SS 2019

PLAY L.A.

URBAN DESERT MICRO CLIMATES

ECOLOGICAL DESIGN (153.820)
Univ. Ass. Biljana Nikolic
Guest: Christiana Pitsillidou, Atelier Oslo, NO

Der betonierte Flusskanal in Los Angeles dient als globales Gedächtnis und endlose Ebene und Spielwiese für verschiedene Fantasy-Produktion in vielen Hollywood-Filmen.

Heute bietet die trockengelegte LA River-Zone, neben ihrer Funktion als "Fluchtweg", auf spielerische Weise einen künstlichen Organismus aus Erholung und städtischer Revitalisierungsoase wiederhergestellter Lebensräume welcher zugleich Natur, Kunst und Spiel wieder einführt.

Auf spielerische Weise können hier menschliche Gemeinschaften, Geisteshaltungen, Verstand und Gesundheit gebildet werden. Das Spiel involviert und ermutigt uns, neugierig zu sein. Spiel ist ein wesentlicher Bestandteil der Erziehung unserer Kinder und zukünftiger Generationen. Kunst, kulturelle Erfahrung und Bildung sind entscheidend für den Erfolg des 21. Jahrhunderts.

PLAY: L.A. zielt darauf ab, zeitgenössische urbane Realitäten und Fantasien zu erfassen und Konzepte durch Mikrointerventionen im urbanen Kontext weiterzuentwickeln. Durch urbane Mikrointerventionen erkunden und erlernen Sie, wie die Analyse komplexer urbaner Zusammenhänge sowie die Anwendung von kontextuellem Lernen für die Bearbeitung zukünftiger städtebauliche Aufgaben genutzt werden kann.

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URBAN FUTURE, NOW! 

KULTUR SCHAFFT URBANE ZUKUNFT 

FUTURE LAB (153.807)
Univ. Ass. Andreas Goritschnig, Dipl.-Ing.

Mit dem Kulturjahr 2020 unter dem Thema ‚Kultur schafft urbane Zukunft‘ stellt Graz das  urbane Leben ‚der Zukunft‘ ins Zentrum forschender, künstlerischer, experimenteller und visionärer Auseinandersetzung. Gesucht sind dafür innovative, interdisziplinäre und/oder partizipative Projekte, die Grazer Bürgerinnen und Bürger in vielfältiger Weise für Zukunftsthemen zu sensibilisieren und handlungsfähig machen. Das Hinterfragen herkömmlicher Wirtschaftsmodelle, Antworten auf globale Herausforderungen wie den Klimawandel, der Bruch mit dem „business as usual“ sowie Visionen für neue Stadtteile steht dabei ebenso im Fokus wie das Aktivieren neuer öffentlicher Räume. Das Kulturjahr sieht sich dabei als Impulsgeber zukünftiger städtischer Entwicklungen. 

Im Rahmen des Future Lab im Sommersemester 2019 nehmen wir uns dem Thema und den vielfältigen Fragestellungen an und entwickeln eigene Ideen, Konzepte und kleine Entwürfe. Dafür reflektieren wir globale Herausforderungen sowie internationale Trends, begeben uns in den Grazer Stadtraum und entwickeln gemeinsam neue Praktiken, die im heute beginnen und zukünftige Lebensweisen beeinflussen können. Ziel ist es dabei, dass die Projekte soweit gedacht sind, dass sie im Rahmen eines größeren Projektes 2020 umgesetzt werden können.

Termine:
DO 9.5. 13-17 Uhr Start Up – Input – Research, Talk
FR 10.5. 9-13 Uhr Stadtraum erleben – Walk – ins OPEN.LAB
DO 16.5. 13-17 Uhr Konzepte / Entwürfe (OPEN.LAB)
FR 17.5. 9-13 Uhr Konzepte / Entwürfe (OPEN.LAB)
DO 23.5. 13-17 Uhr Präsentation (OPEN.LAB)

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WS 2018/2019

TOWARDS WORLDING

ARCHITEKTONISCHE ERZÄHLUNG VON FELDBEDINGUNGEN DURCH DAS BEWEGTE BILD

URBAN ECOLOGY AND DESIGN (153.806)
Univ. Ass. Biljana Nikolic

Stellen dir vor, du könntest das Wetter, die Sonne, den Mond und das Land kontrollieren. Stell dir vor, du wärst ein Architekt deines eigenen Universums! Das Institut für Architektur und Landschaft bietet dir das Seminar über die Weltanschauung! ‚Worlding‘ ist definiert als eine künstliche Kunst, eine Umgebung zu schaffen, indem man eine Gegenwart/Zustand wählt, seine Vergangenheit erzählt, die Zukunft simuliert und ihre Veränderungen mit ihren Charakteren und Ökologien/Lebendigem fördert - ähnlich wie die Attribute der Aufgabe des Architekten.

