WS 2019/2020

PABELLÓN MEXTRÓPOLI 2020

A PAVILLION TO ACCLIMATIZE THE PUBLIC DOMAIN

Masterstudio + E3
Prof. Klaus K. Loenhart
Guest Prof. Silvia Benedito
Univ. Ass. Biljana Nikolic
Univ. Ass. Christoph Solstreif-Pirker

Im kommenden Masterstudio/E3 geht es um NANO! Nanotecture bedeutet kleinmaßstäbliche ARCHITEKTUR mit maximalem A/EFFEKT! Wir werden unseren Fokus auf die kleinmaßstäblichen Handlungsmöchte lenken, die in traditioneller Architekturproduktion oftmals übersehen werden: Klima, Atmosphäre, Wetter, Temperatur, Interaktion, Performanz. Wie können wir ARCHITEKTUREN entwickeln, die sich dieser „marginalen“ Inhalte annehmen und trotz limitierter Größe, wenigen Materialien und begrenztem Budget stark in ihre Umgebung ausstrahlen? Welche neuen RÄUMLICHEN Lösungen können wir in Zeiten des Klimawandels und des fortschreitenden Ökozids vorschlagen? Hier kommt ARCHITEKTINNEN eine wesentliche und verantwortungsvolle Rolle zu!

Der Kontext für das Masterstudio/E3 ist Mexico City. Hier wollen wir für das Architekturfestival 2020 einen performativen Pavillon entwerfen (und bauen). Wir werden ausgehend von der Typologie des Pavillons, „klimatisierte follies“ entwickeln, die im klimatischen und kulturellen Kontext von Mexico City entstehen. Wir werden einen breiten Bogen schlagen zwischen traditioneller mexikanischer Architektur, dem mexikanischen magischen Realismus, Literatur, Vegetation, Mikroklima sowie innovativen Technologien und Tools.

Das Ziel des Masterstudio/E3 ist es, kleinmaßstäbliche ARCHITEKTUREN für Mexico City zu entwerfen, die Architektur und Landschaft in neuen Formen miteinander zusammenbringen. Diese Nanotectures sollen zu Prototypen einer neuen, klima-basierten Architektur werden, die aus einer räumlichen Sensibilität für all die Lebendigkeit entsteht, die uns in jedem Moment umgibt.

„I don’t divide architecture, landscape and gardening; to me they are one.“ – Luis Barragán

Das Masterstudio/E3 wird am Realisierungswettbewerb für den Pabellón Mextrópoli 2020 in Mexico City teilnehmen.

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ARCHITECTURE BEYOND THE LINE 

CLIMATECRISIS – DESIGNING ‚ARCHITECTURES OF CHANGE 

FUTURE LAB (153.807)
Univ. Ass. Andreas Goritschnig, Dipl.-Ing.
andreasgoritschnig.wordpress.com

„Right here right now, is where we draw the line. The world is waking up, and change is coming. Whether you like it or not.“

Mit ihrer emotionalen Rede am UN Klimagipfel am 23. September in New York hat Greta Thunberg einmal mehr bewiesen, dass sie UNS ALLE fürs Klima wachrütteln will. Warum? Weil wir vor der größten Krise unserer Zivilisation stehen. Seit Jahrzehnten wissen wir, dass unsere CO2 Emissionen radikal eingedämmt werden müssen. Nun bleiben uns noch 8,5 Jahre, um massive Veränderungen in unserer Lebensweise und in unseren Systemen umzusetzen, um die notwendigen 1,5 Grad Erwärmung, die in Paris 2015 verbindlich festgelegt wurden, zu erreichen. Wenig Zeit, für eine der größten Aufgaben der Menschheit!

Was können wir tun? Was kann jeder Einzelne von uns machen? Wie kann diese Aufgabe auch eine Aufgabe für Studierende der Architektur und ArchitektInnen werden? Wie sieht die ‚Architektur‘ dieser großen gesellschaftlichen Aufgabe aus? Welche Räume müssen wir schaffen und gestalten?

Diesen Fragen stellen wir uns im Futurelab im Wintersemester 19/20 wie auch unserer Verantwortung als Menschen und auch als wissenschaftliche Arbeitende, und werden diskutieren, recherchieren, entwickeln, designen und gemeinsam aktiv werden!

