reininghaus: ein städtisches Wohnquartier mit 143 Wohneinheiten im Süden der Peter Rosegger Straße in nachhaltiger Holz-Lehmbauweise kombiniert mit einem multifunktionalen, zweigeschossigen Büro- und Geschäftskomplex. Hier findet eine wirtschaftlich umsetzbare, technisch und organisatorisch innovative Lösung für Plusenergieverbundkonzepte der Zukunft Verwendung, wobei der Plusenergieansatz nicht auf Ebene des einzelnen Gebäudes, sondern innerhalb eines multifunktionalen Gebäudeverbundes stattfindet.

Die Pionierarbeit des ECR-Projektes liegt nicht nur in der Konzeption des Rahmenplans Energie und der Initiierung von Demonstrationsbauvorhaben, sondern auch in der Vernetzung von Verwaltung, Forschung und Wirtschaft.

Projektpartner Rahmenplan Energie

Projektleitung: 

  • Institut für Städtebau, TU Graz 

Projektpartner:

 Forschungsteam TU Graz:

Projektpartner Demobauvorhaben

Projektleitung:

Projektpartner:

Forschungsteam TU Graz:

  • Institut für Städtebau, TU Graz 
  • Institut für Materialprüfung und Baustofftechnologie, TU Graz www.tvfa.tugraz.at

Fördergeber

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STEK Villach

 Stadtentwicklungskonzept für die Stadt Villach 2015

 03/2014 – 06/2015


Stadt Villach  Wirtschaftsstandorte –  © Plan: Institut für Städtebau

Die Überarbeitung des Stadtentwicklungskonzepts 2000 (STEK 2000) der Stadt Villach bot die Möglichkeit, sowohl inhaltlich als auch prozessbezogen neue Wege zu gehen. Zum einen sollte das Thema „nachhaltige, energieeffiziente Stadtentwicklung“ stärker fokussiert und mit laufenden bzw. geplanten Smart-City-Initiativen und -Projekten in Villach abgestimmt werden. Zum anderen wurden Stakeholder-Einbindung und BürgerInnenbeteiligung von Beginn an strategisch mitgedacht und methodisch entsprechend umgesetzt. Aktuelle Themen und Fragestellungen der „Stadt der Zukunft“, wie urbane Mobilität, urbanes Wohnen und Arbeiten, stadträumliche und sozialverträgliche Innenverdichtung, Einbindung erneuerbarer Energiesysteme sowie neue Governance- und Beteiligungsmodelle fanden dabei besondere Berücksichtigung.

Nach mehreren Expertenworkshops zu den Themenschwerpunkten „Stadtentwicklung 2.0“, „Urbanes Leben“, „Umwelt & Ressourcen“, „Wirtschaft & Arbeit“ und „Urbane Infrastruktur“ wurden konkrete Handlungsempfehlungen für die Stadt Villach ausgearbeitet.

Projektleitung:

  • Institut für Städtebau, TU Graz

Projektpartner:

Forschungsteam TU Graz:

Fördergeber:


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A&W@RH

Arbeiten und Wohnen in der Smart City Reininghaus

01/2015 - 08/2016

Seit den 1970er Jahren erfolgt eine zunehmende De-Industrialisierung Europas Städte. Produktionsbetriebe wandern ab oder werden aus den urbanen Regionen vertrieben. In Graz entsteht in den nächsten 15 Jahren im unmittelbaren Umfeld zahlreicher „klassischer“ Unternehmen auf dem ehemaligen Industriestandort Reininghaus ein neuer Stadtteil. Durch die unmittelbare Nähe der Betriebe bestehen sowohl Konfliktpotentiale wie auch mögliche Synergieeffekte in Bezug auf Energiesysteme, Verkehr, Wohnqualität oder intergierte Quartiersgestaltung.

Mit diesem Sondierungsvorhaben ein Demonstrationsprojekt in Graz/Reininghaus vorbereitet, das beispielhaft die Kooperation von Industrie- und Gewerbebetrieben mit Wohnbereichen (inkl. Energie- und Verkehrsfragen) sowie die Kompatibilität und langfristige Verträglichkeit verschiedener Nutzungen in urbanen Quartieren umsetzt. Ein vorausschauendes Einbeziehen relevanter Stakeholder wie Unternehmen, städtische Verwaltung, Anrainer und Investoren soll es möglich machen, Nutzungskonflikte zu vermeiden, aber auch viele Kriterien einer Smart City, wie kurze Wege, Energieverbund, innovative Verkehrslösungen oder Nahversorgungsstrategien, durch gemeinsam erarbeitete sektorübergreifende Lösungsszenarien zu erfüllen. Im Rahmen der Sondierung wurde ein Konzept erarbeitet, wie in einem nachfolgenden SmartCity- Demoprojekt Maßnahmen für ein integriertes Wohn-Arbeitsviertel real in die Praxis umgesetzt werden können. Die Möglichkeit der Anwendung der Stakeholderprozesse sowie der erarbeiteten Lösungsszenarien auf andere urbane Industriestandorte stand bei dem Projekt stets im Vordergrund.

Projektleitung: 

StadtLABOR Graz  www.stadtlaborgraz.at

Projektpartner:

Forschungsteam TU Graz:

  • Institut für Städtebau, TU Graz

Fördergeber: 


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ERP_hoch3

Energie Raum Planung für Smart City-Quartiere
und Smart City-Regionen

09/2014 - 08/2016 

Im Rahmen des national geförderten Forschungsprojekts „ERP_hoch3“ wurde der Themenschwerpunkt Energieraumplanung auf drei Fokusebenen betrachtet, untersucht und simuliert. Während „ERP“ für Energieraumplanung steht, steht die „3“ für drei verschiedene Raumbezüge: Stadtquartiere, öffentliche Verkehrsachsen und interkommunale Flächenpotentiale erneuerbarer Energien (Region).

In drei österreichischen Stadtregionen (Wien, Graz, Feldkirch-Vorderland) wurden bestehende Steuerungsinstrumente mit Energierelevanz erforscht und daraus allgemein für Stadtregionen übertragbare Handlungsempfehlungen für die Energieraumplanung zu entwickelt. Das Endprodukt sind drei Handlungsleitfäden, die für Stadtquartiere, Quartiere entlang ÖV-Haltepunkten (ÖV-Achsen) und zu interkommunalen Flächenpotenzialen für erneuerbare Energieträger energieraumplanerische Lösungsansätze aufzeigen.

Das Untersuchungsgebiet in Wien liegt rund um die zwei größten innerstädtischen Entwicklungsareale, dem Nordwest- und dem Nordbahnhof. Das Untersuchungsgebiet in Graz deckt sich mit dem peripheren Areal des Smart City-Zielgebiets Graz-Süd. Es wurden zwei Bahnachsen untersucht, die von den definierten Potentialzonen in Wien und Graz ausgehen: „Wien – Gänserndorf“ (Nordbahn) und „Graz – Gleisdorf“ (Ostbahn).

Projektleitung: 

  • Department für Raumplanung, Fachbereich Regionalplanung und Regionalentwicklung, TU Wien – region.tuwien.ac.at

Forschungsteam TU Graz:

  • Institut für Städtebau, TU Graz 
  • Institut für Prozess- und Partikeltechnik, TU Graz – www.ippt.tugraz.at

Fördergeber:


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