STDB/FORSCHUNG URBA GRAZ/ABGESCHLOSSENE PROJEKTE

Abgeschlossene Projekte

Mehr als Wohnen 4.0

01/2019 – 02/2020


© Institut für Städtebau

Innerhalb der Region Obersteiermark Ost gibt es große Unterschiede in Größe und Lage der Gemeinden sowie der Zugänglichkeit von und Ausstattung mit Daseinsvorsorgeeinrichtungen. Dementsprechend manifestieren sich demographische Dynamiken und die Nachfrage nach Wohnraum und Gewerbeflächen in der Obersteiermark Ost unterschiedlich. Dieser Heterogenität steht eine geringe Varianz des Wohnungsangebots gegenüber. Das Einfamilienhaus mit Garten ist das häufigste Wohn-Gebäude in der Region. Klassische Wohnungsmarktangebote zu vergleichsweise günstigen Baulandpreisen entsprechen dem Wunsch vieler junger Familien nach einem Haus mit Garten. Auch wenn einige Städte bereits ein differenzierteres Wohnangebot bieten, fehlen in den meisten Fällen noch innovative Wohnformen für die sich heute verändernden Anforderungen (z.B. Seniorenwohnungen, temporäres Wohnen, gemeinschaftliche Wohnformen). Die gegenseitigen Stärken des Zentrums, des Umlandes und der Peripherie müssen genutzt werden, um Menschen jeden Alters eine ideale Kombination aus Wohnen, Arbeiten und Leben zu bieten. Durch die Globalisierung, eine neue Vielfalt von Lebenskonzepten, die Auflösung vieler sozialer Konventionen und den demographischen Wandel müssen Lebensräume heute ein sehr breites Nutzungsspektrum repräsentieren können. Für das Projekt ist Wohnen der Fokus, durch den die Entwicklung der gesamten Region zu hoher Lebensqualität hin betrachtet wird. Daher stehen neben der Entwicklung von Ideen für junges Wohnen, Mehrgenerationenwohnen, Smart Home, temporäres Wohnen u.ä. auch Entwicklungsstrategien auf dem Plan, die Mobilität, Landschaft und Siedlungsentwicklung gemeinsam denken.

Projektleitung: 

  • Eva Schwab

Projektpartner:

  • Kampus Raumplanungs- und Stadtentwicklungs GmbH

Fördergeber:

  • Regionalmanagement Obersteiermark Ost

Projektteam Institut für Städtebau:

  • Sabine Bauer, Cornelia Pregatbauer

Nach oben

G2G

Innovationsachse Graz-Gleisdorf

06/2016 – 05/2017


© Institut fuer Städtebau

Die prognostizierte dynamische Bevölkerungs- und Wirtschaftsentwicklung für den urbanen Agglomerationsraum um Graz (490.000 BewohnerInnen bis 2050) stellt eine große gesellschaftliche Herausforderung in Bezug auf Ressourcenverbrauch, Ver- und Entsorgungsinfrastruktur, Mobilität oder leistbaren Wohnraum dar. Neben der innerstädtischen Verdichtung müssen daher zukünftig auch Entwicklungsgebiete im Nahbereich der Stadt Graz sowie überregionale Zentren berücksichtigt werden. Das S-Bahnnetz der Steiermark, das die Landeshauptstadt Graz mit umliegenden Gemeinden und Städten verbindet, beherbergt ein immenses Zukunftspotenzial, das es zielgerichtet zu heben gilt. Ziel des Projekts ist die Entwicklung von Test- und Demonstrationsgebieten im Rahmen von ausgewählten Stadt(teil)entwicklungsvorhaben entlang der Innovationsachse Graz-Gleisdorf. Für die zukünftige Entwicklung von urbanen Wohnquartieren wird ein Innovations- und Technologieportfolio mit Fokus auf smarten Stadtraum, kompakte Siedlungsstruktur, Nutzungsmix, Stadt der kurzen Wege, Generationenwohnen, intermodale Mobilität, Energie, integrierte Gebäude- sowie Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) entwickelt. Es soll 2019/2020 bei Demonstrationsgebieten umgesetzt werden.