Wer noch zweifelt, ob dies für sie oder ihn Relevanz hat, recherchiere die wissenschaftlichen Fakten oder höre Gretas schlicht eindringlichen Aufruf:

„Wie können Sie es wagen? Sie haben meine Kindheit mit Ihren leeren Worten gestohlen. Und dabei bin ich noch eine der Glücklichen. Die Menschen leiden, die Menschen sterben, und die Ökosysteme brechen zusammen. Wir sind am Anfang eines Massensterbens und Sie reden alle nur über Geld und erzählen Märchen vom ewigen Wirtschaftswachstum. Wie können Sie es wagen? Die Wissenschaft ist seit vierzig Jahren eindeutig. Wie können Sie es wagen, immer noch wegzuschauen und hier zu sitzen und zu sagen, dass Sie genug machen, wenn die nötigen Lösungen immer noch nicht da sind? (...) Sie lassen uns im Stich, aber die Jugend fängt an zu begreifen, wie schwerwiegend ihr Verrat ist. Die Augen aller künftigen Generationen sind auf Sie gerichtet. Wenn Sie uns erneut im Stich lassen, werden wir Ihnen das nie verzeihen. Wir werden Sie damit nicht davonkommen lassen. Hier und jetzt ist der Punkt gekommen, an dem wir die Grenze ziehen. Die Welt wacht auf und Veränderung ist auf dem Weg, ob Sie es wollen oder nicht.“

–Greta Thunberg, UN Klimagipfel, 23.09.2019

(https://www.facebook.com/1438823342/posts/1021505 7751424061?sfns=mo)

TERMINE

DI 19.11. 13-16 Uhr               Start Up!
FR 22.11. 9-13 Uhr                  Konzepte
FR 29.11. 9-12 / 13-17 Uhr       Design / Make
FR 06.12. 9-13 Uhr                  Design / Make
FR 13.12. 9-12 Uhr                  Präsentation

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PLANTASTIC

A VEGETATIVE GUIDE FOR ARCHITECTS

URBAN ECOLOGY AND DESIGN (153.806)
Univ. Ass. Biljana Nikolic Dipl diz. Master i landskapsaritektur

In diesem Sommer hatte das Institut für Architektur und Landschaft die Möglichkeit, eine Installation im Atrium der Wellington School of Architecture and Design während des Architecture Days Festival in Neuseeland zu bauen und Reflexionen über plant performance, Mikroklima und Design zu präsentieren.

Durch die Verwendung von vegetativem Material in geschlossenen Räumen werden Innenräume seit mehr als 3000 Jahren als Instrumente zur Schaffung und Kontrolle mikroklimatischer Bedingungen eingesetzt, die eine kontinuierliche Reflexion ermöglichen.

Das Seminar in diesem Semester beschäftigt sich mit der Genealogie von Pflanzen und ihrer kulturellen und ökologischen Leistungsfähigkeit im Innenraumbereich. Vegetatives Wachstum in künstlicher Umgebung und die damit einhergehende Pflege waren nicht nur Teil wissenschaftlicher Forschung, sondern auch eine wichtige Herausforderung für den kulturellen Austausch und die Gestaltung im Bereich der Architektur. Daher schlägt das Seminar vor, die Bedeutung von Pflanzen im Innenraumbereich über ihre offensichtlichen ästhetischen Narrative hinaus zu erweitern.

Fokussierend auf historische und zeitgenössische Beispiele wird der Kurs auch darüber reflektieren, wie ein solches Design-Denken in die Praxis integriert wurde und werden kann. Es zielt darauf ab, Möglichkeiten zu eröffnen, wie wir Innenräume mit vegetativem Material vermitteln können, und wird die Notwendigkeit von Räumen – von technisch-konkreten, zu kulturellen und performativ-immateriellen Gesichtspunkten und deren Reflexionen über klimatische Bedingungen – untersuchen. Wir werden uns die Beispiele von Räumen innerhalb verschiedener öffentlicher Funktionen ansehen, vom Botanischen Garten über Ausstellungsräume bis hin zu Büros. Dieses Seminar ist Teil der laufenden Forschung des Instituts. Der Prozess des Lehrens, Forschens und Lernens geschieht in Gruppen von je zwei Studierenden, die im kommenden Semester zu diesem Forschungsfeld des Instituts beitragen.

