Hochdruckverfahrenstechnik und Umwelttechnik

Seit 1978 wird am Institut Forschung auf dem Gebiet Hochdruck-Verfahrenstechnik betrieben.
 
Die Hochdruckextraktion mit überkritischem CO2 stellt einen fixen und stets aktiven Bestandteil der Forschungstätigkeiten des Institutes dar. Die Gewinnung von Extrakten bzw. Wirkstoffen aus Naturstoffen spielt dabei eine zentrale Rolle, da komplett lösemittelfreie Produkte von höchster Qualität gewonnen werden. Mit den zur Verfügung stehenden Anlagen können sowohl feste als auch flüssige Einsatzmaterialien in unterschiedlichen Anlagengrößen bis hin zum Pilot-Maßstab behandelt werden. Eine Neuentwicklung stellt die CO2-Fraktionierung flüssiger Gemische mittels Mikro-Mischer dar, die derzeit erforscht wird.
 
Von großem Interesse ist der Einsatz überkritischer Fluide zum Imprägnieren von festen Materialien wie z. B. Imprägnieren der Kunststoffe von künstlichen Hüft- und Knieprothesen, Herstellung von Langzeitpharmazeutika, Veränderung und Optimierung von Materialeigenschaften, etc.
 
Ein weiteres Forschungsgebiet ist die Produktion von Partikeln im Nano- und Mikrometerbereich, wofür in Abhängigkeit des Ausgangsmaterials unterschiedliche Hochdruckprozesse zur Verfügung stehen.

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