Thermische Verfahrenstechnik


Die Forschungsschwerpunkte beinhalten vorwiegend Problemstellungen aus der thermischen Stofftrenntechnik mit und ohne chemische Reaktion. Es kommen unterschiedlichste Verfahrenskonzepte, die von klassischen Methoden wie Destillation, Absorption und Extraktion über innovative Systeme auf Membran-Basis bis hin zu Spezialverfahren wie Hochdruckextraktion reichen, zum Einsatz. Die Forschungsarbeiten umfassen sowohl Bereiche der Grundlagenforschung als auch Aspekte der anwendungsbezogenen Forschung einschließlich Verfahrensentwicklungen, Scale-up und Pilotversuchen. Diese Aktivitäten erfolgen üblicherweise durch österreichische und europäische Forschungsförderung und/oder in Kooperation mit Industrieunternehmen.


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Verfahren

  • Destillation
  • Absorption
  • Trocknung
  • Adsorption
  • Extraktion
  • Kristallisation
  • Membrantrennverfahren

Die Forschungstätigkeit am Institut beschränkt sich aber auf einige der oben genannten Grundoperationen. Wie schon seit vielen Jahren ist eine Kernkompetenz des Institutes die Flüssig/Flüssig-Extraktion, welche auch in der aktuellen Forschung verankert ist. Die Forschung fokussiert nicht nur die Erforschung der reinen Grundoperationen, sie versucht vielmehr in eine neue Richtung zu gehen, welche das Ziel der Prozessintensivierung und das Verknüpfen neuer Technologien verfolgt. So finden sich in vielen der Forschungsaufgaben zwar die Grundoperationen wieder, es werden aber nie die klassischen Verfahren alleine betrachtet.

Neben der prozesstechnischen Komponente muss für das optimale Anlagendesign auch die apparatetechnische Komponente betrachtet werden. Dieser Herausforderung stellt sich die Thermische Verfahrenstechnik durch die Adaptierung und Validierung von Software für die numerische Strömungssimulation. Dadurch, dass für den RDC-Extraktor eine umfangreiche Datenbank verfügbar ist, hat sich dieser Stofftrennapparat als Forschungsschwerpunkt in der CFD-Simulation etabliert.

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