Erfolgsfaktor Kundenzufriedenheit

Gernot Gsellmann, BSc
Univ.-Prof. Mag.rer.soc.oec. DDipl.-Ing. Dr.techn. Gottfried Mauerhofer

Projektsbeschreibung

Das Forschungsprojekt mit dem Titel „Erfolgsfaktor Kundenzufriedenheit“ untersucht den Erfolgsfaktor Kunde für ein großes österreichisches Bauunternehmen. Zielsetzung dieser Forschungsarbeit ist es, ausgehend von der Erstellung eines theoretischen Bezugsrahmens zum Thema „Kundenzufriedenheit“, relevante Faktoren zur Beeinflussung der Kundenzufriedenheit für österreichische Bauunternehmen zu identifizieren sowie eine explizite Darstellung der Kundenanforderungen an diese herauszuarbeiten. Die Grundlage für diese Kundenzufriedenheitsanalyse bilden persönliche Interviews an unternehmensinternen als auch unternehmensexternen Personengruppen. Diese Vorgehensweise erlaubt es, einen Vergleich der Ansichten dieser beiden Personengruppen bezüglich des Erfolgsfaktors Kundenzufriedenheit vorzunehmen, um auch unternehmensintern das Bewusstsein für wesentliche Kundenzufriedenheitsfaktoren zu schärfen. Die Durchführung der persönlichen Interviews stützt sich auf einem strukturierten Fragebogen.

Projektpartner: Großunternehmen der Bauindustrie

Projektfinanzierung: Großunternehmen der Bauindustrie


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Wettbewerbsfähigkeit Bauhauptgewerbe 2020

Mag.rer.soc.oec. Mag.rer.soc.oec. Michael Kraninger
Univ.-Prof. Mag.rer.soc.oec. DDipl.-Ing. Dr.techn. Gottfried Mauerhofer

Projektsbeschreibung

Der Mittelstand als einer der wichtigsten Treiber der österreichischen Wirtschaft ist stark ausgeprägt und in den einzelnen Regionen verwurzelt. Dieser kommt jedoch immer stärker unter Druck - vor allem im Bereich Bau, wo Unternehmen der Bauindustire vermehrt bei Ausschreibungen für kleinere Projekte teilnehmen, die in der Vergangenheit vor allem vom Mittelstand bearbeitet wurden - wodurch es zu einer verstärkten Ausdünnung des Mittelstandes in Österreich kommt bzw. kommen wird.

Neben konjunkturellen Problemen stehen die klein- und mittelständischen Bauunternehmen auch oft vor strukturellen Problemen, deren Lösungen im eigenen Verantwortungsbereich liegen. Trotz des starken Verdrängungswettbewerbes und starken Preiskampfs, gelingt es einem Teil der Bauunternehmen sich seit vielen Jahren erfolgreich am Markt durchzusetzen und Gewinne im operativen Bereich zu erzielen. Die letzten Jahre haben aber auch gezeigt, dass sich die Bauwirtschaft und hier vor allem die Klein- und Mittelbetriebe, sowohl in wirtschaftlicher, technischer als auch organisatorischer Hinsicht flexibler an die sich immer schneller ändernden Rahmenbedingungen anpassen müssen. Aufgrund dieser Tatsache muss den klein- und mittelständischen Bauunternehmen ein Instrumentarium zur Verfügung gestellt werden, um sie im Bereich der Unternehmensführung bzw. im betriebswirtschaftlichen Bereich zu unterstützen.

Im Rahmen seiner Dissertation befasste sich Herr Prof. Mauerhofer mit Erfolgsfaktoren und konnte einen Grundstein auf diesem Gebiet in Österreich legen, wodurch bereits Vorarbeiten für das vorliegende Forschungsprojekt vorgenommen wurden. Aufbauend auf dieser Arbeit erfolgt eine Erweiterung der bereits untersuchten Erfolgsfaktoren (Unternehmensstrategie, Personal, Kundenorientierung und Kostenstruktur) um weitere Faktoren wie z.B. Akquisition, Innovation oder interne Prozesse.

Die mittelständischen österreichischen Bauunternehmen verfügen über gute Kenntnisse im technischen und handwerklichen Bereich, weisen jedoch zum Teil Schwächen im betriebswirtschaftlichen Bereich als auch im strategischen Denken auf. Fehlender kaufmännischer Weitblick und Managementfehler sind laut Kreditschutzverband von 1870 die Hauptgründe für Insolvenzen. Durch das Forschungsprojekt werden die mittelständischen Bauunternehmen unterstützt, diesem Schwachpunkt engegenzusteuern und ihre Geschäftsstrategien zu verbessern.

Projektpartner: mittelständische Bauunternehmen

Projektfinanzierung: FFG


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Kostentreiber im Sozialen Wohnbau

Dipl.-Ing. Dipl.-Ing. Kerstin Lang-Petschauer
Univ.-Prof. Mag.rer.soc.oec. DDipl.-Ing. Dr.techn. Gottfried Mauerhofer

Projektsbeschreibung

Diese Forschungsarbeiten beschäftigen sich mit den möglichen kostentreibenden Faktoren im Wohnbau im Zeitraum von 2000 bis 2014. Betrachtet wird speziell das Bundesland Oberösterreich, wobei zusätzlich bundesländerspezifische Ungleichheiten in Bezug auf die derzeit geltenden Wohnbauförderrichtlinien aufgezeigt werden. Neben der Analyse der Wohnbauförderrichtlinien wurden alle wesentlichen rechtlichen und technischen Änderungen in Bezug auf die oberösterreichischen Baugesetze, sowie die OIB Richtlinien ausgearbeitet. Die empirische Studie vertiefte sich vor allem auf die Auflagen und Anforderungen im Bereich Brandschutz, Barrierefreiheit, Energieeffizienz und Schallschutz seit Einführung der OIB-Richtlinien. Weiters wurden Recherchen zu den Themen steigende Grundstücks- und Betriebskosten durchgeführt.

Die Ergebnisse sind im Forschungsbericht „Gesetzliche Rahmenbedingungen als Kostentreiber im sozialen Wohnbau“ zusammengefasst und bei uns am Institut käuflich zu erwerben.

Projektpartner: -

Projektfinanzierung: Land OÖ Abteilung Wohnbauförderung, WKO Oberösterreich Landesinnung Bau