Projektleitung: 

  • StadtLABOR Graz

Projektpartner:

  • AEE INTEC Gleisdorf
  • PLANUM Fallast, Tischler & Partner GmbH
  • Institut für Städtebau, TU Graz

Fördergeber:

  • Klima- und Energiefonds

Nach oben

SCP

Smart City Project Graz 

07/2012 - 06/2017

 
© Martin Grabner

Auf einem ehemaligen Industriegebiet nahe dem Grazer Hauptbahnhof entsteht bis 2023 ein lebenswerter und intelligenter CO2-neutraler Stadtteil. Innovative Entwicklungen aus den Technologiebereichen Gebäude, Energienetze und Mobilität werden in einem integrativen Planungsprozess mit BürgerInnenbeteiligung zu einem urbanen Gesamtsystem zusammengeführt. Das 127.000 m2 große Quartier wird in Zukunft Platz für rund 3.500 BewohnerInnen und 1.000 Arbeitsplätze bieten. Zur Zeit läuft erfolgreich die schrittweise Realisierung.

Im Zuge des Projektes stellte sich mehrfach heraus, dass die in Österreich geltenden formellen Instrumente der Raumplanung nicht ausreichend sind, um einen smarten Entwicklungsprozess eines Stadtteiles einzuleiten und zu steuern. Deshalb werden neue Modelle für integrierte und ganzheitliche Stadtplanungs- und -entwicklungsprozesse entwickelt, die auf weitere Stadtteile der Zielgebiete in Graz anwendbar sind. Indikatoren haben sich als hilfreiches Werkzeug erwiesen, um einen langfristigen Entwicklungsprozess evaluieren und Handlungsempfehlungen abgeben zu können. Die Indikatoren müssen zahlreiche Anforderungen allgemeiner und spezifischer Natur erfüllen, von ihrer Aussagekraft und Relevanz über die Praktikabilität und Flexibilität bis zur Übertragbarkeit. Die meisten bestehenden Indikatorensets sind nicht für Stadtquartiere, sondern für Gesamtstädte oder für einzelne Gebäude konzipiert und daher für das Projektgebiet nur in Teilen nutzbar. Daher wird ein Indikatorenset entwickelt, das geeignet ist, den Entwicklungsprozess eines Smart City-Quartiers von der Planung über die schrittweise Realisierung bis zur Nutzung zu begleiten.

Projektleitung: 

  • Stadt Graz, Stadtbaudirektion

Projektpartner:

  • Holding Graz
  • Energie Steiermark
  • Energie Graz GmbH & Co KG
  • SFL technologies
  • AVL List GmbH
  • DI Markus Pernthaler Architekt ZT GmbH
  • StadtLABOR Graz
  • SOT – Süd-Ost Treuhand Gesellschaft m.b.H.
  • Alfen Consult GmbH
  • ECO WORLD STYRIA Umwelttechnik Cluster
  • Institut für Straßen- und Verkehrswesen, TU Graz
  • Institut für Wärmetechnik, TU Graz
  • Institut für Elektrische Anlagen, TU Graz
  • Institut für Materialprüfung und Baustofftechnologie, TU Graz

Fördergeber:

