Rebekka Hirschberg

Dies ist eine Geschichte aus zwei Städten – Toronto und Hongkong. Es handelt vom Leben der zwei Städte, die auf den gegenüberliegenden Seiten unseres Planeten liegen. Es handelt von Unterschieden und Gemeinsamkeiten, globalen und lokalen Phänomenen, sowie der Verbindung zwischen den beiden: Migration. Nachdem Deng Xiaoping und Margaret Thatcher sich auf die Übergabe Hongkongs an China für das Jahr 1997 geeinigt hatten, wurde eine wahre Flut an Emigration beobachtet. Kanada war mit Abstand das beliebteste Auswanderungsziel – circa 62% aller Emigranten siedelten sich dort an (vgl. Chan 2014, 439-440). Viele von ihnen sind inzwischen nach Hongkong zurückgezogen, nachdem sie kanadische Staatsbürger geworden sind. Die Geschichten von fünf Personen, die in beiden Städten gelebt haben, führen uns zu den Plätzen ihres Alltags und geben Einblick in transnationale Lebensstile. Alle Geschichten haben einen starken Bezug zur Architektur, welche die Bühne unseres Alltags und den gebauten Ausdruck unserer Gesellschaft darstellt. Dieses Buch ist die künstlerische Herangehensweise einer Architektin, Stadtforschung zu betreiben.

Die Masterarbeit YYZ HKG. Eine Geschichte aus zwei Städten wurde von Andreas Lechner (Institut für Gebäudelehre) betreut.