MAST Challenge 2020 _ TU Graz: on Solidarity

Nicht nur das neue Semester hat wieder begonnen, sondern auch eine neue MAST-Challenge, die den Schwerpunkt auf das Thema Solidarität legt.

"Gelebte Solidarität braucht offene Denk- und Handlungsräume für die sinnvolle Entwicklung einer Gesellschaft. Dies sind Räume außerhalb der Interessen von Wirtschaft und politischer Einflussnahme wie Gewinnmaximierung und parteipolitische Beschränkungen und Kontrollen. Gelebte Solidarität braucht offene Labors, Experimentierfelder und Diskussionsplattformen. Solche Räume können eine Atmosphäre der Offenheit bieten, die den Interessen der Allgemeinheit entsprechen. Die Menschen können diese Räume nutzen, sie teilen und anderen zur Verfügung stellen. Wir müssen uns jedoch auch darüber im Klaren sein, dass diese Freiräume kontrolliert und zerstört werden können..."

Das gesamte gesamte MAST-Programm und unsere bevorstehenden Veranstaltungen sind auf mastmodule.eu ersichtlich.

 

In|filtration _ Ein|sickerung

Kurs: 151.808 Raumexperimente  25.5.2020 - 29.5.2020

Eröffnung: 3.6.2020 im esc medien kunst labor

Am 3. Juni 2020 wird die Ausstellung in|filtration _ Ein|sickerung im esc medienkunstlabor in Graz eröffnet werden. Die Ausstellung knüpft an den Workshop und das Intensive Learning Event ILE an, das im April 2019 unter dem Titel Algorithmic Space Studies als eine Zusammenarbeit zwischen MAST und Algorithms that Matter stattfand. Es soll eine generative Raum- und Klanginstallation im Maßstab 1:1 entwickelt werden, die die Bewegung der Besucher einbezieht, basierend auf einem Entwurf, der während des Workshops von Studierenden der TU Graz erarbeitet wurde. Im Vordergrund der Ausstellung steht das Zusammenspiel von AST, menschlichen Sinnen und räumlichen Interferenzen. Es dreht sich um Fragen des Grenzziehens und Grenzüberschreitens, bei denen eine anhaltende und unauffällige Infiltration durch Schichten und Membranen von scheinbar getrennten Akteuren und Systemen ihre Identität in Frage stellt und diese miteinander verschmilzt.

 

Unsere kommenden Lehrveranstaltungen - Wintersemester 2019

Unsere kommenden Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2019 beschäftigen sich mit Themen wie Nachverdichtung von Restflächen, dem Neudenken von veralteten Gebäudetypen oder dem Verhältnis von Material und Masse. Desweiteren wird den Studierenden die Möglichkeit geboten, in unterschiedlichen Lehrveranstaltungen nicht nur theoretisch, sondern "Hands-on" mit diversen Materialien, Techniken sowie Licht zu experimentieren.

Mehr Infos

(c)irg

Von der Technologie zur Raumwahrnehmung: XAL und TU Graz veranstalten Kurs zum Thema Lichtdesign

(c)irg

Im Universitätskurs Spatial Lighting Design erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Rüstzeug, um Beleuchtungslösungen im Bereich der Architektur zu begleiten und zu entwickeln. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis lehren lichttechnische Grundlagen, geben Einblicke in die psychologischen Aspekte der Lichtwirkung und vermitteln lichtarchitektonische Gestaltungsprinzipien. Das erlernte Wissen wird beim Erarbeiten eines Beleuchtungskonzepts direkt in die Praxis umgesetzt.  

Gefragte Fachkompetenz

Licht trägt wesentlich zum Ambiente eines Raumes bei. Insofern spielen Lichtkonzepte eine große Rolle in der Entwurfspraxis. „Um hier den architektonischen Ansprüchen gerecht zu werden, braucht es einen geschulten Blick über Wirkungszusammenhänge und Lichtqualität, sowie ein solides Grundwissen über lichttechnische Voraussetzungen und Entwicklungen“, erklärt Irmgard Frank, langjährige Professorin am Institut für Raumgestaltung der TU Graz und wissenschaftliche Leiterin des Kurses. Sie und ihr Team haben den Kurs gemeinsam mit der XAL Holding GmbH konzipiert und damit eine interdisziplinäre Weiterbildung geschaffen, die 2019 erstmals im Programm von Life Long Learning angeboten wird.

