Cultural Anthropology Meets Architecture

© Sebastian Reiter – TU Graz

Interdisziplinäre Tagung zu Mobilitäten in der Architektur

Der Forschungsdialog zwischen Kulturanthropologie und Architektur findet bereits zum zweiten Mal in Graz statt und möchte zu fächerübergreifenden Impulsen anregen. Das Symposium richtet sich an Gäste aus unterschiedlichen Fachbereichen wie Kulturanthropologie, Soziologie, Philosophie, Architektur und den Künsten, die sich theoretisch wie praktisch mit der Thematik Raum, Raumproduktion, Raumentwicklung und Raumaneignung auseinandersetzen. Es lädt dazu ein, den relationalen Raum der Architekturproduktion und -aneignung vor dem Hintergrund der aktuellen Gesellschaftsentwicklung zu betrachten, zu diskutieren und an konkreten Beispielen zu differenzieren.

Dem Symposium geht ein interdisziplinärer Workshop mit Studierenden unter der Leitung von Vera Hagemann (FORUM STADTPARK) voraus, in dem kulturanthropologische Methoden der Beobachtung, Wahrnehmung und Feldforschung in eine künstlerische, performative Praxis überführt werden. Er handelt von der Auseinandersetzung mit dem Vorgefundenen ebenso wie mit dem Unvorhergesehenen und von dem Heraustreten aus Kontrolle und Sicherheit zugunsten des Unerwarteten, des Ungewohnten und des Neuen. Es geht darum, alltägliche Raumerfahrungen bewusst und als Ausgangspunkte architektonischer Entwurfsprozesse greifbar zu machen, um das Verhältnis zwischen Raumproduktion und Raumreflexion auf Basis unterschiedlicher Perspektiven zu untersuchen und zu vermitteln.

Idee und Organisation: Manfred Omahna, Franziska Hederer, Johanna Rolshoven in Kooperation mit der TU-Graz, Institut für Stadt- und Baugeschichte, Institut für Raumgestaltung, dem Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie an der Karl Franzens-Universität Graz sowie dem FORUM STADTPARK.


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