  • BMVIT – Stadt der Zukunft
  • Klima und Energiefonds

Nach oben

KombiMO II – Kombinierte Mobilität in Graz

Multimodale Knoten als urbane Mobilitätslösung, Phase II

07/2015 - 06/2018
 


© KombiMo-Forschungsteam

Eine wichtige zukünftige Herausforderung besteht darin, die Mobilitätsbedürfnisse der Grazer Bevölkerung durch möglichst umwelt- und ressourcenschonende sowie leistbare, sozial verträgliche und attraktive Angebote abzudecken. Die durch den Gemeinderat der Stadt Graz beschlossene Mobilitätsstrategie der Stadt Graz sieht qualitative Maßnahmen vor, den „Modal Split“ in Richtung des öffentlichen Verkehrs (ÖV) zu verschieben und entsprechend neue Mobilitätsformen zu forcieren, die diesen unterstützen. Im Rahmen des Demonstrationsprojektes KombiMo II werden fünf multimodale Knoten als Mobilitätshotspots zur Verknüpfung von öffentlichem Verkehr, Radverkehr, Carsharing mit E-Fahrzeugen und E-Taxis etabliert und über eine Multimodalkarte zugänglich gemacht wird. So können GrazerInnen zukünftig ihre Mobilitätsbedürfnisse umfassend abdecken, ohne ein eigenes Auto besitzen zu müssen. Bei der Platzierung der Multimodalen Knoten wurde auf eine gute Verteilung auf die NutzerInnengruppen und das Stadtgebiet sowie die Einbeziehung der beiden großen Stadtentwicklungsprojekte „Smart City Waagner Biro“ und „Reininghaus“ geachtet. Im Rahmen des Demonstrationsprojektes werden an folgenden Orten Multimodale Knoten realisiert: Hasnerplatz, Schillerplatz, Messe, Smart City (List-Halle), Reininghaus (Central Park). Im Zuge des Projektes sollen die Rahmenbedingungen für die Überführung in den Regelbetrieb und gegebenenfalls einen stufenweisen Rollout verifiziert werden.

Projektleitung:

  • Holding Graz Linien

Projektpartner:

  • Stadt Graz, Abteilung für Verkehrsplanung
  • Energie Graz GmbH
  • WKO Steiermark – Fachgruppe für Personenbeförderung mit PKW
  • e-mobility Graz GmbH
  • PLANUM FH Joanneum Quintessenz
  • Institut für Straßen- und Verkehrswesen
  • Institut für Städtebau 
  • Institut für Fahrzeugtechnik

Fördergeber:

  • BMVIT – e-Mobilität für alle: Urbane Elektromobilität

Nach oben

ECR Energy City Graz-Reininghaus

Urbane Strategien für Neukonzeption, Bau, Betrieb und
Umstrukturierung des energieautarken Stadtteils Graz-Reininghaus

01/2010 - 12/2014 

© Stadt Graz, Bearbeitung: Institut für Städtebau

ECR_Energy City Graz Reininghaus ist das erste konkret umgesetzte Energieraumplanungsprojekt auf Stadtteilebene in der Landeshauptstadt Graz. Es lieferte umfassende stadtplanerische und energietechnologische Handlungsempfehlungen für die nachhaltige Entwicklung des zukünftigen Stadtteiles Graz-Reininghaus. Das ehemalige Brauereigelände ist mit einer Fläche von 110 ha das größte unbebaute zusammenhängende innerstädtische Areal im zentralen Stadtgebiet der Stadt Graz.

Die angestrebte Nutzungsmischung von Wohnen, Arbeiten, Freizeit und Erholung ermöglicht die Vernetzung verschiedenartiger energietechnischer Potenziale mit lokalen Verbrauchern, z.B. die Nutzung von Industrieabwärme für Raumheizung und Brauchwarmwasserbereitung von Wohn- und Büronutzungen. Durch diesen Ansatz entstehen vernetzte Systeme, für die nicht die Systemgrenze eines Gebäudes, sondern die Systemgrenze eines Stadtteils (Gebäudeverband) ausschlaggebend ist.

Als Basis für die Erstellung eines städtebaulichen Konzeptes und den Vorschlag einer möglichen Bebauungsstruktur dienten der Rahmenplan Graz-Reininghaus und der Flächenwidmungsplan von Graz-Reininghaus.

Der Rahmenplan teilt das Stadtentwicklungsgebiet Graz-Reininghaus in mehrere Quartiere. Nach der Analyse des städtebaulichen und energietechnischen Bestandes und der Entwicklung einer Baumassenverteilung wurde ein möglicher Bauphasenplan erstellt.

Das Demonstrationsbauvorhaben Plusenergieverbund Reininghaus Süd war der erste Stadtbaustein in Graz-Reininghaus: ein städtisches Wohnquartier mit 143 Wohneinheiten im Süden der Peter Rosegger Straße in nachhaltiger Holz-Lehmbauweise kombiniert mit einem multifunktionalen, zweigeschossigen Büro- und Geschäftskomplex. Hier findet eine wirtschaftlich umsetzbare, technisch und organisatorisch innovative Lösung für Plusenergieverbundkonzepte der Zukunft Verwendung, wobei der Plusenergieansatz nicht auf Ebene des einzelnen Gebäudes, sondern innerhalb eines multifunktionalen Gebäudeverbundes stattfindet.

