Masterstudios Sommersemester 2016


Pavillon

© ITE, TU Graz

RAHMEN UND STRUKTUR

La Strada Graz steht für...
den Versuch, für Europa Wege der Kommunikation zu finden, die jenseits von Sprachen, Landesgrenzen, Kulturkreisen funktionieren, hat vor der Politik schon die Kunst unternommen. Weil Theater, und im besonderen das Theater der Straße, immer schon dazu angelegt war, für alle verständlich zu sein, unabhängig von Sprache, Staat, Status, kann man jetzt erleben, dass auf politischer Ebene noch immer über die gescheiterte Vision einer europäischen Multikulturalität diskutiert wird, während in den Künsten, in Netzwerken wie IN SITU, längst gelebte Transkulturalität auf der Tagesordnung steht.

Fragen der Koexistenz und Kooperation, der Migration und Integration werden auf performativer Ebene mit hoher Intensität und intellektueller Konsequenz behandelt. Dabei geht es nicht um eindeutige künstlerische Aussagen, sondern um die Bebilderung der in Europa längst vollzogenen Durchdringung und Verflechtung der Kulturen und kulturellen Äußerungen.

Reininghaus steht für...
D
ie Reininghausgründe liegen eingebettet in die Grazer Bezirke Gries, Eggenberg und Wetzelsdorf. Das Areal von Graz-Reininghaus umfasst 52 Hektar. 

Nur 1,8 Kilometer Luftlinie von der historischen Altstadt entfernt, bietet dieses Areal eine Chance für eine zukunftsbeständige und nachhaltige Entwicklung eines neuen Gebietes, in dem mehr als 15.000 Menschen leben und arbeiten werden. Generelle Zielvorgaben sind dabei die Schaffung einer möglichst kompakten Siedlungsstruktur, eine optimale Grünraumversorgung mit einem hohen Grünflächenanteil, attraktive Fuß- und Radverbindungen, eine gute Anbindung an den Öffentlichen Verkehr, eine verkehrsberuhigte Quartierserschließung und eine offensive Verkehrspolitik zur deutlichen Reduktion des Anteils an motorisiertem Individualverkehr. 

Institut für Tragwerksentwurf

Konzept und Leitung: Stefan PetersAndreas Trummer

Gebundene Wahlfächer: 
Neue Werkstoffe und Bauweisen von Tragkonstruktionen, Joshua Tapley
AK Kulturwissenschaften, Daniel Gethmann


Metamodernism: A cultural Cartography of the Present

© AKK, TU Graz

Institut für Architekturtheorie, Kunst- und Kultuwissenschaften

Konzept und Leitung: Anselm Wagner, Timotheus Vermeulen

Gebundene Wahlfächer:
AK Ästhetik und Kunsttheorie (Postmodernism), Petra Eckhard
Theorie und Praxis d. Architekturvermittlung (Exhibiting Architecture), Margareth Otti


Wolfsburg: City Space History

"Die Stadt Wolfsburg vergibt regelmäßig einen Hochschulpreis, der im Themenbereich „Stadt Raum Geschichte“ innovative Projekte für Wolfsburg würdigt. Zur Teilnahme berechtigt sind Studierende der Fachrichtungen , , Landschaftsarchitektur,  und Freie Kunst. Mit der Auslobung 2015 ist der WOLFSBURG AWARD for urban vision erstmals offen für Studierende aller europäischen Hochschulen.

Die Stadt spielte als kompletter Neuaufbau eine viel beachtete Sonderrolle mit einzigartigen Chancen.  Wolfsburg ist mit der konsequenten Umsetzung aller Leitbilder des Städtebaus der letzten Jahrzehnte und herausragenden Einzelarchitekturen die vielleicht wichtigste Stadt der so genannten Nachkriegsmoderne in Europa. Am 1. Juli 1938 gegründet, entstand bis Anfang der 1970er Jahre eine Großstadt. Die Preisvergabe fördert kreative Ideen und Planungsansätze, welche die baulich-städtebaulichen Qualitäten der modernen Stadt weiterentwickeln. Der WOLFSBURG AWARD for urban vision will so dazu beitragen, die baukulturelle Dynamik Wolfsburgs als Stadt mit Modellcharakter weiter zu stärken.

Wolfsburg liegt etwa mittig auf der Ost-West-Achse zwischen Berlin und dem Ruhrgebiet. Durch eine ICE-Verbindungen und die Nähe zur Autobahn A2 ist die Stadt in einer Stunde aus Berlin und in einer halben Stunde aus Hannover erreichbar.

