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BACHELOR - STUDIUM SoSe 2021

E2_Entwerfen 2
Übung im 4.Semester

Politisch. Monolithisch
“Graz on a shoe string - stay over for backpacker and homeless”

In einer Zeit in der das Denken und Handeln immer mehr nach einem Ausdruck der Nachhaltigkeit und sozialen Gerechtigkeit verlangt, ist die Aufgabe der ArchitektInnen Konzepte und Lösungen zu finden, die die gesellschaftlichen Probleme kompensieren könn(t)en und dem Menschen, Würde und den Mittelpunkt im Zwischenmenschlichen zugestehen. Soziale und ökologische Nachhaltigkeit, sind die Themen der Zukunft, der Gegenwart.

In diesem Semester wollen wir uns schwerpunktmäßig mit der Stadt und der Architektur, im Kontext der Ökologischen-, wie auch der Sozialen-Nachhaltigkeit beschäftigen. Hierzu wollen wir den architektonischen Raum als einen aus einem monolithischem und monomaterial gebildetem Volumen Verstehen und dessen Beziehung sowie seine Verwandlungspotentiale in Bezug auf die Stadt genauer untersuchen.

E4 + EST_Entwerfen 4 + Entwerfen spezialisierter Themen
Übungen im 6.Semester

Im Rahmen der Kooperation E4+EST-Holzbau werden wir ein Gesundheitszentrum in Graz Liebenau/Jakomini entwerfen. Solche Primärversorgungeinheiten (PVE) werden in den nächsten Jahren die zentrale Drehscheibe der österreichischen Gesundheitsversorgung werden. Durch ihr erweitertes Leistungsangebot können zum Beispiel ältere und chronisch kranke Menschen besser versorgt werden. Sie bestehen aus einer zentralen Info- und Anmeldestelle, mehreren Ordinations- und Behandlungsräumen mit den dazugehörigen Wartebereichen und sanitäre Infrastruktur. Unser Gesundheitszentrum wird auch Mehrzweckräume für Infoveranstaltungen, Schulungen oder eventuell eine Impfstraße beinhalten.

In Gegensatz zu kleinen Ordinationen haben Gesundheitszentren einen ausgeprägten Öffentlichkeitscharakter, was sie zu einer spannenden architektonischen Aufgabe macht. Wir erwarten hier also eine gelungene städtebauliche Lösung, eine geschickte Umsetzung des Programms, eine hohe architektonische Raumqualität und eine durchgedachte baukonstruktive Umsetzung. Letzteres wird durch die Kooperation mit EST Holzbau unterstützt. Die Betreuung von E4 und EST findet gemeinsam statt, um das Potential der Wechselbeziehung zwischen Holzbau-Systemlösungen und Entwurf auszuschöpfen.

Mehr Infos hier im Handout.

E4 + EST_Entwerfen 4 + Entwerfen spezialisierter Themen
Übungen im 6.Semester

Das am Ende der Münzgrabenstraße beim Übergang zur Liebenauer Tangente (Autobahnzubringer) gelegene, ca. 2.400 m2 große Grundstück mit einer Dichte von 1,5 ist als Gewerbegebiet ausgewiesen.Eine in dieser Lage, weil zentrumsnah direkt mit Öffis erreichbar und gleichzeitig mit unmittelbarer Autobahnanbindung nahezu einzigartige Gelegenheit einen “Kleingewerbepark” zu implantieren, der gleichzeitig städtebaulich das Thema GATE to Town prägnant aufnehmen soll. So bedarf die äußerst heterogene Bebauung in vielerlei Hinsicht eine Antwort, zumal auch der sogenannte “Schwarze Panther” einen Solitär darstellt, der die Einfahrtssituation von der Autobahn kommend zur Zeit prägt. Im Einklang mit der Lösung dieser Problematik gilt es eine gewerbliche Nutzung zu konzipieren, die auf “productive” focusiert, was nicht bedeutet, dass nicht der eine oder andere Think Thank Platz hätte. Vorranging geht es jedoch darum, handwerklich orientierte  Gewerbebetriebe unter einem Dach zu vereinen, verbunden mit den Vorteilen einer gemeinsamen Infrastruktur wie Sanitärar,- Sozial- und Besprechungsräumen, Security und vielleicht einem Bio-veganem fair trade Bistro, das seine nachwachsenden Rohstoffe am Dach generiert.

Anzusiedeln wären in einem solchem “Organismus” zum Beispiel: Schloßerei, Spenglerei, Tischlereien, Schneiderei mit zugehöriger Modedesignerin, die ihre Einzelstücke nebenan nähen lässt und nach vorne verkauft, Bäckerei, Schuster(in), Kürschner(in),Tapezierer(in), Schilderfabrikation,Töpferei, Buchbinderei, Druckerei bis hin zur Geigenbauerwerkstatt. Weitere Gewerke sind Ihrerseits dringend einzubringen!

Die Aufgabenstellung wird in Zusammenarbeit mit Institut für Tragwerksentwurf in Hinblick auf Flexibilität und Umnutzung des Tragsystems, also Nachhaltigkeit bearbeitet.

K4_VO
Vorlesung im 6.Semester

Die Vorlesung bietet vertiefte Auseinandersetzung mit Konstruktionsmethoden im Zusammenhang mit dem Entwerfen. Den formulierten Lehrzielen entsprechend, gliedert sich der Inhalt vom Großen ins Kleine, so dass jede detaillierte Information im Gefüge des Ganzen dargestellt wird. Querverbindungen zwischen verschiedenen konstruktiven Inhalten sollen, der architektonischen Wirklichkeit entsprechend, den Hochbau als komplexes, technisches, funktionelles und ästhetisches Gefüge darstellen sowie den gegebenen Umstand des Klimawandels in Zusammenhang mit dem Bauwesen und seines Ressourcenverbrauchs auf Hinblick der Nachhaltigkeit thematisieren.

K4_UE
Seminar im 6.Semester

Eine Großstadt pulsiert, die Stadt Graz pocht, die Grazbachgasse fließt.
Gelegen an einer stark befahrenen Verkehrsader in unmittelbarer Nähe zum Jakominiplatz finden wir ein viel versprechendes Grundstück vor, das Architekturschaffende unterschiedliche Gestaltungsszenarien ermöglicht. Nach erfolgreicher behördlicher Einreichung wird nun versucht das Projekt zum Leben zu erwecken. Unter Berücksichtigung der rechtlichen, bauphysikalischen, und statischen Grundlagen soll nun auf Basis der bereitgestellten Einreichpläne eine Ausführungsplanung erstellt werden. Besonderer Augenmerk liegt hierbei auf dem Verständnis des Zusammenspiels verschiedener Gewerke und die Erstellung konkreter Lösungsvorschläge für konstruktive Detaillösungen am Stand der Technik.

W2_Workshop 2
Seminar im 4.Semester

Der Holzbauwokshop setzt sich diesmal mit dem Thema der Gebäudeerweiterung durch Ummantelung von Denkmal geschützten Fassaden auseinander. Am Beispiel eines Universitätsgebäudes der TU-Graz werden in einem zeitlich konzentrierten Entwurfsworkshop entsprechende, repetitive Holzbausysteme entworfen und diskutiert.
Neben bauphysikalischen Aspekten der zweiten Haut steht auch der Aspekt des Erhalts der Bestandsfassade sowie der Mehrwert der Raumnutzung, der durch die zusätzliche Schicht entstehen kann im Vordergrund.