Die Pionierarbeit des ECR-Projektes liegt nicht nur in der Konzeption des Rahmenplans Energie und der Initiierung von Demonstrationsbauvorhaben, sondern auch in der Vernetzung von Verwaltung, Forschung und Wirtschaft.

Projektpartner Rahmenplan Energie

Projektleitung: 

  • Institut für Städtebau, TU Graz 

Projektpartner:

  • Institut für Geographie und Raumforschung, KF UNI Graz
  • Kammer der ZiviltechnikerInnen für Steiermark und Kärnten
  • Stadtbaudirektion Graz
  • Umweltamt Graz
  • Institut für Wärmetechnik, TU Graz
  • Institut für Elektrische Anlagen, TU Graz
  • Institut für Prozess- und Partikeltechnik, TU Graz
  • Institut für Materialprüfung und Baustofftechnologie, TU Graz

Projektpartner Demobauvorhaben

Projektleitung:

  • AEE INTEC (Wiss. Projektleitung Demobauvorhaben)

Projektpartner:

  • Aktiv Klimahaus GmbH
  • WEGRAZ GmbH
  • Nussmüller Architekten ZT GmbH
  • Institut für Städtebau, TU Graz 
  • Institut für Materialprüfung und Baustofftechnologie, TU Graz

Fördergeber

  • BMVIT – Haus der Zukunft Plus
  • Land Steiermark, Abteilung 15 – Energie, Wohnbau, Technik, FA Energie und Wohnbau

Nach oben

STEK Villach

 Stadtentwicklungskonzept für die Stadt Villach 2015

 03/2014 – 06/2015


© Institut für Städtebau

Die Überarbeitung des Stadtentwicklungskonzepts 2000 (STEK 2000) der Stadt Villach bot die Möglichkeit, sowohl inhaltlich als auch prozessbezogen neue Wege zu gehen. Zum einen sollte das Thema „nachhaltige, energieeffiziente Stadtentwicklung“ stärker fokussiert und mit laufenden bzw. geplanten Smart-City-Initiativen und -Projekten in Villach abgestimmt werden. Zum anderen wurden Stakeholder-Einbindung und BürgerInnenbeteiligung von Beginn an strategisch mitgedacht und methodisch entsprechend umgesetzt. Aktuelle Themen und Fragestellungen der „Stadt der Zukunft“, wie urbane Mobilität, urbanes Wohnen und Arbeiten, stadträumliche und sozialverträgliche Innenverdichtung, Einbindung erneuerbarer Energiesysteme sowie neue Governance- und Beteiligungsmodelle fanden dabei besondere Berücksichtigung.

Nach mehreren Expertenworkshops zu den Themenschwerpunkten „Stadtentwicklung 2.0“, „Urbanes Leben“, „Umwelt & Ressourcen“, „Wirtschaft & Arbeit“ und „Urbane Infrastruktur“ wurden konkrete Handlungsempfehlungen für die Stadt Villach ausgearbeitet.

Projektleitung:

  • Institut für Städtebau, TU Graz

Projektpartner:

  • StadtLABOR Graz
  • Institut für Prozess- und Partikeltechnik, TU Graz
  • Institut für Straßen- und Verkehrswesen, TU Graz
  • Institut für Wärmetechnik, TU Graz

Fördergeber:

  • Magistrat Villach

Nach oben

A&W@RH

Arbeiten und Wohnen in der Smart City Reininghaus

01/2015 - 08/2016

Seit den 1970er Jahren erfolgt eine zunehmende De-Industrialisierung Europas Städte. Produktionsbetriebe wandern ab oder werden aus den urbanen Regionen vertrieben. In Graz entsteht in den nächsten 15 Jahren im unmittelbaren Umfeld zahlreicher „klassischer“ Unternehmen auf dem ehemaligen Industriestandort Reininghaus ein neuer Stadtteil. Durch die unmittelbare Nähe der Betriebe bestehen sowohl Konfliktpotentiale wie auch mögliche Synergieeffekte in Bezug auf Energiesysteme, Verkehr, Wohnqualität oder intergierte Quartiersgestaltung.