Der WOLFSBURG AWARD for urban vision ist mit insgesamt 5.000 Euro dotiert." 

Institut für Städtebau

Konzept und Leitung Jean Marie Corneille MeuwissenMartin Zettel

Gebundene Wahlfächer:
AK Städtebau 1, Heinz Rosmann
Geodaten und GIS, Norbert Bartelme


Hong Kong. Chain Wan

Institut für Städtebau

Konzept und Leitung: Wolfgang Dokonal

Gebundene Wahlfächer:
AK Städtebau 2, Michael Stadler
Digitale Stadt, Wolfgang Dokonal


Pavillon

© Josef Albers · Homage to the Square · Bildserie von 1949 – 1976

Im Rahmen der Projektübung wird ein Pavillon im Parkgelände der Reininghausgründe entworfen, der in Kooperation und Abstimmung mit dem Straßentheaterfestival „La Strada“ zur Realisierung vorgesehen ist.  
Der freistehende Pavillon als überdachtes, meist rundum offenes oder zu öffnendes Bauwerk ist seit der Antike bekannt und als traditionell sakrale Bauaufgabe in der asiatischen Tempelarchitektur bis heute in vielfältigsten Formen bedeutend. Pavillonarchitekturen tauchen im Barock in den Parks und Gärten des Adels, als Nebengebäude in Schlossanlagen, als Aussichtspunkte und als landschaftsgestalterische Elemente auf. Im 19. Jahrhundert sind Pavillons in den Gärten des wohlhabenden Bürgertums üblich und werden als Salettl auch zu öffentlichen Gebäuden, die sich etwa in Form von Musikpavillons in vielen Park- und Kuranlagen finden lassen. In der modernen Architektur wird der Pavillon als temporärer Ausstellungs- und Aufführungsort zu einer prominenten und impulsgebenden architektonischen Bauaufgabe, die im Rahmen von Weltausstellungen, Expos, Messen und Biennalen gestalterische Entwicklungen experimentell vorwegnehmen können.

Institut für Gebäudelehre

Konzept und Leitung: Hans Gangoly, Andreas Lechner

Gebundene Wahlfächer:
PotentialProjektProgramm, Andreas Lechner
Kunst und Öffentlichkeit, Daniela Brasil de Souza e Almeida Simoes


Magdas* am Land

© Josef Albers · Homage to the Square · Bildserie von 1949 – 1976

 „Am Land kann man nicht übernachten!“ meint Friedrich Torbergs Tante Jolesch** in den 1920ern und denkt dabei nicht an die renommierten Hotels ihrer Zeit, die (wie das Hotel Panhans am Semmering) städtische Enklaven im ländlichen Raum bilden.Wir werden den Gegenbeweis antreten und die hinter dem Wiener Stadthotel Magdas stehenden Ideen, die unter anderem Flüchtlingen eine besondere Rolle im touristischen Konzept geben, auf das Land und genauer auf einen Bauplatz am Hauptplatz der Marktgemeinde Arnfels übertragen.Welche spezifischen Qualitäten aus dieser Übertragung eines Konzepts entstehen können, ist eine der im Entwicklungsprozess zu beantwortenden Fragen. Auf dem zentral gelegenen Grundstück stehen zwei Gebäude in zum Teil desolatem Zustand, die schon jetzt auch als Flüchtlingsunterkunft genutzt werden. Beide sollen vollständig erneuert, oder wesentlich überformt und in unmittelbarem Zusammenhang mit dem daneben liegenden, intakten Ensemble eines Gasthofes bearbeitet werden.

*Ein Hotel als Sozial-Unternehmen, entwickelt von Caritas und AllesWirdGut Architekten. 
**Friedrich Torberg: Die Tante Jolesch oder Der Untergang des Abendlandes in Anekdoten. Dtv, München 2004 

Institut für Gebäudelehre

Konzept und Leitung: Ulrike Tischler

Gebundene Wahlfächer:
TransformationUmnutzungNeuinterpretation, Ulrike Tischler
Kulturelles Erbe, Antje Senarclens de Grancy


High Hybrid - Big in Berlin I

© ITE, TU Graz

Institut für Architekturtechnologie

Konzept und Leitung: Roger Riewe, Armin Stocker

Gebundene Wahlfächer:
Detailentwurf, Peter Hammerl
Materialisierung 3 Projektbesichtigung, Claudia Volberg


