Tragwerksentwurf

Sportbauten nehmen in der Architektur einen besonderen Stellenwert ein. Ähnlich eines antiken Tempels dienen sie der Auslebung eines „Kults“ und sind identitätsstiftend für die gesamte Region. In der heutigen Zeit liegt der Fokus jedoch nicht mehr rein auf einem funktionalen und ästhetisch ansprechenden Entwurf, sondern auch der Klimaschutz und die Nachhaltigkeit nehmen einen wichtigen Stellenwert ein.

Die Studierende des Masterstudios im WS 2017/18 beschäftigten sich eben mit diesen Herausforderungen im Zuge des Entwurfs eines Fußballstadions für den KSC in Karlsruhe. Auf Grundlage des vom VDI ausgeschriebenen integralen Wettbewerbs entwarfen sie für das ca. 31 Hektar große Grundstück einen Masterplan und in Zusammenarbeit mit den Bauingenieurstudenten einen ausgefeilten Stadionentwurf mit dem Fokus auf die Dach- und Fassadenkonstruktion, das Raumprogramm und die Energieversorgung und Nachhaltigkeit des gesamten Projektes. Durch die ergänzenden Fächer Material-Struktur-Form und Advanced architectural sience wurde der Entwurf im Bezug auf die rechnerische Tragwerksentwicklung und ein ausgereiftes Energiekonzept abgerundet.

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Architekturtheorie, Kunst- und Kulturwissenschaften

Within the framework of the master studio „Contextual Architecture: The Canary Re-Treat“ organized by Petra Eckhard and Daniel Gethmann at the Institute of Architectural Theory, Art History and Cultural Studies, students will develop context-specific design parameters for the northern region of Gran Canaria. During a five-day research trip, contextual analyses will be conducted, the results of which will be further developed in a workshop at the architecture faculty at the University of Las Palmas. The aim of this master studio is to identify and to work out context-sensitive potentials for architectural interventions using design-specific strategies of visualization.

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Städtebau

LOCAL SCALE_ The site analysis focused mainly on the usability of the station for the people. In our studies we found 3 main difficulties:

  • Diffiuclt oriantation.
  • Lack of amenities on the platform up to now the station does not offer a sufficient shelter for weather protection nor seating facilities or a kiosk for drinks and snacks.
  • Difficult train/road intersection. 

REGIONAL SCALE_ The regional scale analysis shows the distribution of building plots and points of interest along the S3 train line from Graz to Gleisdorf. The urban sprawl with no significant concentration of people living along the train connection is prominently visible. We consider an increase in density along the line according to the strategy of TOD (transit orientated development) an important potential for the future. Most of the people living in this area are commuting to Graz for work and new developments along the well functioning S3 line could help to better use the existing infrastructure and reduce motorized private transport and traffic jams in the city.

URBAN SCALE_ The significant concentration of major factories and offices around the Raaba station represent an important concentration of workplaces in the region and offer great potential for commuter transport by the S3 train. Just the number of the employees of the three main employers is 8612 and the statistics estimate a continuous rise. The Magna Steyr Graz will increase their workforce for further 3000 in the next few years. Our analysis revealed that an attractive and safe bicyle and pedestrian path from the station to the workplaces is missing and would be a helpful step to increase the use of the train for commuting.

