WS 2021/22
MASTERSTUDIO

REWILDING BAD GASTEIN
ARCHITECTURE AND URBAN DESIGN OF CO-HABITATION

Die von den Vereinten Nationen vorgelegte Agenda for Sustainable Development 2030 ist ein Aufruf zur Revolutionierung des Lebens auf unserem Planeten. Mit 17 Zielen in Bezug auf Wasser, Energie, Klima, Urbanisierung, Verkehr, Wissenschaft oder Technologie stellt sie die Grundlage der zukünftigen architektonischen Praxis dar.

Unser Semester reflektiert die Tragweite dieser Themen sowie die Notwendigkeit, neue Beziehungen zwischen Lebensformen und Lebensräumen herzustellen. Wir werden diese kollektiven Ziele in Form eines gemeinsamen Studios des Instituts für Städtebau und des Instituts für Architektur und Landschaft kollaborativ beantworten.


WS 2021/22
MASTERSTUDIO

DASEIN IST CO-DESIGN VOL 2
GROWING A MORE-THAN-HUMAN TOWER

Was geschieht, wenn wir als Architekt*innen die lebendige planetare Biosphäre und alles, was in/mit ihr lebt, in unsere gestalterischen Überlegungen integrieren? Was geschieht, wenn wir Räume schaffen, in denen menschliche, nichtmenschliche, transmenschliche und unbekannte Handlungskräfte gleichermaßen wirksam sind? Wie ließe es sich in solchen Räumen leben – nicht mehr gegeneinander, sondern miteinander?

In diesem Studio wollen wir den Zugang des „Co-Designs“ weiter kultivieren, um die tradierten Paradigmen von Architektur, Typologie und Programm grundlegend zu überdenken. Dabei wird es darum gehen, eine vertikale, kommunale Struktur für 500 Bewohner*innen in zu entwerfen. Diese Struktur soll eine „wachsende“ Struktur sein, die sich als metabolisches System versteht – als eine räumlich übersetzte planetare Vorstellung.


SS 2018
MASTERSTUDIO

LIVING FOREST

"Unsere Gestaltungsziele sind einerseits maximale Waldleistung und optimale Landschaftsnutzung, andererseits eine hohe Dichte. Um das erste Ziel zu erreichen, haben wir uns entschieden, unser Gebäude komplett von der Erde aufzuheben. Wald und Landschaft können durch den Raum unter dem Gebäude frei fließen. Die Position des Gebäudes reagiert auf die vorhandenen Bäume. Die Dächer werden teilweise als Anbaufläche genutzt, vor allem aber für die Stromerzeugung und die Wassergewinnung. Um eine hohe Wohndichte zu erreichen, haben wir eine lange und schmale Gebäudetypologie mit effizienten Grundrissen gewählt."

ANNA MÜLLER
ANNA-LENA PROKSCH
SABRINA KRAßNIG


SS 2018
E4

LIVING FOREST

"The architecture of The Living Forest aims to erase the separation of nature and urbanism. By fusing vegetative systems with the civil concepts of living and working, a new dimension of urbanism is entered."

KILIAN HOFFMANN


SS 2018
E4

VIRIDARIA

"Unsere Bestseller sind die Kürbissuppe, die Bohnenpfannkuchen und natürlich die süßen Cocadas, die auch unser Favorit sind. Aber was die Gäste am meisten zum Lächeln bringt, ist das Pflücken ihrer eigenen Früchte in unserem hängenden Wüstengarten."

JANIKA DÖHR
ELISABETH LAIMBÖCK
ARMIN ZEPIC


WS 2017/2018
MASTERSTUDIO

PARADISE WALK

"Dieses Projekt verschmilzt Architektur und Umwelt, um den gebauten Raum jenseits der Trennung beider Bereiche zu erforschen. Der verbindende rote Faden dieser Erkundung ist die Beobachtung der Konnektivität zwischen den beiden wichtigsten Ökosystemen vor Ort. Zwischen dem Wald-Ökotyp und dem marinen Ökotyp existiert eine starke Bindung, die zum narrativen Faden wird, der zu einem explorativen Wegsystem wird. Auf diese Weise entsteht ein narrativer Weg, auf dem verschiedene Umweltsensationen, Ökosystemleistungen und funktionale Bedürfnisse im Raum verschmelzen."

INES BALLESTER JACK
PATRICK GOLDBERGER
FABIAN MUß
INMACULADA SÁNCHEZ GARCÍA
MATTHIAS SIEGL
LUCA ZUSCHNIG


SS 2017
E4

IN THE NATURE

"Der Zweck des Projekts ist es, eine Nachbarschaft mit einer guten und funktionierenden Gemeinschaft zu schaffen. Das Konzept sieht vor, eine Verbindung zwischen Wohnraum, Grünfläche und der gemeinsamen Kulturwirtschaft herzustellen. Die Gemeinschaft entsteht durch das individuelle Leben, das sich durch seine Offenheit auszeichnet."

TAMARA GOLSER
JESSICA VETTER


WS 2015/2016
MASTERSTUDIO

HOMBORI: A LIFE WALL

"Der Wasserabfluss aus den Bergen entwässert die Ernten im Ackerland und bildet natürlich drei große Korridore, die als Erosionspfade bekannt sind, als wichtige Passagen zur Unterstützung verschiedener Teile der Gemeinschaft. Mehrere Wassersperren, die zwischen den Rändern des Hügels installiert sind, fangen den starken Regen auf."

BARBARA MAYR
RAZAN ALSMADI
CHRISTOPH RÄUSCHENBÖCK