Lernergebnisse:
-Erlernen der Grundlagen der Videospielsoftware und der 3D-Modellierung für die ökologische Simulation und Repräsentation, als Gegensatz zur parametrischen Software, mit Fokus auf Geometrie.
-Anhand von Beispielen erfährst du, wie „Storytelling“ in ein bewegtes Bild umgesetzt werden kann.
-Lerne mehr über Systeme, Netzwerke und Technologien, die reaktionsschnell, skalierbar, anpassungsfähig, nichtlinear und multivalent sind und sich durch Zeit und Raum entwickeln.
-Lerne die Umweltphantasie kennen, während Sie die Komplexität der technologischen und ökologischen Systeme verstehen.
-In Anbetracht der Unvorhersehbarkeit der wirtschaftlichen, ökologischen und klimatischen Bedingungen, die uns dazu veranlasst, uns neue Gestaltungsmöglichkeiten unter gegebenen Feldbedingungen vorzustellen.

Das Seminar gliedert sich in zwei Teile:
-Im ersten Teil lernst du die reaktionsfähigen Technologien durch Theorie und spekulative oder gebaute Projekte im Bereich verschiedener klimatischer Bedingungen, Maßstäbe und deren Darstellung kennen.
-Im zweiten Teil wirst du technische Crashkurse zu Werkzeugen absolvieren.

Die letzte Phase folgt in der Intensivwoche, in der du deine Storyboards anhand von Beispielen im Videoformat realisieren und deine Perspektiven durch Zeit und Raum darstellen. Erfassung der Daten und Digitalisierung der gegebenen Umgebungen durch Einfügen von Leihmaterial von digitalen Bibliotheken. Der Vorrang wird den ökologischen Leistungen eingeräumt. Wenn Sie mit anderen 3D-Paketen vertraut sind, können Sie diese frei verwenden.
 

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SS 2018

THERMODYNAMISCHE MUSTER

VON MOLEKULAR BIS URBAN

ECOLOGICAL DESIGN (153.826)
Univ. Ass. Marcello Fantuz

Das Seminar ist Teil einer laufenden Studie über die Rolle der thermodynamischen Wechselwirkungen zwischen Klima und Architektur.

Die moderne Trennung geschlossener Räume von ihrer Umgebung hat die Architektur von mechanischen Installationen abhängig gemacht, um den von ihren Bewohnern geforderten Komfort zu erreichen und hat daher die Fähigkeit der Architekten, stimulierende Atmosphären zu schaffen, marginalisiert.

Das Seminares setzt sich das Ziel diese Aufteilung mit einem neuen thermodynamischen Verständnis zu übertreffen, das Architekten ermöglicht, Räume zu entwerfen, Materialien auszuwählen und Programme zu planen, mit dem Bewusstsein, wie lokale klimatische Bedingungen genutzt werden können. Gleichzeitig soll es ihnen
ermöglichen integral zu arbeiten, um die gewünschte Leistung zu erreichen.

Von der molekularen bis zur territorialen Organisation bietet uns jede Größenordnung und jeder Schatten der Forschung die Möglichkeit zu erfahren, wie Wärme innerhalb des städtischen Gefüges gespeichert, übertragen und abgeführt wird. Durch die Analyse einer Reihe von bemerkenswerten Bedingungen werden wir in der Lage sein,
Entwurfsprinzipien zu destillieren, die uns ein thermodynamisches Verständnis von räumlichen Anordnungen liefern, die Architekten und Planern gleichermaßen angeboten werden können.

Unser Ziel ist es, ein neues schematisches Vokabular zu formulieren, das Architekten ermöglicht, auf die Schaffung gesunder, komfortabler und inspirierender Räume hinzuarbeiten und gleichzeitig zur Bildung von Städten der Zukunft beizutragen.
 