TERMIN:

                Dienstag 19.11 1500 – 1800
                Dienstag 03.12 1500 – 1800
                Dienstag 10.12 1500 – 1800
                Dienstag 07.01 1500 – 1800
                Dienstag 14.01 1500 – 1800
                Dienstag 21.01 1500 – 1800
                Dienstag 28.01 1500 – 1800

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SS 2019

INTO THE WHITE

ARCHITEKTUREN FÜR PRODUKTIVE URBANE MICROKLIMAS
 

ENTWERFEN 4 (153.507)
Dipl.-Ing. Tobias Brown
Prof. Klaus K. Loenhart
Univ. Ass. Biljana Nikolic
Univ. Ass. Aleksandra Pavicevic
Univ. Ass. Christoph Solstreif-Pirker

Im diesjährigen E4 Seminar wollen wir durch die intelligente Nutzung vorhandener Ressourcen und den Einsatz Low-Tech basierter Methoden wüstennahe Stadtränder und dünn besiedelte Wüstenregionen innerhalb Perus in bewohn- und bewirtschaftbare Lebensräume verwandeln. Wir entwerfen hierfür in allen verbindenden Maßstäben: Vom Objekt über die Architektur bis zur Landschaft.

Der Küstenstreifen Perus liegt im Regenschatten der Anden und am kalten Humboldtstrom des Pazifiks. Diese einzigartige Kombination führt zu nahezu ausbleibenden Niederschlägen und extremer Trockenheit während die Luft eine ungewöhnlich hohe Feuchtigkeit aufweist. Gleichzeitig ist Peru mit Herausforderungen auf sozialer, ökonomischer und politischer Ebene konfrontiert. Im diesjährigen E4-Seminar wollen wir uns dieser verschiedenen Wirkungsmächte annehmen und zeigen, wie diese durch kreative Energie zu einem synergetischen, innovativen Ganzen verbunden werden können.

Ein sensibilisiertes Problembewusstsein soll durch die Entwicklung gestalterischer Lösungsansätze eine positive Neuinterpretation der vorherrschenden Verhältnisse ermöglichen. Hieraus werden kontextbezogene, architektonische Prototypen entstehen, die die klimatischen Besonderheiten nutzen, um durch die Sicherstellung einer autarken Wasserversorgung den Grundstein für neue und inklusive Lebenswelten legen!

Wie sehen Architekturen aus, die auf vielfältige Herausforderungen der Umwelt reagieren und sogar Mangel in Fülle verwandeln können?

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URBAN FUTURE, NOW! 

KULTUR SCHAFFT URBANE ZUKUNFT 

FUTURE LAB (153.807)
Univ. Ass. Andreas Goritschnig, Dipl.-Ing.

Mit dem Kulturjahr 2020 unter dem Thema ‚Kultur schafft urbane Zukunft‘ stellt Graz das  urbane Leben ‚der Zukunft‘ ins Zentrum forschender, künstlerischer, experimenteller und visionärer Auseinandersetzung. Gesucht sind dafür innovative, interdisziplinäre und/oder partizipative Projekte, die Grazer Bürgerinnen und Bürger in vielfältiger Weise für Zukunftsthemen zu sensibilisieren und handlungsfähig machen. Das Hinterfragen herkömmlicher Wirtschaftsmodelle, Antworten auf globale Herausforderungen wie den Klimawandel, der Bruch mit dem „business as usual“ sowie Visionen für neue Stadtteile steht dabei ebenso im Fokus wie das Aktivieren neuer öffentlicher Räume. Das Kulturjahr sieht sich dabei als Impulsgeber zukünftiger städtischer Entwicklungen. 

Im Rahmen des Future Lab im Sommersemester 2019 nehmen wir uns dem Thema und den vielfältigen Fragestellungen an und entwickeln eigene Ideen, Konzepte und kleine Entwürfe. Dafür reflektieren wir globale Herausforderungen sowie internationale Trends, begeben uns in den Grazer Stadtraum und entwickeln gemeinsam neue Praktiken, die im heute beginnen und zukünftige Lebensweisen beeinflussen können. Ziel ist es dabei, dass die Projekte soweit gedacht sind, dass sie im Rahmen eines größeren Projektes 2020 umgesetzt werden können.

