Footbridge Lent-Tabor

Merchant Square Footbridge, London © Knight Architects

Institut für Tragwerksentwurf

Konzept und Leitung: Martin KnightStefan PetersAndreas Trummer

Entwurf einer Fußgängerbrücke im Stadtzentrum von Maribor.

Exkursion: 22-23. März 2017, Maribor

Verpflichtende Wahlfächer:
140.804 Neue Werkstoffe und Bauweisen von Tragkonstruktionen, Martin Knight
143.809 AK Kulturwissenschaften, Daniel Gethmann


The Canary Re-Treat | Contextual Architecture

© akk, TU Graz

Institut für Architekturtheorie, Kunst- und Kulturwissenschaften

Konzept und Leitung: Petra Eckhard, Daniel Gethmann

Die Projektübung „Contextual Architecture: The Canary Re-Treat“ von Petra Eckhard und Daniel Gethmann am Institut für Architekturtheorie, Kunst- und Kulturwissenschaften erarbeitet kontextspezifische Entwurfsparameter und Gestaltungspotenziale im Norden von Gran Canaria. In einer fünftägigen Exkursion widmen wir uns zunächst konkreten Analysen vor Ort, die von einem Workshop an der Architekturfakultät von Las Palmas begleitet werden. Das Ziel dieser Projektübung besteht in weiterer Folge darin, kontextrelevante Potentiale für architektonische Interventionen zu erkennen und auf neue Art sichtbar zu machen.


Suzhou

© urba, TU Graz

Institut für Städtebau

Konzept und Leitung: Wolfgang Dokonal

Verpflichtende Wahlfächer:
145.803 AK Städtebau 2, Michael Stadler
145.812 Digitale Stadt, Wolfgang Dokonal


Insel auf der Insel | Elaphiten Archipel

© gl, TU Graz

Institut für Gebäudelehre

Konzept und Leitung: Hans Gangoly, Andreas Lechner

„Der Namenszug „Grandhotel“ ist in eleganten Lettern ganz oben aus dem Beton ausgespart, die Sonne scheint gerade durch. Wer hat eine solche Ausnahmearchitektur ausgerechnet auf diese kleine Insel gesetzt? Der Tourismus, erzählt Boris während wir zur Pension und zur hoffentlich schon in Betrieb genommenen Espressomaschine zurückschlendern, setzte auf Lopud um 1900 ein. Das Hotel wurde von einem serbischen Architekten mit Namen Nikola Dobrovic gebaut. 1934 bis 1936. Jugoslawien war damals noch Königreich. Wenig später kam der Krieg, dann, 1945, Titos Föderative Volksrepublik. Unsere Zimmerwirtin serviert uns zum schaumigen Milchkaffee überraschender weise auch die Geschichte des Hotels: Ihre Großmutter hatte es gemeinsam mit deren Söhnen in Auftrag gegeben. Modern sollte es sein, und der Zeit entsprechend. Doch nur wenig später wurde mit allem anderen auch das große Hotel in das Volksvermögen eingebracht, die Familie enteignet, und das internationale Publikum wich dem Parteibonzentum. Sie hat noch die alten Prospekte. Auf Deutsch, auf Polnisch, auf Französisch. Wir sitzen auf Plastiksesseln, trinken Kaffee, schauen den Möwen und den ersten Touristen zu, die Sonnenbrillen hervornesteln und Frühstück bestellen. Die Welt ist uralt und jung zugleich, und während die anderen noch geschlafen haben waren wir heute schon überall.“*

Exkursion: Dubrovnik und Insel Lopud, 3. - 7. April 2017

Verpflichtende Wahlfächer:
147.804 PotenzialProjektProgramm, Andreas Lechner
147.807 AK Gebäudelehre, Willibald Fürst

*Ute Woltron: Lopud. Grand Hotel, 14.04.2015.


Schruns Tschagguns | über den Berg

© gl, TU Graz

Institut für Gebäudelehre

Konzept und Leitung: Ulrike Tischler

Seit rund 250 Jahren wird der ehemalige Marentische Gasthof als Bezirksgericht des Montafon genutzt. Mit der Auflösung des Gerichtsstandorts Anfang des Jahres 2017 verliert nicht nur das unter Denkmalschutz stehende historische Gebäude im Ortskern der Gemeinde Schruns seine Funktion, sondern auch Ort und Region einen wesentlichen Teil ihrer Kulturgeschichte und Identität. Auf Einladung des Stand Montafon*, werden wir uns mit Szenarien der Nutzung für das frei werdende Gebäudes auseinandersetzen, die schlussendlich in Entwürfen umzusetzen sind.
Ein Workshop vor Ort in Verbindung mit Exkursionen zu Referenzprojekten in der Vorarlberger Umgebung, aber auch der näheren Schweiz, bildet die Grundlage einer fundierten Auseinandersetzung mit der anspruchsvollen Aufgabe, die nur in unmittelbaren Zusammenhang mit den Tourismusgemeinden Schruns-Tschagguns zu verstehen sein wird. Gleichzeitig können Konzepte der Umnutzung und Transformation vorhandener Bausubstanz über den lokalen Kontext hinaus, auch für andere Regionen von Interesse sein, wenn es sich um Neuinterpretationen der gestellten Bauaufgaben handelt.

