Luftfahrtmuseum Graz

Institut für Tragwerksentwurf

Konzept und Leitung: Stefan Peters, Andreas Trummer, Clemens Luser

Verpflichtende Wahlfächer:
140.802 Material - Struktur - Form
159.804 Advanced architectural science

Das Studio für Tragwerksentwurf im SS 2018 widmet sich dem Entwurf und der Detaillierung eines Luftfahrtmuseums in Graz. Zu den Exponaten gehören von Uniformen, Schleudersitzen, Motoren und kleinen Segelfliegern bis hin zu Kleinflugzeugen und einem Transportflugzeug unterschiedlichster Größe. Durch die stetig anwachsende Anzahl dieser Exponate ist die überdachte Ausstellungsfläche seit der Eröffnung im Jahr 1984 zusehends zu klein geworden. Die bestehende Halle bieten mit ihren 1250m² nur sehr beengt Platz zum Ausstellen der Exponate an. Weswegen im Moment einige der vorhandenen Flugzeuge im Außenbereich platziert werden müssen, was aber aus Witterungsgründen kein dauerhafter Zustand sein sollte. Nach Recherchen und generellen Entwürfen wird der Fokus des Studios auf der Entwicklung, Überprüfung und Detaillierung des Dachtragwerks liegen.

ExkursionLuftfahrtmuseum Graz


Narrative Architecture - Design: A Fiction

Institut für Architekturtheorie, Kunst- und Kulturwissenschaften

Konzept und Leitung: Petra Eckhard, Daniel Gethmann

Begleitet wird die Projektübung von den Wahlfächern:
143.807 AK Ästhetik und Kunsttheorie: The Short Story: Structural Investigations (P. Eckhard)

143.802 Workshop Entwurfspraktiken (M. Hieslmair)

Narrative Architektur ist eine Architektur, die aus der Narration heraus entsteht und die selbst Geschichten erzählt. In der Projektübung „Narrative Architektur: Entwurf: Eine Fiktion“ wird aus der literarischen Narration in Form von ausgewählten Kurzgeschichten und Erzählungen der Weltliteratur eine räumliche Konstellation abgeleitet. Ziel der Lehrveranstaltung ist es, aus der erzählten Welt und ihrer narrativen Struktur Entwurfsparameter abzuleiten, die nicht bloß den Schauplatz einer literarischen Handlung räumlich darstellen, sondern die literarische Handlung und ihre erzählerische Vermittlung selbst. Der Textanalyse und -interpretation folgt die Erarbeitung eines architektonischen Programms, das das fiktionale Projekt in ein räumliches Modell übersetzt, das schließlich––mit den Mitteln der Architektur––seine eigene Geschichte erzählt.


Graz Bicycle Boulevard

© Sander Boon

Institut für Städtebau

Konzept und Leitung, Studio1: Aglaee Degros

Verpflichtende Wahlfächer:
145.803 AK Städtebau 2
209.414 Verkehrskonzepte

The master studio will be dedicated to the design of 3 Bike ways thought Graz. The brief will consider the traffic aspect of the bike infrastructure, but also the public space and the buildings along the infrastructure. The studio is a collaboration bet- ween the institute of urbanism, the institute for highway engineering and transport planning, the Graz mobility laboratory and the dutch embassy.During the studio the students will be invited to consider the space from facade to facade from 3 roads in Graz ( one along the rail, one along the TU campus and one along smart districts ) . They will have to propose a fair share of the space between the different mobilities and uses, they will also have to design the impact and po- tential the bike infrastructure has for the buildings along ( shops, bike storages, ...). During the studio the student will learn that the infrastructure is more than a way to go from A to B but it is one of the element participating to the quality and the dyna- mic of the space between A and B. The related courses will provide the students more knowledge in bike infrastructure network and public space design . A series of lectures will be related to inspire the students by providing best practices from the Netherland.

Heimat_Los Hieflau

Institut für Städtebau

Konzept und Leitung: Wolfgang Dokonal

Verpflichtende Wahlfächer:
141.811 Architekturphotogrammetrie
145.813 Geodtaten und GIS

Die Obersteiermark ist geprägt vom Strukturwandel der Industrie und des Bergbaues, der die bisherige Lebensgrundlage der Region war. Hieflau teilt das Schicksal anderer Gemeinden der Region und ist auf der Suche nach Lösungsansätzen für die Zukunft. Wir werden vor Ort die Problematik diskutieren und mögliche Szenarien einer zukünfigen Entwicklung im Rahmen des Nationalparks Gesäuse erarbeiten. Unterstützt durch nachhaltige städtebauliche und architektonische Interventionen soll ein Ausblick für die Zukunft der Gemeinde entwickelt werden. Die Vor Ort entwickelten Szenarien werden danach im Rahmen des Master Studios ausgearbeitet und am Ende des Semesters in Hieflau vorgestellt und ausgestellt.