Termine:
DO 9.5. 13-17 Uhr Start Up – Input – Research, Talk
FR 10.5. 9-13 Uhr Stadtraum erleben – Walk – ins OPEN.LAB
DO 16.5. 13-17 Uhr Konzepte / Entwürfe (OPEN.LAB)
FR 17.5. 9-13 Uhr Konzepte / Entwürfe (OPEN.LAB)
DO 23.5. 13-17 Uhr Präsentation (OPEN.LAB)

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OASIS: THE GREEN DESERT

DESIGNING ARCHITECTURAL PROTOTYPES FOR DESERT ENVIRONMENTS

Landlab CASE (153.805)
Prof. Klaus K. Loenhart
Maria Chiara Pastore, PhD (Politechnico di Milano, IT)

Mehr als 20 Prozent der Erdoberfläche sind Wüsten – und Wüsten wachsen! Trotz der Wissens, dass Wüstenbildung wesentlich durch menschliches Handeln verursacht wird, trägt Desertifikation noch immer dazu bei, dass landwirtschaftliche Gebiete ineffizient werden und damit Millionen Menschen ihren Lebensunterhalt entziehen. Beispiellose Formen und Umfänge von Migrationsbewegungen werden zu einem großen Teil von anthropogen-klimatischen Bedingungen verursacht, die zu prekären Situationen auf sozialer, politischer, ökologischer und gesundheitlicher Ebene führen und oft die Frage des bloßen Überlebens stellen.

Seit den 1970er Jahren ist es nur wenigen Projekten gelungen, diesen Herausforderungen in einer positiven und inklusiven Form zu begegnen und Praktiken zur Verbesserung lokaler und globaler Situationen zu entwickeln: Durch kooperative Wiederaufforstungsprojekte in Afrika konnten beispielsweise Bodentemperaturen reduziert, Windströme verändert und Regenfälle erhöht werden. Diese Projekte legen uns eine andere Denkweise nahe, in der Wüstengebiete in blühende, zukunftsorientierte Modellregionen transformiert werden.

CASE: OASIS - The Green Desert will aktuelle Herausforderungen, Realitäten und Zusammenhänge nun weiter behandeln und Werkzeuge und Strategien entwickeln, um Wüsten zu einem integrativen Medium zu machen, das innovative Lösungen und kreative Lebenswelten für die Begegnung mit unserem anthropozänen Planeten vorschlägt. Die innerhalb des 15. Breitengrads situierte Lehrveranstaltung wird innovative architektonische Prototypen entwerfen, die lokale Bedingungen, Ressourcen, Vegetation, Klima, Biodiversität und soziale Strukturen miteinander verbindet und kreative, innovative Technologien wie auch kooperative lokale Praktiken miteinbezieht.

CASE: OASIS - The Green Desert versucht, die Beziehung zwischen Mensch und Umwelt grundlegend neu zu denken, in der Kultur und Natur nicht länger ein dialektisches Paar von Gegensätzen mit scheinbar unvereinbaren Interessenkonflikten darstellen. Natur und Landschaft, ihre Ökologien und Dynamiken können stattdessen zu einem integralen Bestandteil unserer gesellschaftlichen Ambitionen und Entscheidungen werden – eine prekäre Situation voller Überfluss und eine Architektur lebendiger räumlicher Praktiken! Eine grüne Wüste!

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URBAN DESERT MICRO CLIMATES

ECOLOGICAL DESIGN (153.820)
Univ. Ass. Biljana Nikolic
Guest: Christiana Pitsillidou, Atelier Oslo, NO

Der betonierte Flusskanal in Los Angeles dient als globales Gedächtnis und endlose Ebene und Spielwiese für verschiedene Fantasy-Produktion in vielen Hollywood-Filmen.

Heute bietet die trockengelegte LA River-Zone, neben ihrer Funktion als "Fluchtweg", auf spielerische Weise einen künstlichen Organismus aus Erholung und städtischer Revitalisierungsoase wiederhergestellter Lebensräume welcher zugleich Natur, Kunst und Spiel wieder einführt.