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Gebäudelehre I

Grandhotel Lopud - Insel auf der Insel

„Der Namenszug Grandhotel ist in eleganten Lettern ganz oben aus dem Beton ausgespart, die Sonne scheint gerade durch. Wer hat eine solche Ausnahmearchitektur ausgerechnet auf diese kleine Insel gesetzt? Der Tourismus, erzählt Boris während wir zur Pension und zur hoffentlich schon in Betrieb genommenen Espressomaschine zurückschlendern, setzte auf Lopud um 1900 ein. Das Hotel wurde von einem serbischen Architekten mit Namen Nikola Dobrovic gebaut. 1934 bis 1936. Jugoslawien war damals noch Königreich. Wenig später kam der Krieg, dann, 1945, Titos Föderative Volksrepublik. Unsere Zimmerwirtin serviert uns zum schaumigen Milchkaffee überraschender weise auch die Geschichte des Hotels: Ihre Großmutter hatte es gemeinsam mit deren Söhnen in Auftrag gegeben. Modern sollte es sein, und der Zeit entsprechend. Doch nur wenig später wurde mit allem anderen auch das große Hotel in das Volksvermögen eingebracht, die Familie enteignet, und das internationale Publikum wich dem Parteibonzentum. Sie hat noch die alten Prospekte. Auf Deutsch, auf Polnisch, auf Französisch. Wir sitzen auf Plastiksesseln, trinken Kaffee, schauen den Möwen und den ersten Touristen zu, die Sonnenbrillen hervornesteln und Frühstück bestellen. Die Welt ist uralt und jung zugleich, und während die anderen noch geschlafen haben waren wir heute schon überall.“

Ute Woltron: Lopud. Grand Hotel, 14.04.2015

http://www.utewoltron.at/blog/lopud-grand-hotel

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Gebäudelehre II

Schruns Tschagguns • über den Berg

Seit rund 250 Jahren wird der ehemalige Marentische Gasthof als Bezirksgericht des Montafon genutzt. Mit der Auflösung des Gerichtsstandorts Anfang des Jahres 2017 verliert nicht nur das unter Denkmalschutz stehende historische Gebäude im Ortskern der Gemeinde Schruns seine Funktion, sondern auch Ort und Region einen wesentlichen Teil ihrer Kulturgeschichte und Identität.Auf Einladung des Stand Montafon, haben sich die Studierenden dieses Semester mit Szenarien der Nutzung für das frei werdende Gebäude auseinandersetzen, die schlussendlich in Entwürfen umgesetzt wurden. Ein Workshop vor Ort in Verbindung mit Exkursionen zu Referenzprojekten in der Vorarlberger Umgebung, aber auch der näheren Schweiz, bildet die Grundlage einer fundierten Auseinandersetzung mit der anspruchsvollen Aufgabe, die nur in unmittelbaren Zusammenhang mit den Tourismusgemeinden Schruns-Tschagguns zu verstehen sein wird. Gleichzeitig können Konzepte der Umnutzung und Transformation vorhandener Bausubstanz über den lokalen Kontext hinaus, auch für andere Regionen von Interesse sein, wenn es sich um Neuinterpretationen der gestellten Bauaufgaben handelt.

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Architekturtechnologie I

CAMPUS++

The course examines complex structural, spatial and typological requirements and looks out for the potentials of future campus concept as a hybrid building; rethinking the concepts of educational architecture to foster an urban condition and develop strategies to reduce land-use in Shanghai. Focus is a project in the Campus of the Tongji University in Shanghai that creates a new point of density for the campus.Background is on the one hand a shift in Shanghai’s urban planning strategies to reduce the spread out construction and waste of land for construction. On the other hand, institutions like the Tongji University of Shanghai are encouraged to expand in their interdisciplinarity as well as in their facilities to strengthen their position as selected Universities of China.Therefore, a campus hybrid has to be located at an exciting spot between the existing campus fabrics. The building shall create a public urban interface as a public link and at the same time provide space as incubator for innovative study and work and living: „a new campus hub“.Design a proposal for a campus hybrid that meets the given urban framework and proposal for mixed use program. The objective is to develop a precise building that makes the campus a public interface between existent and future campus area, landscape-park, urban hub and the actual programs. The design proposal shall give a sensual structure for the complex functions of a campus as hybrid building.

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Architekturtechnologie II

Haludovo: Zukunftsvisionen 

Haludovo: Was es einmal war. Die Anlage wurde 1972 auf der Insel Krk in Kroatien eröffnet und galt als extravagantes Rückzugs- und Casino Resort in unmittelbarer Küstennähe. Die entstandene "neue Stadt" bot eine Vielzahl an Unterkunftstypologien. Vom brutalistischen Hotel mit imposantem Atrium über moderne Bungalows bis hin zum traditionell gehaltenen Fischerdorf. Das elegante Innere wies hängende Gärten auf, großzügige Pools und Springbrunnen, allesamt gebettet in adriatisches Licht. Daneben aber gab es hunderte von, gemäß heute geltenden Standards, geradezu winzige Zimmer. Während des Krieges in den 90er Jahren wurde das Hotel in Notunterkünfte für Kriegsflüchtlinge umfunktioniert.  