Einführungs-Workshop: 23.-27. April 2018


Jakominimarkt

© Photo: Helmut Tezak · Graz · 1989

Institut für Gebäudelehre

Konzept und Leitung, Studio 1: Job Floris, Hans Gangoly, Andreas Lechner

Verpflichtende Wahlfächer: 
147.807 AK Gebäudelehre
147.813 Funktion & Typus im Architekturentwurf

This summer term’s Design Studio at the Institute of Design and Building Typologies will be led by Guest Professor Job Floris from critically-acclaimed Dutch studio Monadnock and will work on the Jakominiplatz in the centre of Graz. The design task will combine urban, object and detail scales by developing a public programme that questions and transforms existing priorities of this highly frequented public space. The design studio will re-write the Jakominiplatz as an architectural narrative, criss-crossing typological and topological aspects by paying close attention to models and drawings. Job recently taught at the Porto Academy’s Summer School and the Architecture Foundation’s masterclass in London and contributed to the Chicago Architecture Biennial ‘Make New History’.

Montafon · Schruns Tschagguns Nachfahren

© Photo: Helmut Tezak · Graz · 1989

Institut für Gebäudelehre 

Konzept und Leitung Studio 2: Uli Tischler

Verpflichtende Wahlfächer:
147.814 Typologische Transformation als architektonische Aufgabe
155.807 Visual & Sonic Practice

Seit rund 250 Jahren wird der ehemalige Marentische Gasthof als Bezirksgericht des Montafons genutzt. Mit der Auflösung des Gerichtsstandorts 2017 verliert nicht nur das unter Denkmalschutz stehende Gebäude im Ortskern von Schruns seine Funktion, sondern auch Ort und Region einen wesentlichen Teil ihrer Kulturgeschichte.
 Für den Stand Montafon1 als Eigentümer des Gebäudes, werden wir uns mit der Umnutzung und Transformation der Bausubstanz auseinandersetzen. Ein Workshop vor Ort und Exkursionen zu Referenzprojekten in Vorarlberg, aber auch der näheren Schweiz, bilden die Grundlage dieser Bearbeitung. 

Exkursion: Studio in Schruns Tschagguns 18. – 25. März 2018

1 Der Stand Montafon ist heute ein Verband von zehn Montafoner Gemeinden, der Begriff geht zurück auf die Landstände des Mittelalters.


LAB FAB XL

Institut für Architekturtechnologie

Konzept und Leitung Studio 1: Roger Riewe, Claudia Volberg

Verpflichtende Wahlfächer:
149.804 Raumstruktur 

Istrien

Institut für Architekturtechnologie

Konzept und Leitung Studio 2: Peter Hammerl

Verpflichtende Wahlfächer:
149.827 Low-Tech Architecture
149.823 Materialisierung

HolzHochHaus Berlin Mitte

Institut für Architekturtechnologie | Stiftungsprofessur Holzbau

Konzept und Leitung: Tom Kaden

Verpflichtende Wahlfächer:
149.825 Material und Technologie
149.826 System Technologie


SOS Bildungs - und Begegnungszentrum

Institut für Raumgestaltung

Konzept und Leitung: Irmgard Frank

Verpflichtendes Wahlfach:
151.805 Raum Material Detail

In Graz Reininghaus entsteht in neues Stadtquartier. Für dieses Quartier soll ein SOS Bildungs- und Begegnungszentrum analog zu einem in Berlin Moabit soeben in Betrieb gegangenen Gebäude entworfen werden. Gewünscht ist ein offenes Haus, das als Kommunikationsplattform dient. Soziale Themen, ein anerkennendes Miteinander auf Augenhöhe stehen im Mittelpunkt. Das Haus soll Platz für Ausbildung und Bildung schaffen und in seiner Funktion als Schutzraum Menschen helfen gestaltend an der Gesellschaft teilzunehmen. Dafür braucht es Räume der Begegnung, wie etwa einen Gastronomiebetrieb mit angeschlossener Lehrküche, Vortrags- und Seminarräume, Büroräumlichkeiten, die auch zu Beratungszwecken dienen und Übernachtungsmöglichkeiten (Hotelzimmer).