Auf spielerische Weise können hier menschliche Gemeinschaften, Geisteshaltungen, Verstand und Gesundheit gebildet werden. Das Spiel involviert und ermutigt uns, neugierig zu sein. Spiel ist ein wesentlicher Bestandteil der Erziehung unserer Kinder und zukünftiger Generationen. Kunst, kulturelle Erfahrung und Bildung sind entscheidend für den Erfolg des 21. Jahrhunderts.

PLAY: L.A. zielt darauf ab, zeitgenössische urbane Realitäten und Fantasien zu erfassen und Konzepte durch Mikrointerventionen im urbanen Kontext weiterzuentwickeln. Durch urbane Mikrointerventionen erkunden und erlernen Sie, wie die Analyse komplexer urbaner Zusammenhänge sowie die Anwendung von kontextuellem Lernen für die Bearbeitung zukünftiger städtebauliche Aufgaben genutzt werden kann.

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WEATHERARCHITECTURES


INCLUSIVE DESIGN FOR DESERT ENVIRONMENTS

Univ. Ass. Biljana Nikolic
Prof. Klaus K. Loenhart
Univ. Ass. Christoph Solstreif-Pirker

- Wie kann Architektur eine potenzielle Zukunft entstehen lassen, die auf den aktuellen globalen Herausforderungen aufbaut?

- Wie kann Architektur auf Wetterphänomene und klimatische Bedingungen reagieren und hierdurch neue Lebensweisen vorschlagen und ermöglichen?

- Wie kann Architektur aktive Interaktionen anregen, um lebendige soziale, kulturelle, ökologische und wirtschaftliche Praktiken zu in Gang zu bringen?

- Wie können wir "inklusive" denken und gestalten und hierdurch Räume schaffen, die lebenswerte Bedingungen und ansprechende Eigenschaften innehaben?

Das Thema "Wetterarchitekturen“ behandeln wir in der trockenen Region von Lima, Peru, und beantworten diese Fragen, indem wir vielfältigen und kreative, kleinmaßstäbliche Lösungen für aktuelle und zukünftige Praktiken im urbanen Raum entwickeln.

Ausgehend von der Kulturtechnik des "Nebelfangens" werden wir Räume und Konstruktionen entwerfen, die auf Wetter- und Klimabedingungen, soziale, geografische und kulturelle Einflüsse aufbauen, diese neu überdenken und prototypische, zukunftsweisende Lösungen vorschlagen.
In dem einwöchigen Workshop erlernen Sie Methoden und Strategien zur Konzeption, Gestaltung und Darstellung von "Wetterarchitekturen", die neuen Formen von Leben, Produktion und Handel unter extremen Bedingungen Raum geben! Anmeldung läuft!

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WS 2018/2019

FROM OBJECT TO FIELD

ARCHITEKTUREN FÜR PRODUKTIVE URBANE MICROKLIMAS
 

MASTERSTUDIO (153.777)
Landlab CASE (153.804)

Prof. Klaus K. Loenhart
Dipl.-Ing. Katharina Hengel
Univ. Ass. Bernhard König
Univ. Ass. Christoph Solstreif-Pirker 

ENTWERFEN 3 (153.506)
Prof. Klaus K. Loenhart
Dipl.-Ing. Tobias Brown
Dipl.-Ing. Katharina Hengel
Univ. Ass. Christoph Solstreif-Pirker

Im Masterstudio "From Object to Field" werden wir die kreative Performanz zukünftiger ARCHITEKTUREN ausloten. In diesem zukunftsorientierten Studio werden wir einen integrativen Ansatz verfolgen! Beim Eintauchen in lokale Mikroklimata und soziale Netzwerke wollen wir ARCHITEKTUREN entwickeln, die statt Einzelobjekte zu bilden, als interagierende Felder wirken. Da die Konzentration auf einzelne Objekte oft die Komplexität lebender Systeme negiert - konzentrieren wir uns auf die Schaffung von lebendigen Netzwerken, unterschiedliche Klima- und Standortbedingungen sowie soziale Prozesse, die sich ständig entwickeln und in Formation sind.

Im Masterstudio "Vom Objekt zum Feld" wollen wir die folgenden Fragen beantworten: Was sind ARCHITEKTUREN die diese leistungsfähigen Feldbedingungen fördern können? Wie kann ARCHITEKTUR zeitliche Veränderungen eines bestimmten Ortes berücksichtigen? Wie kann ARCHITEKTUR unterschiedliche atmosphärische Bedingungen in Zusammenhang mit Klima- und Programmänderungen schaffen? Und wie können ARCHITEKTUR und LANDSCHAFT symbiotisch als mikroklimatische Instrumente funktionieren, wenn sie die Fortschritte zukünftiger technologischer Möglichkeiten und systemisches Denken mit einbeziehen?