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MICROARCHITECTURES

FOR NEW URBAN LIVING

FUTURE LAB (153.807)
Univ. Ass. Andreas Goritschnig

Im Futurelab im Sommersemester werden wir ‚Micro-Architekturen’ entwickeln, die menschliche Lebensräumen mit neuartigen urbanen Waldzonen verbinden. 

Diese urbanen Waldzonen sind dabei gleichermaßen Habitat für Tiere und Pflanzen, verbessern das urbane Klima und schaffen grüne Oasen in der Stadt. Als Ort der Anwendung für die Micro-Architekturen ist ein Stadtentwicklungsgebiet in Palmas, Brasilien definiert, mit tropischem Klima und einer vielfältigen Palette an Wald- Vegetation. 

Ziel des Furturelabs ist es, mit den Micro- Architekturen auch neue Praktiken der Interaktion mit den neuen lebendigen urbanen Grünzonen zu zeigen, zu zeichnen und atmosphärisch darzustellen. Von der gemeinschaftlichen urbanen Wald-Küche bis zur Co-Working-Area im schattigen Freien.
 

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WS 2017/2018

NACHBARSCHAFTEN

GANZHEITLICHE BETRACHTUNG VON WOHNEN UND INFRASTRUKTUR

STADTÖKOLOGIE UND STADTGESTALTUNG (153.806)
Univ. Ass. Marcello Fantuz

Das Seminar "Stadtökologie und -gestaltung" beschäftigt sich mit der Leistungsfähigkeit und Gestaltung von Stadtteilen. Kleiner als Städte, aber komplexer als Artefakte, sind Viertel eine Ansammlung von Elementen wie Gebäuden, Menschen, Vegetation, Infrastruktur und Wildtieren. Sie bilden die Zwischenmaßeinheit in der Stadtplanung.

Assemblage ist ein ontologischer Rahmen, entwickelt von Gilles Deleuze and Félix Guattar. Ursprünglich wurde es in ihrem Buch „A Thousand Plateaus (1980)” vorgestellt, indem sie schreiben: „Assemblage Theory seeks to understand the world in terms of multiple linkages between sociality and spatiality, where unpredictable outcomes emerge from alliances, connections, and symbioses between parts.“ Wir werden an einem spezifischen urbanen Zustand arbeiten, der ursprünglich von modernistischen Ambitionen der Eroberung und Individualität angetrieben wurde, aber stattdessen zu dem unvollendeten Muster der Zersiedelung geführt hat.

Durch die Analyse bemerkenswerter Beispiele von Stadtvierteln werden wir mehr über Dichte und Intensität erfahren, verschiedene Arten von Architekturen, Programmen und Infrastrukturen betrachten, die einen erfolgreichen städtischen Cluster bilden, und schließlich eine Reihe von Vorschlägen zur Verdichtung und Verbesserung des bestehenden Stadtgefüges der brasilianischen Stadt Palmas entwickeln.

Das Institut für Architektur und Landschaft nehmt an, dass Flora, Fauna, Gebäude und Menschen, die in einem einzigartigen Ökosystem verstrickt sind. Unsere Zukunft hängt von unserer Fähigkeit ab, diese Interaktion zu verstehen und zu gestalten, der kontinuierlichen Erneuerung und dem organischen Wachstum dieses Ökosystems zu folgen, indem wir Strategien und Transformationen vorschlagen, die das Verhältnis zwischen Landschaft, Klima und Architektur neu erfinden. Wenn man sich performative Landschaften ansieht, betrachtet man Elemente, die voneinander abhängig und (selbst-)organisiert in aufstrebenden Systemen sind. Ein ganzheitliches Verständnis unseres Planeten, unserer Territorien, unserer Städte und Häuser ist notwendig, um eine Zukunft zu planen, in der Ressourcen nachhaltig genutzt werden, natürliche Kreisläufe Teil der Infrastrukturverwaltung sind und Abfälle zugunsten eines Regenerationsprozesses reduziert werden.
 