Weitere Informationen

Dramawalks

9 Autor*innen, 9 Stücke, 9 künstlerische Interpretationen

Am Donnerstag 13. Juni finden die DRAMAWALKS in Kooperation mit dem Institut für Raumgestaltung/LightLab beim Haupteingang der Alten Technik statt.

Hier gibts mehr Infos

(c)dramatikerinnenfestival

(c) amm

AMM im ORF

Regionales | Steiermark heute

Seminar zur Möbelentwicklung und -herstellung

Hier zum Anschauen

Die Fakultät Architektur der TU Graz bietet europaweit einzigartig ihren Studierenden ein Seminar zur Möbelentwicklung und -herstellung an. Unter dem Motto "AMM-Architektinnen machen Möbel" müssen die Studenten bis zum Prototypen alles selbst machen.

Di., 21.5.2019


Das Neue Materialsystem?

(c) gerhäusser

Die Materialsammlung des Instituts für Raumgestaltung der TU Graz umfasst eine Vielzahl an verschiedensten Materialien und Baustoffen: Ein großes entwurfsunterstützendes Potenzial, welches zur Zeit in den Schubladen eines Schranks schlummert. Diese Inspirationsquelle wird durch die neu umgesetzte Präsentationsform für alle Architekturstudierenden zugänglich gemacht.

Das Neue Materialsystem ist eine Bereicherung für alle, die Materialien im Entwurfsprozess optisch und haptisch auswählen müssen. Dabei gilt: Eine bunte, offene Präsentation von Materialmustern weckt die Experimentierfreude und regt zu einer Reflexion des eigenen Raumgefühls an. Durch den Prototypen entstand eine gut nutzbare, adaptierbare Präsentationsfläche, die den umfangreichen Bestand an Materialmustern zeigt und zukünftige Erweiterungen der Sammlung zulässt.

Das Neue Materialsystem präsentiert Materialmuster in ästhetisch überzeugender Weise und soll demnächst auch die Muster mit tiefergehenden Informationen zu den ausgestellten Materialien verknüpfen. Wer steckt hinter der Gestaltung des Neuen Materialsystems? Design und Bau entstanden im Kollektiv. Gemeinsam mit den Studierenden Lukas Boß, Wulfric Clackson, Verena Doberig, Meriem El Atrous, Maike Gold, Ella Kantola, Zuzanna Kropsova, Theresa Littek, Tonia Ludwig, Franziska Maier, Hannah Melzer, Fabian Muß, Lea Zinnbauer, Stephan Zott entwickelte Claudia Gerhäusser am Institut für Raumgestaltung das System. Dabei erhielten sie handwerkliche Unterstützung durch die Werkstätten des Instituts für Konstruieren und Entwerfen und finanziellen Support von Würth und von Hechenblaickner.

Im Rahmen der LV Raum Material Detail von Claudia Gerhäusser


Algorithmic Space Studies

(c)irg

The Subject Space Material Detail in cooperation with the EU Project MAST - Master in Media, Arts and Science


Understanding space is a basic precondition, not just for architecture, but also for our lived environment. According to this perspective, architecture is not just about buildings filling up space, but about the production of space.
Sciences can give us a helping hand to deal with questions around our lived environment, addressing relations and humans necessities for living in an increasingly complex world. The cultural anthropological question “How do we want to live together”, for example, is crucial to solve scientific problems and to foster development and innovation in technologies with a social consciousness. Art and creative industries can certainly help to answer the question.
Combining Art, Science and Technology in an experimental manner, allows us to use the unexpected and create something anew. The intermediate realm of AST focuses thus on solving problems of society by combining scientific method, technological advancement and artistic out-of-the-box thinking, it penetrates society, looking for solutions of a better living of the humankind.

Nayari Castillo-Rutz, MFA. | nayaricastillo.com | Institute of Spatial Design TUG
Franziska Hederer, Dr.DI | Institute of Spatial Design TUG
David Pirrò, PhD | pirro.mur.at | Institute of Electronic Music and Acoustics KUG
Hanns Holger Rutz, PhD | sciss.de | Institute of Electronic Music and Acoustics KUG
Jamilla Balint, Dipl.-Ing. | spsc.tugraz.at | Institut für Signalverarbeitung und Sprachkommunikation
Markus Metz | Georg Seeßlen
MAST Comittee | mastmodule.eu
in collaboration with Algorithms that Matter – FWF PEEK AR 403-GBL