Um diese Fragen beantworten zu können, werden wir uns auf Portugal konzentrieren. Genauer auf den spezifischen Kontext des Stadtteils Marvila - der neuesten Kreativdrehscheibe Lissabons. Um mehr als nur ein Objekt zu entwerfen, werden wir das Programm (Gemeinschafts- und Interpretationszentrum mit 3000 m2) erweitern: Wir werden experimentieren, denken und praktizieren, wie Architektur zur Verbesserung der sozialen, wirtschaftlichen, ökologischen und klimatischen Qualitäten des Stadtteils beitragen kann.

Wenden wir uns vom Einzelne zu Vielen, vom Individuum zum Kollektiv, von monofunktionalen Objekten zu lebendigen und multidimensionalen Bereichen!

Das Masterstudio "From Object to Field" nimmt am Wettbewerb „Universitätspreis der Lissabon-Triennale für Architektur 2019“ teil.

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OBJEKTE IM FELD

Lebendige produktive Mikroarchitekturen für Lissabon, Portugal

WORKSHOP 1 (153.513)
Dipl.-Ing. Andreas Goritschnig
Univ. Ass. Christoph Solstreif-Pirker

- Wie müssen unsere öffentlichen Orte gestaltet sein, damit sie eine aktive und produktive Rolle im Leben der Menschen einnehmen?

- Wie können wir „inklusiv“ denken und Räume generieren, die wechselnde Zustände und stimulierende Qualitäten eröffnen?

- Wie reagieren diese Architekturen auf klimatische Bedingungen vor Ort, um Nutzungen anzuregen oder gar erst zu ermöglichen?

- Wie kann Architektur lebendige Interaktionen  entwerfen, um vielfältige soziale, kulturelle ökologische oder ökonomische Praktiken  zu motivieren?

Mit dem Thema der Mikroarchitekturen im Kontext von Lissabon, Portugal, begeben wir uns auf die Fährte von ideen- und formenreichen kleinen Lösungen für gegenwärtige und kommende Praktiken im öffentlichen Raum und urbanen Feld.

Wir schaffen Räume, die von sozialen, klimatischen, geografischen oder kulturellen Verhältnissen geprägt sind, diese Gegebenheiten neu denken und prototypische zukunftsweisende Lösungen vorschlagen.

Im einwöchigen Workshop werden Methoden vermittelt, um „Mikro-Architekturen“ zu entwickeln, zu zeichnen und atmosphärisch darzustellen, die in einem städtischen Umfeld neuen und neu interpretierten Praktiken Raum geben: Objekte in einem Feld voller Möglichkeiten!

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TOWARDS WORLDING

ARCHITEKTONISCHE ERZÄHLUNG VON FELDBEDINGUNGEN DURCH DAS BEWEGTE BILD

URBAN ECOLOGY AND DESIGN (153.806)
Univ. Ass. Biljana Nikolic

Stellen dir vor, du könntest das Wetter, die Sonne, den Mond und das Land kontrollieren. Stell dir vor, du wärst ein Architekt deines eigenen Universums! Das Institut für Architektur und Landschaft bietet dir das Seminar über die Weltanschauung! ‚Worlding‘ ist definiert als eine künstliche Kunst, eine Umgebung zu schaffen, indem man eine Gegenwart/Zustand wählt, seine Vergangenheit erzählt, die Zukunft simuliert und ihre Veränderungen mit ihren Charakteren und Ökologien/Lebendigem fördert - ähnlich wie die Attribute der Aufgabe des Architekten.

