SS 2019

WEATHERARCHITECTURES


INCLUSIVE DESIGN FOR DESERT ENVIRONMENTS

Univ. Ass. Biljana Nikolic
Prof. Klaus K. Loenhart
Univ. Ass. Christoph Solstreif-Pirker

- Wie kann Architektur eine potenzielle Zukunft entstehen lassen, die auf den aktuellen globalen Herausforderungen aufbaut?

- Wie kann Architektur auf Wetterphänomene und klimatische Bedingungen reagieren und hierdurch neue Lebensweisen vorschlagen und ermöglichen?

- Wie kann Architektur aktive Interaktionen anregen, um lebendige soziale, kulturelle, ökologische und wirtschaftliche Praktiken zu in Gang zu bringen?

- Wie können wir "inklusive" denken und gestalten und hierdurch Räume schaffen, die lebenswerte Bedingungen und ansprechende Eigenschaften innehaben?

Das Thema "Wetterarchitekturen“ behandeln wir in der trockenen Region von Lima, Peru, und beantworten diese Fragen, indem wir vielfältigen und kreative, kleinmaßstäbliche Lösungen für aktuelle und zukünftige Praktiken im urbanen Raum entwickeln.

Ausgehend von der Kulturtechnik des "Nebelfangens" werden wir Räume und Konstruktionen entwerfen, die auf Wetter- und Klimabedingungen, soziale, geografische und kulturelle Einflüsse aufbauen, diese neu überdenken und prototypische, zukunftsweisende Lösungen vorschlagen.
In dem einwöchigen Workshop erlernen Sie Methoden und Strategien zur Konzeption, Gestaltung und Darstellung von "Wetterarchitekturen", die neuen Formen von Leben, Produktion und Handel unter extremen Bedingungen Raum geben! Anmeldung läuft!

Nach oben


WS 2018/2019

OBJEKTE IM FELD

Lebendige produktive Mikroarchitekturen für Lissabon, Portugal

WORKSHOP 1 (153.513)
Dipl.-Ing. Andreas Goritschnig
Univ. Ass. Christoph Solstreif-Pirker

- Wie müssen unsere öffentlichen Orte gestaltet sein, damit sie eine aktive und produktive Rolle im Leben der Menschen einnehmen?

- Wie können wir „inklusiv“ denken und Räume generieren, die wechselnde Zustände und stimulierende Qualitäten eröffnen?

- Wie reagieren diese Architekturen auf klimatische Bedingungen vor Ort, um Nutzungen anzuregen oder gar erst zu ermöglichen?

- Wie kann Architektur lebendige Interaktionen  entwerfen, um vielfältige soziale, kulturelle ökologische oder ökonomische Praktiken  zu motivieren?

Mit dem Thema der Mikroarchitekturen im Kontext von Lissabon, Portugal, begeben wir uns auf die Fährte von ideen- und formenreichen kleinen Lösungen für gegenwärtige und kommende Praktiken im öffentlichen Raum und urbanen Feld.

Wir schaffen Räume, die von sozialen, klimatischen, geografischen oder kulturellen Verhältnissen geprägt sind, diese Gegebenheiten neu denken und prototypische zukunftsweisende Lösungen vorschlagen.

Im einwöchigen Workshop werden Methoden vermittelt, um „Mikro-Architekturen“ zu entwickeln, zu zeichnen und atmosphärisch darzustellen, die in einem städtischen Umfeld neuen und neu interpretierten Praktiken Raum geben: Objekte in einem Feld voller Möglichkeiten!

Nach oben


SS 2018

LUFTPAVILLON

BUILDING WITH AIR

WORKSHOP 2 (153.514)
Prof. Klaus K. Loenhart
Univ. Ass. Marcello Fantuz

Luft, Klima und Atmosphäre verbindet alle Lebewesen auf der Erde. Luft ist Lebensmittel, Informationsträger, Energieproduzent und Ressource zugleich. Ihre Eigenschaft, Zusammensetzung oder Bewegung trägt wesentlich dazu bei, die Atmosphäre eines Ortes zu bestimmen und seine Spezifität zu begründen. Obwohl eines der wichtigsten Elemente, ist Luft als kreatives Entwurfsmaterial schwer greifbar, sobald es mit physischen Elementen verglichen wird.