Haludovo: Was es heute ist. Haludovo ist mittlerweile eine Ruine, ein baufälliges und verlassenes Gebäude, unter Sicherheitsaspekten für keinerlei Nutzung mehr geeignet. Dieser Zustand ist ein Zusammenspiel aus ungeklärten Eigentümerverhältnissen, menschlicher Nachlässigkeit, verwilderter Landschaft und dem Verfall von Baumaterial. Und doch ist die einstige Pracht und Erhabenheit des Haludovo Palace für Besucher des Ortes nach wie vor präsent.  

Haludovo: Was daraus werden könnte. Im Rahme des Studios sollen potentielle Zukunftsszenarien für Haludovo entwickelt werden. Durch Erkunden und Kartieren der vollkommen heruntergekommen Struktur sollen Strategien für die Umnutzung in eine multifunktionale, hybriden Anlage  entstehen. Diese werden von städtebaulichen Überlegungen bis zu Entwürfen für die Inneneinrichtung reichen.  

Das Studio wird in Kooperation mit den beiden Architekturfakultäten  Zagreb und Ljubljana durchgeführt.

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Architektur und Landschaft

The Integral Landscape Project of Palmas, Brazil, acts as a transformative base for a thriving future to unfold – for the future urban development and identity of an entire city and its people. By addressing such diverse issues like building neighborhood identity, economic growth and ecologies of changing climates, a pioneering and yet flexible urban strategy should emerge. This project proposes a landscape based urban strategy – where landscape systems become the base for negotiating chances and challenges of a vibrant city to unfold. The Palmas Integral Landscape project is then enabling environmental and economic synergies through systemic interaction in addressing local conditions and community – embedded in the global context of changing climates, cultures and economies ...

The goal of the studio was to enable students and to think architecture as a connecting and integrative practice.

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Wohnbau

insight/inside out_murtal

Ziel der Projektübung im WS 2017/18 war die Entwicklung und der Entwurf von Raumtypologien mit besonderen Qualitäten für ein Zusammenleben verschiedener Ethnien, Alters- und Gesellschaftsgruppen für Unzmarkt-Frauenburg. Wohnen wird in diesem Kontext nicht als Selbstzweck oder bloss konsumatorische Errungenschaft im Sinne der klassischen Moderne und des reinen Funktionalismus/Fordismus definiert, sondern vielmehr als Teil einer produktiven Tätigkeit interpretiert, gedacht und geformt. Negative Aspekte und Folgen der funktionellen Segregation (arbeitsteilige Gesellschaft, etc) sehen wir in zunehmender Deutlichkeit besonders in ruralen Gebieten, die von grosser Abwanderung betroffen sind... Andererseits ist auch die zunehmende Isolation der Menschen (Teleworking, Telebanking, Teleshopping, etc. – Rückzug ins eigene Wohnzimmer, Kontakte erfolgen nur mehr per PC/Apple) zu berücksichtigen.

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Architektur und Medien

The Virtual Spaces Master Studio : 16m2 Labyrinth is an intensive and experimental master design studio module given at the Institute of Architecture and Media of the Architecture Faculty of TU Graz. As with VSMS 2016, the course developed as final output interactive Virtual Reality applications in the format of videogames, focusing on perceptible and immaterial spatial concepts and experiences. The 2017 VSMS was titled “16m2 Labyrinths” given the 4x4m tracking space of the HTC Vive VR system for which the projects were developed.
Travel to Linz on the 23rd-24th of March, organised by Julian Jauk. We would like to thank our friends at the Ars Electronica Center, the OK-Offenes Kulturhaus of Linz, the Lentos Museum, Johannes Braumann of the Linz Kunstuni for their hospitality, as well as Maria Smigelska and Pierre Cutellic for joining the trip.

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