Mit diesem Sondierungsvorhaben ein Demonstrationsprojekt in Graz/Reininghaus vorbereitet, das beispielhaft die Kooperation von Industrie- und Gewerbebetrieben mit Wohnbereichen (inkl. Energie- und Verkehrsfragen) sowie die Kompatibilität und langfristige Verträglichkeit verschiedener Nutzungen in urbanen Quartieren umsetzt. Ein vorausschauendes Einbeziehen relevanter Stakeholder wie Unternehmen, städtische Verwaltung, Anrainer und Investoren soll es möglich machen, Nutzungskonflikte zu vermeiden, aber auch viele Kriterien einer Smart City, wie kurze Wege, Energieverbund, innovative Verkehrslösungen oder Nahversorgungsstrategien, durch gemeinsam erarbeitete sektorübergreifende Lösungsszenarien zu erfüllen. Im Rahmen der Sondierung wurde ein Konzept erarbeitet, wie in einem nachfolgenden SmartCity- Demoprojekt Maßnahmen für ein integriertes Wohn-Arbeitsviertel real in die Praxis umgesetzt werden können. Die Möglichkeit der Anwendung der Stakeholderprozesse sowie der erarbeiteten Lösungsszenarien auf andere urbane Industriestandorte stand bei dem Projekt stets im Vordergrund.

Projektleitung: 

StadtLABOR Graz

Projektpartner:

  • Kampus Raumplanungs- und Stadtentwicklungs GmbH
  • Institut für Straßen- und Verkehrswesen
  • AEE – Institut für Nachhaltige Technologien
  • Institut für Städtebau, TU Graz

Fördergeber: 

  • Klima- und Energiefonds – Smart Cities

Nach oben

ERP_hoch3

Energie Raum Planung für Smart City-Quartiere
und Smart City-Regionen

09/2014 - 08/2016 

© Michael Malderle, Institut für Städtebau

Im Rahmen des national geförderten Forschungsprojekts „ERP_hoch3“ wurde der Themenschwerpunkt Energieraumplanung auf drei Fokusebenen betrachtet, untersucht und simuliert. Während „ERP“ für Energieraumplanung steht, steht die „3“ für drei verschiedene Raumbezüge: Stadtquartiere, öffentliche Verkehrsachsen und interkommunale Flächenpotentiale erneuerbarer Energien (Region).

In drei österreichischen Stadtregionen (Wien, Graz, Feldkirch-Vorderland) wurden bestehende Steuerungsinstrumente mit Energierelevanz erforscht und daraus allgemein für Stadtregionen übertragbare Handlungsempfehlungen für die Energieraumplanung zu entwickelt. Das Endprodukt sind drei Handlungsleitfäden, die für Stadtquartiere, Quartiere entlang ÖV-Haltepunkten (ÖV-Achsen) und zu interkommunalen Flächenpotenzialen für erneuerbare Energieträger energieraumplanerische Lösungsansätze aufzeigen.

Das Untersuchungsgebiet in Wien liegt rund um die zwei größten innerstädtischen Entwicklungsareale, dem Nordwest- und dem Nordbahnhof. Das Untersuchungsgebiet in Graz deckt sich mit dem peripheren Areal des Smart City-Zielgebiets Graz-Süd. Es wurden zwei Bahnachsen untersucht, die von den definierten Potentialzonen in Wien und Graz ausgehen: „Wien – Gänserndorf“ (Nordbahn) und „Graz – Gleisdorf“ (Ostbahn).

Projektleitung: 

  • Institut für Raumplanung, Fachbereich Regionalplanung und Regionalentwicklung, TU Wien

Projektpartner:

  • Institut für Städtebau, TU Graz 
  • Institut für Prozess- und Partikeltechnik, TU Graz

Fördergeber:

  • BMVIT – Stadt der Zukunft

Nach oben