Im Rahmen des Workshops werden wir uns fragen: Wie können wir Luft darstellen? Können wir mit Luft entwerfen? Können wir einen Luftstrom erzeugen? Woraus besteht Luft? Was transportiert sie? Können wir Luft riechen, hören, fühlen?

Aufbauend auf der Expertise des Instituts für Architektur und Landschaft vermittelt der Workshop neue Wege des Nachdenkens über Luft. Jede Gruppe von Studierenden wird eine konzeptuelle künstlerische Installation entwerfen, die Luft in das Zentrum stellt und ihre Beschaffenheit, Bedeutung, Charakteristiken und Potentiale thematisiert. Die Studierenden begegnen der sensorischen Erfahrung eines Raumes, in dem jeder Atemzug näher zu einem ökologischen Bewusstsein führt.
 
„When you take a breath, you touch a part of the planet, with the inside of your body.“ (Tor Nørretranders)
 

Nach oben


WS 2017/2018

MICROARCHITECTURES

IN TROPICAL CLIMATE

WORKSHOP 1 (153.513)
Prof. Klaus K. Loenhart
Univ. Ass. Andreas Goritschnig

Wie müssen unsere öffentlichen Räume gestaltet sein, dass sie eine aktive und produktive Rolle im Leben der Menschen einnehmen?

Wie können wir im Freiraum Micro-Architekturen andenken um das Stadtleben zu bereichern?

Wie reagieren diese Architekturen auf die tropischen klimatische Bedingungen vor Ort um Nutzungen anzuregen oder gar erst zu ermöglichen? Mit dem Thema der Mikroarchitekturen im zukünftigen Riverfront Park in Palmas, Brasilien, begeben wir uns hier auf die Fährte von ideen- und formenreichen kleinen Lösungen für gegenwärtige und kommende Praktiken im öffentlichen Raum.

Im einwöchigen Workshop werden Methoden vermittelt um ‚Micro-Architekturen’ zu entwickeln, zu zeichnen und atmosphärisch darzustellen, die einem städtischen Park neue und neu interpretierte Praktiken Raum geben. Von der Fresh-Juice-Bar oder Solar-Kitchen – bis zur Co-Working-Area im Freien.

Nach oben


SS 2017

THERMOGRAPHIE

ATMOSPHÄREN IN BEWEGUNG

 

WORKSHOP 2 (153.514)
Univ. Ass. Marcello Fantuz
Univ. Ass. Andreas Boden

Der Workshop ist Teil einer laufenden Untersuchung der Rolle der Atmosphäre und ihrer meteorologischen Eigenschaften in Bezug auf den städtischen Raum und die Architektur.

Während einer Woche werden wir uns auf den Raum zwischen den Gebäuden konzentrieren, das Theater der ständigen Bewegung von Luft und Partikeln. Durch die Analyse ausgewählter Fallstudien lernen wir, wie man atmosphärische Bedingungen im öffentlichen Raum erkennt und interpretiert und wie man Designprinzipien destilliert, die sie nutzen,
vermitteln oder erweitern.

Die Integration der Atmosphäre in den Entwurfsprozess ist im Vergleich zu greifbaren, physikalischen Elementen schwer zu erfassen. Der technologische Fortschritt ermöglicht es jedoch, den Raum durch das spezielle Objektiv einer Wärmebildkamera zu scannen und Eigenschaften zu bewerten, die sonst unsichtbar wären.

Aufbauend auf der Expertise des Instituts für Architektur und Landschaft werden wir dann an der Darstellung dieser Dynamik und ihrer Auswirkungen auf den öffentlichen Raum arbeiten. Um die diskutierte Dynamik erfolgreich darzustellen, werden wir schließlich die Dimension der Zeit einbeziehen, indem wir unsere Zeichnungen im GIF-Format animieren.

Die Studenten lernen die Stadt aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Eine Art und Weise, die Technologie mit sensorischer Erfahrung verbindet und natürliche Prozesse als wesentliche Bestandteile des urbanen Lebens integriert.

Nach oben


WS 2016/2017

URBAN HABITAT

EXPERIMENTS IN THE FIELD

WORKSHOP 1 (153.513)
Univ. Ass. Andreas Goritschnig
mit Expertinnen aus Zoologie und Botanik

Wie müssen wir unsere Städte und Architekturen gestalten, dass sie Orte für ein aktives neues Miteinader von Menschen, Pflanzen und Tiere sein können? Wie kann Stadt auch nachhaltiges HABITAT (Lebensraum – lat.: habitat ‚[es] wohnt‘) für Pflanzen und Tiere sein?  Welche neuen Elemente müssen wir dazu entwickeln?