Lernergebnisse:
-Erlernen der Grundlagen der Videospielsoftware und der 3D-Modellierung für die ökologische Simulation und Repräsentation, als Gegensatz zur parametrischen Software, mit Fokus auf Geometrie.
-Anhand von Beispielen erfährst du, wie „Storytelling“ in ein bewegtes Bild umgesetzt werden kann.
-Lerne mehr über Systeme, Netzwerke und Technologien, die reaktionsschnell, skalierbar, anpassungsfähig, nichtlinear und multivalent sind und sich durch Zeit und Raum entwickeln.
-Lerne die Umweltphantasie kennen, während Sie die Komplexität der technologischen und ökologischen Systeme verstehen.
-In Anbetracht der Unvorhersehbarkeit der wirtschaftlichen, ökologischen und klimatischen Bedingungen, die uns dazu veranlasst, uns neue Gestaltungsmöglichkeiten unter gegebenen Feldbedingungen vorzustellen.

Das Seminar gliedert sich in zwei Teile:
-Im ersten Teil lernst du die reaktionsfähigen Technologien durch Theorie und spekulative oder gebaute Projekte im Bereich verschiedener klimatischer Bedingungen, Maßstäbe und deren Darstellung kennen.
-Im zweiten Teil wirst du technische Crashkurse zu Werkzeugen absolvieren.

Die letzte Phase folgt in der Intensivwoche, in der du deine Storyboards anhand von Beispielen im Videoformat realisieren und deine Perspektiven durch Zeit und Raum darstellen. Erfassung der Daten und Digitalisierung der gegebenen Umgebungen durch Einfügen von Leihmaterial von digitalen Bibliotheken. Der Vorrang wird den ökologischen Leistungen eingeräumt. Wenn Sie mit anderen 3D-Paketen vertraut sind, können Sie diese frei verwenden.
 

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SS 2018

LIVING FOREST

ENTWURF SYNTHETISCHER SYSTEME
 

MASTERSTUDIO (153.777)
Landlab CASE (153.805)

Prof. Klaus K. Loenhart
Univ. Ass. Andreas Boden
Univ. Ass. Bernhard König

ENTWERFEN 4 (153.507)
Univ. Ass. Tobias Brown
Univ. Ass. Christoph Pirker

Ziel des Masterstudios "Living Forest" ist es, die Performance des Waldes mit der städtischen Umwelt in Beziehung zu setzen. Wir wollen eine dichte Nachbarschaft schaffen, die es ermöglicht, dass neue integrale Lebens-, Arbeits- und Austauschformen im urbanen Netzwerk der Stadt Palmas, Brasilien, entstehen.

Basierend auf Referenzen, standortspezifischen Praktiken und lokalen Besonderheiten untersuchen wir, wie Wald und Stadt gemeinsam gebaut werden können. Gemeinsam wollen wir neue hybride Typologien entwerfen die Zusammen wie ein lebendiges Waldökosystem funktionieren! Die Stadt Palmas ist durch ein modernistisches Raster strukturiert, Bedeutung und Inhalt sind voneinander getrennt. Obwohl die Stadt in das tropische Klima des Amazonasbeckens mit üppiger Vegetation eingebettet ist, werden die klimatischen Bedingungen des Standortes durch technokratische Muster der Stadtplanung unterdrückt.

Darüber hinaus  werden im brasilianische Sozialwohnungsprogramm durch die Negierung des Kontexts klimatische, ökologische und sozialen Dimensionen ignoriert. An dieser Stelle stehen wir vor der Notwendigkeit eines neuen Modells! Die Frage ist: können wir lebendige Systeme schaffen, die bestehende Einflüsse und menschliche Bestrebungen nicht ausschließen, sondern explizit verbinden? - Ja, das können wir! Heute werden jedes Jahr mehr als 130'000 km2 Wald gerodet, um menschlichen Zwecken, der industriellen Landwirtschaft und der Stadtentwicklung nach bisherigem Muster zu dienen.

Wir wollen, dass ein anderes Konzept von Urbanität Realität wird!

“You never change things by fighting the existing reality. To change something, build a new model that makes the existing model obsolete.” (R. Buckminster Fuller)

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MICROARCHITECTURES

FOR NEW URBAN LIVING

FUTURE LAB (153.807)
Univ. Ass. Andreas Goritschnig

Im Futurelab im Sommersemester werden wir ‚Micro-Architekturen’ entwickeln, die menschliche Lebensräumen mit neuartigen urbanen Waldzonen verbinden. 