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TROPICAL SYSTEMS

UNDERSTANDING INTERACTIONS BETWEEN ARCHITECTURE AND LANDSCAPE

FUTURE LAB (153.807)
Univ. Ass. Andreas Goritsching

Wie müssen Architekturen für die Klimatisierung und Energieversorgung in den Tropen gestaltet sein? Wie kann hierfür grüne Infrastruktur eine wesentliche Rolle spielen? Und wie können diese Systeme ein neues Zusammenspiel aus technologischen, ökologischen und sozialen Elementen bilden?

Mit dem Thema ‚TROPICAL SYSTEMS’  – Understanding Interactions between Architecture & Landscape folgen wir den Entwicklungen am Institut für Architektur und Landschaft welche in Palmas, Brasilien, neue Stadt- und Stadtlandschaftsstrukturen entwickeln. Wir tauchen in die klimatischen wie ökologischen Besonderheiten Brasiliens ein und suchen im Zusammenspiel dieser neue synergetische Lösungen in der Architektur.

Im Futurelab werden innovative Architekturen recherchiert, erforscht und gezeichnet. 

MITMACHEN!
 

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SS 2017

URBAN HABITAT

FUTURE LAB (153.807)
Univ. Ass. Andreas Goritschnig

EXPERIMENTS IN THE FIELD 1:1

Wie müssen wir unsere Städte und Architekturen gestalten, dass sie Orte für ein aktives neues Miteinander von Menschen, Pflanzen und Tieren sein können?
Wie kann Stadt auch nachhaltiges HABITAT (Lebensraum) für Pflanzen und Tiere sein?  Welche neuen Architekturelemente und Praktiken müssen wir dazu entwickeln?

Die Stadt ist heute der bevorzugte Lebensraum des Menschen und der anhaltende Zuzug wird in den kommenden Jahrzehnten für eine zunehmende Verdichtung der Städte sorgen, Grün- und Freiflächen verschwinden – das HABITAT von Tieren und Pflanzen... Wie können wir also neue Elemente in der Architektur entwickeln um Lebensräume für Tiere und Pflanzen zu erhalten, zu gestalten – und auch noch zu verbessern?
Im Futurelab im Sommersemester 2017 machen wir uns, auch mit dem Input von Expertinnen aus Zoologie und Botanik und in direkter Zusammenarbeit mit der Naturwerkstadt, einem Pilotprojekt des Naturschutzbundes und Living Green City auf die Suche nach neuen ‚Architekturen des Miteinanders’, lernen die Bedürfnisse tierischer und pflanzlicher Bauherren kennen, erforschen die Strukturen ihre Lebensräumen und entwickeln Elemente für die Architektur und Stadt –
neue URBANE HABITATE entstehen!

Neue Architekturelemente wie Vertikale Fassaden-begrünungen, Grüne Dächer aber auch ein neuer Blick auf die ökologische und sozialen Prozesse in der Stadt und das Stadtklima bilden unseren Ausgangspunkt.
Aufbauend auf den Ergebnissen des Projektes LIVING GREEN CITY und den Arbeiten im Zuge des Workshop 1 ‚URBAN HABITAT - Elements’ im Wintersemester 2016/17 entwickeln wir prototypische und experimentelle Entwürfe für ein neues Miteinander.

Mit dem Smart City Areal Graz Waagner Biro und dessen Umgebung ist ein konkreter Ort der Anwendung definiert – der auch in den kommenden Jahren neue Wege in unserer Stadt aufzeigen soll.

Es entstehen innovative und prototypische Entwürfe für neue Strukturen in der Stadt - die in Kooperation mit der Natur.Werk.Stadt umgesetzt werden sollen!
 

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WS 2016/2017

WORKING TOGETHER

SUSTAINABLE SYSTEMS (153.802)
Univ. Ass. Andreas Goritschnig

Die Vorlesung Nachhaltige Systeme im WS 2015/16 befasst sich mit lokalen technologischen, ökonomischen und ökologischen Kreisläufen und reflektiert deren Wechselwirkungen und Beziehungen zum Landschaftsraum und zur Stadtplanung.

Schwerpunkte der Vorlesung liegen im grundsätzlichen Verständnis nachhaltiger Systeme sowie die unterschiedlichen Möglichkeiten der Entwicklung, Förderung und Kommunikation. Neben der Frage nach gesellschaftlichen Zukunftsvisionen wird besonders dem Potential von Gestaltung und Planung für eine nachhaltige Zukunftsentwicklung nachgegangen.