High Hybrid - Big in Berlin II

© ITE, TU Graz

Institut für Architekturtechnologie

Konzept und Leitung: Roger Riewe, Markus Stangl

Gebundene Wahlfächer:
Raumstruktur, Marcus Stevens
Konstruieren und Entwerfen, Marisol Vidal Martinez


Along Shantang River

© Institut für Raumgestaltung, TU Graz

Institut für Raumgestaltung

Konzept und Leitung: Irmgard Frank

Gebundene Wahlfächer:
Raum Material Detail, Claudia Gerhäusser


Grow it. SuperFood Architecture

© i_a&l, TU Graz

"It is a cliche that everybody is living in the city. We are preparing perhaps a new thinking about the countryside ... "


With most architects increasingly concerned with urbanisation, Koolhaas argues that he sees our vast and rapidly changing landscapes as an opportunity.
Besides his architectural work with OMA, Koolhaas also heads its sister organization called AMO, which conducts research and gathers intelligence that feeds into both his and his clients' projects. "We work as architects but also constantly try to explore where brand new issues arise or where new contradictions emerge, or where a particular way of thinking about a subject is no longer really kind of vital and needs revision," he explains.


The ia&l of TU Graz in collaboration with AMO of Rotterdam will investigate the tactical and relational potential of our Architectures of the European landscape. 
From this understanding, environment and landscape become elevated to the rank of protagonists, for it is not only the city- forecast to be the predominant anthroposphere of the 21st century that transforms the living spaces and habitats of this planet. On our path to an ecological shaping of our future, we are experiencing a time in which new relationships and practices between sodew and landscape emerge. With the superfood trend in the US, environmental concerns not only look outward on our environment but also inward on our own bodily health and sustainability. Urbaneers increasingly shape their own bodily metabolism from vitamins to ...
Waking up in the morning, we grind Ethiopian coffee beans and top our organic cereal with Ghanaian cocoa. After a nut ritious cold-pressed juice with ingredients from around the globe, we are ready to go. While this health trend nutritional and organic resources strongly counters the status of standardized food, all these products have journeyed across the planet and into our apartments, just to make the perfect start of our day.


With a fresh look at resources and local knowledge on European landscapes we will explore the relationship and opportunities in our shift in consciousness to new food and its production - eager to discover new relational practices to our landscapes and resources. The Studio "SuperFood Architecture" takes this as an opportunity to offer an extravagant alternative: one that is both healthy and local; one that allows the ingredients of our exotic taste and superfoods to be grown in communities where such plants would not naturally grow. With such cultivation in the landscape we will find new relationships to infrastructure and energy resources such as regional waste heat. With the forbidden fruit, its nurruring architecture, and the resulting landscape, we re-introduce one of the most existential connections we have with our global ecosystems.

Institut für Architektur und Landschaft

Konzept und Leitung Gruppe I: Klaus K. LoenhartDiederik de Koning

Gebundene Wahlfächer:
LandLab:CASE, Klaus K. LoenhartDiederik de Koning



temporär wohnen_zwischennutzung

Temporäres Wohnen im Gries zwischen Stadterneuerung und Stadtumbau. Stadtumbau ist ob der zahlreichen und inhomogenen Besitzverhältnisse langwierig. Unklare Zukunftsperspektiven, insbesondere im Zusammenhang mit benachbarten, ungenutzten, verwahrlosten Immobilien hemmen die Entwicklung des Gesamtstandortes. In Deutschland werden in Modellversuchen Lösungen durch die Bildung von Eigentümerstandortgemeinschaften (esg) erprobt. Dabei handelt es um eine durch private Eigeninitiativen kollektiv entwickelte Quartiersaufwertung.

Institut für Wohnbau

Konzept und Leitung: Andreas Lichtblau, Elisabeth Anderl

Gebundene Wahlfächer:
Wohnbau, Andreas Lichtblau, Sigrid Verhovsek
Workshop ethnographische Methoden, Manfred Omahna


Vertical Farming

© ige, TU Graz

Institut für Gebäude und Energie

Konzept und Leitung: Brian Cody, Daniel Podmirseg

Gebundene Wahlfächer:
Computersimulation, Daniel Podmirseg
Advance architectural science, Sebastian Sautter


Virtual Spaces

© iam, TU Graz

Institut für Architektur und Medien

Konzept und Leitung: Urs HirschbergConstantinos Miltiades

Gebundene Wahlfächer:
Interdisziplinäre Medienprojekte, Constantinos Miltiades
Architektur und Film, Urs Hirschberg


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