CEET/Institut/Geschichte

Geschichte

In den 1960er-Jahren wurde an der Fakultät für Maschinenbau der Technischen Universität Graz der Lehrstuhl „Grundlagen der Verfahrenstechnik“ unter Leitung von Prof. Dr. F. Moser gegründet.

1977 wurde das Institut für Papier und Zellstofftechnik unter Leitung von Prof. Dr. H. Stark gegründet.

Von 1978–1988 arbeitete am Institut für Grundlagen der Verfahrenstechnik der Technischen Universität Graz die Abteilung Thermische Verfahrenstechnik unter der Leitung von Prof. Dr. R. Marr. 1988 wurde aus der Abteilung Thermische Verfahrenstechnik ein eigenständiges Institut fürThermische Verfahrenstechnik und Umwelttechnik gegründet.

In den 90er-Jahren wurden aus dem Institut für Grundlagen der Verfahrenstechnik die Abteilungen für Mechanische Verfahrenstechnik unter Leitung von Prof. Dr. G. Staudinger als eigenes Institut ausgegliedert.

Die gesamte Verfahrenstechnik war bis Ende 2003 der Fakultät für Maschinenbau zugeordnet. Mit Beginn 2004 erfolgte eine Neuzuordnung sämtlicher Verfahrenstechnikinstitute zur Fakultät für Technische Chemie, Verfahrenstechnik und Biotechnologie (TCVB). Die Einbindung in die Fakultät TCVB eröffnet die Möglichkeit das gesamte technisch-wissenschaftliche Leistungsspektrum vom „Molekül bis zur Anlage“ anzubieten.

2008 wurden das Institut für Mechanische Verfahrenstechnik und die RNS Gruppe mit den Forschungsaktivitäten in nachhaltiger Prozesstechnik und Pharmazeutischer Prozesstechnik zum Institut für Prozess- und Partikeltechnik zusammengeführt.

2011 wurden das „Institut für Grundlagen der Verfahrenstechnik und Anlagentechnik“ und das „Institut für Thermische Verfahrenstechnik und Umwelttechnik“ zum „Institut für Chemische Verfahrenstechnik und Umwelttechnik“ zusammengeführt.

Aufbauend auf die breit gefächerte intensive Ausbildung, die die Studierenden der Studienrichtungen Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen an der TU Graz genießen, wurde von Beginn an stets großer Wert auf forschungsgeleitete Lehre gelegt. Das Institut für Chemische Verfahrenstechnik und Umwelttechnik verfügt über ein umfangreich ausgestattetes Technikum, welches ständig erweitert und somit kontinuierlich auf den aktuellen Stand der Forschungen gehalten. Neben verschiedenen Destillations-, Rektifikations-, Extraktions- und Absorptionskolonnen stehen auch Trockner, Hochdruckanlagen, Mikrotechnikanlagen, Einrichtungen für photochemische und elektrochemische Mehrphasenreaktionen und Teststände für Brennstoffzellenlangzeittestszur Verfügung. Parallel zur Erweiterung erfolgte eine Aufstockung der instrumentellen Analytik für die Prozesskontrolle, weshalb mittlerweile ein Großteil der Analysen vor Ort oder innerhalb der Fakultät ausgeführt werden kann.

Die Schwerpunkte der Forschung waren zunächst im Bereich der Flüssig-Flüssig-Extraktion inklusive Metallsalzextraktion sowie der Entwicklung der Flüssig-Membran-Permeation (FMP) angesiedelt. In diesen Bereichen erlangte das Institut international hohe Anerkennung und auch in den aktuellen Forschungsprojekten beschäftigen wir uns mit diesen Themen. Durch die Zuordnung der Reaktionstechnik, der Brennstoffzellenforschung, der Chemieingenieurthermodynamik und der Anlagen- und Prozesssimulation hat sich der Themenbereich auf die Bearbeitung von Stoffaustausch-verfahren und stoffumwandelnden Verfahren erweitert. Auch die Hochdruckextraktionstechnik ist ein etablierter Forschungsbereich. Interdisziplinär haben sich die Forschungsaktivitäten „Stoffaustausch mit chemischer Reaktion“, „Advanced Oxidation Processes“, „Mikroverfahrenstechnik“ und die „Prozessintensivierung“ und die Implementierung der numerischen Strömungssimulation im Apparatedesign etabliert.Das Institut kann somit auf eine sehr erfolgreiche Vergangenheit zurückblicken und stellt sich positiv und mit großem Engagement neuen Herausforderungen.

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Kontakt
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Institut für Chemische Verfahrenstechnik und Umwelttechnik

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