Ziel ist die Vermittlung und Darstellung von Komplexität im regionalen systemischen Bezug, die Entwicklung eines reflexiven Verständnis der formenden Kräfte von Stadt-Landschaft, welche das Erkennen und Verstehen von komplexen Strukturen in Abweichung zu unseren traditionellen, vordergründigen Landschafts- und Stadtszenarien umfasst.
 

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SS 2016

HORTUS CONCLUSUS

FUTURE LAB (153.807)
Univ. Ass. Diederik de Koning

ZUR KLIMATISCHEN DARSTELLUNG:

Kloster, Garth, Atrium, Hanok, Peristylium, Quadrat, Terrasse, cour d’honneur, Siheuyan, Innenhof, Kortil, Hakka, Piazza, Arcade, Lapa, Karawanserei, Vierkantshoeve, Nadumuttam, Verbindung, Hortus concluus: der geschlossene Garten - und seine vielen Gesichter - ist ein Raumtyp, der so tief in unserem kollektiven Gedächtnis verwurzelt ist,
dass er mit symbolischer Bedeutung beladen ist. Auf der ganzen Welt gibt es eine Vielzahl von Innenhöfen, die alle individuell an das jeweilige Klima und die kulturellen Gegebenheiten angepasst sind. Mit der Verdichtung unserer städtischen Umwelt ist der geschlossene Garten jedoch einer gewissen Bedrohung ausgesetzt, und damit auch seiner typischen Verbindung zwischen Vegetation und Gebäude, oder: zwischen Architektur und Landschaft.

Ziel dieses FUTURELAB-Seminars am Institut für Architektur und Landschaft ist es, eine Reihe von archetypischen Anlagen zu besuchen, um den Wert zu diskutieren, den sie für die Stadt von morgen haben können. Eine Reihe von klimatischen Linienzeichnungen dokumentiert und offenbart sowohl die introvertierten, mystischen Qualitäten historischer Höfe auf der ganzen Welt als auch die extravertierte Funktion, die sie für den umgebenden Raum hatte.
 

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WS 2015/2016

PERFORMATIVE ARCHITECTURE

URBAN ECOLOGY AND DESIGN (153.826)
Univ. Ass. Anne Oberritter

Die CASE-Study „performative architecture“ widmet sich dem Thema der ökologischen Performanz von Stadtgrün. Anhand von beispielhaften realisierten Architekturprojekten wird aufgezeigt, wie Architektur und Vegetation im Stadtraum zusammenwirken und wie dadurch das städtische Mikroklima beeinflusst wird.

Pflanzen als gestalterisches Element werden derzeit meist aus ästhetischen Gründen eingesetzt. Ziel dieser Arbeit ist es, die klimatischen und energetischen Aspekte von Pflanzen sowie deren Bedeutung als Habitat für unsere urbanen Lebensräume in den Vordergrund zu rücken und anhand von aktuellen Projektbeispielen gestalterische Qualitäten verschiedener Begrünungssysteme aufzuzeigen.

Ziel im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung ist Graz.
 

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SUSTAINABLE SYSTEMS

SUSTAINABLE SYSTEMS (153.802)
Univ. Ass. Andreas Goritschnig

Die Vorlesung Nachhaltige Systeme im WS 2015/16 befasst sich mit lokalen technologischen, ökonomischen und ökologischen Kreisläufen und reflektiert deren Wechselwirkungen und Beziehungen zum Landschaftsraum und zur Stadtplanung.

Schwerpunkte der Vorlesung liegen im grundsätzlichen Verständnis nachhaltiger Systeme sowie die unterschiedlichen Möglichkeiten der Entwicklung, Förderung und Kommunikation. Neben der Frage nach gesellschaftlichen Zukunftsvisionen wird besonders dem Potential von Gestaltung und Planung für eine nachhaltige Zukunftsentwicklung nachgegangen.

Ziel ist die Vermittlung und Darstellung von Komplexität im regionalen systemischen Bezug, die Entwicklung eines reflexiven Verständnis der formenden Kräfte von Stadt-Landschaft, welche das Erkennen und Verstehen von komplexen Strukturen in Abweichung zu unseren traditionellen, vordergründigen Landschafts- und Stadtszenarien umfasst.
 

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