Living Forest

Institut für Architektur und Landschaft

Kozept und Leitung: Klaus K. Loenhart, Andreas Boden

Verpflichtende Wahlfächer:
153.805 LandLab: CASE


wohnen_prekär

© Sven Opitz: Der flexible Mensch

Institut für Wohnbau

Konzept und Leitung: Andreas Lichtblau, Thomas Kalcher

Verpflichtende Wahlfächer:
157.809 Sozial-räumliche Experimente des Wohnens
141.817 Workshop ethnographische Methoden

Die Rrekarier sind (...) die Repräsentanten einer neuen Unterschicht der Abgehängten und Aussichtslosen. Sie können mit den Beschleunigungen kapitalistischer Modernität nicht Schritt halten und sind wohlfahrts- und sozialpolitisch behandlungsbedürftige Modernisierungsverlierer. Der Zugang zu stabiler Beschäftigung ist ihnen verwehrt, sie verfügen über keine verwertbaren Bildungsabschlüsse, ihre Sozialbeziehungen sind nicht gefestigt oder entsprechen nicht den Vorstellungen der sie beobachtenden, versorgenden und regulierenden Mittelklasse.“ Berthold Vogel: Prekarität und Prekariat - Signalwörter neuer sozialer Ungleichheiten. „Der Begriff Prekariat umfasst die Entsicherung der Lebensführung durch Minijobs, befristete Verträge, Praktikumslaufbahnen und moderne Tagelöhner. Er umfasst jene Existenzen, die die Avantgarde der Flexibilität bilden. Das Prekariat ist gekennzeichnet durch die Verflüchtigung sozialer Rechte, wie Anspruch auf Arbeitslosengeld, Krankenversicherung und Rentenbezüge.“ Sven opitz: der flexible mensch


University 2068

© Photo: Philippe Ruault, OMA

Institut für Gebäude und Energie

Konzept und Leitung: Brain Cody, Alexandru Dan, Aleksandar Tapavcevic

Verpflichtende Wahlfächer:
159.803 SE Urban Design and Energy
159.804 SE Advanced Architectural Science

Student competition “University 2068”
Organization: Institute of Buildings and Energy
Sponsor: BIG (Bundesimmobiliengesellschaft) Total prize money: € 10.000,00

Das übergreifende Ziel ist die Entwicklung von Konzepten und Projekten für ein vielfältiges Spektrum an Universitätstypologien und Nutzungen für verschiedene Städte in Österreich, welche die Nutzung wertvoller Ressourcen minimieren soll bei gleichzeitiger Optimierung der mikroklimatischen Innenraumbedingungen. Die Studierenden sind aufgefordert, außergewöhnliche, über die konventionellen Herangehensweisen hinausgehende Ansätze zu formulieren sowie eigene Erfahrungen mit einzubringen mit der Intention die “Universität neu zu erfinden”.

Impossible Spaces

Institut für Architektur und Medien

Konzept und Leitung: Urs Hirschberg, Constantinos Miltiades

Verpflichtende Wahlfächer:
161.803 Digitale Form und Bewegung
161.804 Interdisziplinäre Medienprojekte

The Virtual Spaces Master Studio is an intensive and experimental master design studio module offered by the Institute of Architecture and Media of the Architecture Faculty of TU Graz, for the Summer Semester of 2018. As with the previous iterations of the studio in 2017 and 2016, the course will develop interactive Virtual Reality applications in the format of videogames, focusing on perceptible and immaterial spatial concepts and experiences. The 2010 VSMS is titled “Impossible Spaces” aiming to explore spatial navigable configurations that are sensible and perceptible however impossible to construct in the physical world. The studio will approach Virtual Reality as a choropoietic medium, instead of a representational one, and explore from an architectural perspective the possibility of designing spatial experiences that don’t rely on physical materiality. As with the previous iteration, the studio will work with the HTC Vive virtual reality system that offers a 4x4m tracked space, as well as with the Microsoft HoloLens.

„The Kunsthaus of the Future“ AR workshop
The studio will start with an intensive workshop for developing AR+spatial audio installations for the closing event of the exhibition „Into the unknown“ at Kunsthaus Graz. Studio participants are going to collaborate with musicians from the Institute of Electronic Music (Kunst Uni Graz) to produce immaterial spatiotemporal environments, bridging augmented reality and spatial audio, to speculate on the Kunsthaus of the future, and the future of architecture. The installations will be exhibited at the closing event of the exhibition, at 17:00 on March 24, at the top floor of the Kunsthaus [x][f] The workshop is organized with Gerriet K. Sharma of the Institute of Electronic Music, University of Music and Performing Arts, Graz. Robotic Eyes in collaboration with Microsoft Austria are sponsoring the studio with Microsoft HoloLens devices.

 

 


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