Diese urbanen Waldzonen sind dabei gleichermaßen Habitat für Tiere und Pflanzen, verbessern das urbane Klima und schaffen grüne Oasen in der Stadt. Als Ort der Anwendung für die Micro-Architekturen ist ein Stadtentwicklungsgebiet in Palmas, Brasilien definiert, mit tropischem Klima und einer vielfältigen Palette an Wald- Vegetation. 

Ziel des Furturelabs ist es, mit den Micro- Architekturen auch neue Praktiken der Interaktion mit den neuen lebendigen urbanen Grünzonen zu zeigen, zu zeichnen und atmosphärisch darzustellen. Von der gemeinschaftlichen urbanen Wald-Küche bis zur Co-Working-Area im schattigen Freien.
 

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THERMODYNAMISCHE MUSTER

VON MOLEKULAR BIS URBAN

ECOLOGICAL DESIGN (153.826)
Univ. Ass. Marcello Fantuz

Das Seminar ist Teil einer laufenden Studie über die Rolle der thermodynamischen Wechselwirkungen zwischen Klima und Architektur.

Die moderne Trennung geschlossener Räume von ihrer Umgebung hat die Architektur von mechanischen Installationen abhängig gemacht, um den von ihren Bewohnern geforderten Komfort zu erreichen und hat daher die Fähigkeit der Architekten, stimulierende Atmosphären zu schaffen, marginalisiert.

Das Seminares setzt sich das Ziel diese Aufteilung mit einem neuen thermodynamischen Verständnis zu übertreffen, das Architekten ermöglicht, Räume zu entwerfen, Materialien auszuwählen und Programme zu planen, mit dem Bewusstsein, wie lokale klimatische Bedingungen genutzt werden können. Gleichzeitig soll es ihnen
ermöglichen integral zu arbeiten, um die gewünschte Leistung zu erreichen.

Von der molekularen bis zur territorialen Organisation bietet uns jede Größenordnung und jeder Schatten der Forschung die Möglichkeit zu erfahren, wie Wärme innerhalb des städtischen Gefüges gespeichert, übertragen und abgeführt wird. Durch die Analyse einer Reihe von bemerkenswerten Bedingungen werden wir in der Lage sein,
Entwurfsprinzipien zu destillieren, die uns ein thermodynamisches Verständnis von räumlichen Anordnungen liefern, die Architekten und Planern gleichermaßen angeboten werden können.

Unser Ziel ist es, ein neues schematisches Vokabular zu formulieren, das Architekten ermöglicht, auf die Schaffung gesunder, komfortabler und inspirierender Räume hinzuarbeiten und gleichzeitig zur Bildung von Städten der Zukunft beizutragen.
 

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LUFTPAVILLON

BUILDING WITH AIR

WORKSHOP 2 (153.514)
Prof. Klaus K. Loenhart
Univ. Ass. Marcello Fantuz

Luft, Klima und Atmosphäre verbindet alle Lebewesen auf der Erde. Luft ist Lebensmittel, Informationsträger, Energieproduzent und Ressource zugleich. Ihre Eigenschaft, Zusammensetzung oder Bewegung trägt wesentlich dazu bei, die Atmosphäre eines Ortes zu bestimmen und seine Spezifität zu begründen. Obwohl eines der wichtigsten Elemente, ist Luft als kreatives Entwurfsmaterial schwer greifbar, sobald es mit physischen Elementen verglichen wird.

Im Rahmen des Workshops werden wir uns fragen: Wie können wir Luft darstellen? Können wir mit Luft entwerfen? Können wir einen Luftstrom erzeugen? Woraus besteht Luft? Was transportiert sie? Können wir Luft riechen, hören, fühlen?

Aufbauend auf der Expertise des Instituts für Architektur und Landschaft vermittelt der Workshop neue Wege des Nachdenkens über Luft. Jede Gruppe von Studierenden wird eine konzeptuelle künstlerische Installation entwerfen, die Luft in das Zentrum stellt und ihre Beschaffenheit, Bedeutung, Charakteristiken und Potentiale thematisiert. Die Studierenden begegnen der sensorischen Erfahrung eines Raumes, in dem jeder Atemzug näher zu einem ökologischen Bewusstsein führt.
 
„When you take a breath, you touch a part of the planet, with the inside of your body.“ (Tor Nørretranders)
 

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WS 2017/2018

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SS 2017

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WS 2016/2017

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SS 2016

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WS 2015/2016

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