Die Stadt ist heute der bevorzugte Lebensraum des Menschen und der anhaltende Zuzug wird in den kommenden Jahrzehnten für eine zunehmende Verdichtung der Stadt sorgen, Grün- und Freiflächen verschwinden – das HABITAT von Tieren und Pflanzen... Wie können wir also neue Elemente in der Architektur denken um Lebensräume für Tiere und Pflanzen zu erhalten, zu gestalten – und auch noch zu verbessern?
Im einwöchigen Workshop werden wir uns, auch mit dem Input von Expertinnen aus Zoologie und Botanik auf die Suche machen nach neuen ‚Architekturen des Miteinanders’, die Bedürfnisse tierischer und pflanzlicher Bauherren kennenlernen, Strukturen ihrer Lebensräume erforschen und neue Elemente für die Architektur und unsere Städte entwickeln – neue URBANE HABITATE sollen entstehen! Neue Architekturelemente wie Vertikale Fassadenbegrünungen, Grüne Dächer aber auch ein neuer Blick auf die ökologischen und sozialen Prozesse in der Stadt und das Stadtklima bilden unseren Ausgangspunkt.

Mit dem Smart City Areal Graz Waagner Biro und dessen Umgebung ist ein konkreter Ort der Anwendung definiert – der auch in den kommenden Jahren neue Wege in unserer Stadt aufzeigen soll. Es entstehen innovative Entwürfe für neue Strukturen in der Stadt!

Nach oben


SS 2016

LANDSCHAFTPANORAMEN

WORKSHOP 2 (153.514)
Guest Prof. Denis Andernach
Univ. Ass. Laura Van Santen

Die wunderschöne Sammlung von Zeichnungen in dem Katalog „Landschaftshäuser“ von Denis Andernach stellt den Ausgangspunkt für den Handzeichnen-Workshop dar, der von Andernach selbst betreut werden wird. Neben seiner Arbeit bei Bau Eins Architects hat Andernach eine einzigartige Herangehensweise entwickelt, Handzeichnen als Entwurfsinstrument zu verwenden. Er zeichnet bereits existierende Landschaftspanoramen nach, die dann als Grundstein neuer architektonischer Formen fungieren.

Während des Workshops werden die Studierenden diese einzigartige Methode anwenden. Das Ziel ist es, ein bereits existierendes Bild nachzuzeichnen und dabei eine neue klimatische Hypothese bezüglich der gegebenen Landschaft aufzuzeigen. Die Studierenden werden einen Eingriff in diese Landschaft vornehmen, indem sie die architektonische Projektion ihrer Fantasie zeichnen. Das Institut für Architektur und Landschaft bietet diesen Workshop an, um neue Verbindungsansätze von Klimadesign, Architektur und Landschaft zu erkunden.

Nach oben


WS 2015/2016

URBANE LEGENDEN

WORKSHOP 1 (153.513)
Guest Prof. Marleen Leitner
Guest Prof. Michael Schitnig
Prof. Klaus K. Loenhart
Univ. Ass. Bernhard König

Unser tägliches Leben und unsere kulturellen Gewohnheiten sind wichtige Elemente komplexer Ökosysteme. Kleine Änderungen können weitreichende Folgen haben - überall auf der Welt. Im 17. Jahrhundert zum Beispiel waren Muskatnüsse ein sehr beliebtes Gewürz unter dem europäischen Adel. Sie wuchsen nur auf einer kleinen Gruppe von Inseln,
den Banda-Inseln im Süden Malukus zwischen Sulawesi und Neuguinea.

Im Jahr 1667 müssen sie so unglaublich wertvoll gewesen sein, dass die Niederländer sogar die kleine Banda-Insel Run gegen die Insel Manhattan änderten. - Niew Amsterdam wurde New York, für ein paar hundert Muskatnüsse pro Jahr. Unser tägliches Umfeld ist voll von unschätzbaren Ressourcen und ungeahnten Verbindungen!

In diesem einwöchigen Workshop beschäftigen wir uns mit solchen urbanen Legenden und entfalten unbekannte Potenziale. Die Teilnehmer werden - gemeinsam in Teams - Storyboards entwickeln und ökosystemische Zusammenhänge veranschaulichen.

Nach oben