Exkursion: Schruns, 26. März - 2. April 2017

Verpflichtende Wahlfächer:
147.805 TransformationUmnutzungNeuinterpretation, Uli Tischler
141.801 Bauforschung und Bauaufnahme, Christoph Breser

*Der Stand Montafon ist heute ein Verband von zehn Montafoner Gemeinden, der Begriff geht zurück in die Zeit der Vorarlberger Landstände des Mittelalters.


Kinderrehabilitationszentrum_Wildbad Einöd

© ir, TU Graz

Institut für Raumgestaltung

Konzept und Leitung: Irmgard Frank 

Wildbad Einöd blickt auf eine lange Geschichte als Heilbad zurück. Die heilende Kraft des Wassers wurde bereits im 15. Jahrhundert erwähnt. Heute befindet sich dort eine Gesundheitstherme, die ähnlich wie bei Hotels oft zu sehen, ein Konglomerat aus renovierten Altbauten und Zubauten aus unterschiedlichen Jahrzehnten des 19. 20. und 21.Jahrhunderts aufweist. Der erst kürzlich fertig gestellte Bau von Gerner°Gernerplus beinhaltet ein psychiatrisches Rehabilitationszentrum für psychisch kranke Erziehungsberechtigte mit der Möglichkeit ihre Kinder mitzunehmen. Zudem ist nun ein Kinderrehabilitationszentrum für Herz-Kreislauf- und Pulmologie sowie für psychosoziale Erkrankungen geplant, welches Entwurfsaufgabe in diesem Semester sein soll.

Diese Aufgabe stellt spezifische Ansprüche an die Architektur, vor allem wegen der unterschiedlichen Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen zwischen 1 und 18 Jahren.

Exkursion: Wildbad Einöd, Steiermark, 22. März 2017

Verpflichtendes Wahlfach:
151.805 Raum Material Detail, Franziska Hederer 


Campus ++

© IAT, TU Graz

Incubator for Urban Structure | Shanghai

Institut für Architekturtechnologie

Konzept und Leitung Masterstudio 1: Roger Riewe, Claudia Volberg

In Kooperation mit der Tongji University of Shanghai.

Verpflichtene Wahlfächer:
149.804 Raumstruktur, Sorana Radulescu
149.810 Industrielles Bauen, Armin Stocker


Haludovo: eine mögliche Zukunft

© IAT, TU Graz

Institut für Architekturtechnologie

Konzept und Leitung Masterstudio 2: Ziga Kresevic, Bostjan Vuga

Haludovo: Einst …
Der Penthouse Adriatic Club und das Haludovo Palace Hotel auf der kroatischen Insel Krk wurden im Jahr 1972 als exklusives Beach Resort inklusive Casino eröffnet. Im Prachtbau aus Beton und Glas, der sich aus der üppigen mediterranen Vegetation erhob, traf sich der internationale Jetset des Westens, um im sozialistischen Jugoslawien ausschweifende Parties zu feiern. Eine "Neustadt" mit unterschiedlichen Typologien von Urlaubsdomizilen – vom brutalistischen Hotel mit riesigem Atrium und modernistischen Pavillons bis zum traditionellen Fischerdorf. Das elegante Interieur umfasste hängende Gärten, extravagante Pools und ausgefallene Springbrunnen, alles eingetaucht in das Licht der Adria. Es gab aber auch hunderte Zimmer, viel zu klein für heutige Standards. In den 1990er-Jahren wurde das Hotel zur Flüchtlingsunterkunft.

Haludovo: … heute …
Eine Ruine, verfallen und verlassen, für keine Nutzung sicher. Der aktuelle Zustand ist komplizierten Eigentumsverhältnissen, unwirtschaftlichem Handeln, dem Eindringen der Natur und dem Verfall der Baumaterialien geschuldet. Aber trotz allem ist die Grandezza noch spürbar, die dem Haludovo Palace Hotel einst innewohnte. Die Ruine eröffnet Möglichkeiten dessen, was sein könnte.

Haludovo: … und eventuell morgen?
Das Studioprojekt beschäftigt sich mit einer möglichen Zukunft. Wir werden den Komplex untersuchen, abbilden, Strategien für eine gemischte Nutzung/hybride Projekte erarbeiten – von der Stadtplanung bis zur Innenraumgestaltung dieses verfallenen Objekts – und eine adaptive Wiedernutzung dieser faszinierenden Ruine vorschlagen. Das Studio wird gemeinsam von der TU Graz und den Architekturfakultäten der Universitäten von Zagreb und Ljubljana abgehalten und beginnt am 20. März 2017 vor Ort in Haludovo auf der Insel Krk. Während des sechstägigen Kick-Off Workshops werden wir diese modernistische Ruine durchleuchten, abbilden und einer architektonischen Bewertung unterziehen.

Die Ergebnisse des Studios werden vor Ort präsentiert, ausgestellt und 2020, wenn Rijeka europäische Kulturhauptstadt sein wird, in Rijeka gezeigt.
Tragen Sie mit Ihrem Planungsprojekt zur Zukunft dieses besonderen Ortes bei!

Verpflichtende Wahlfächer:
149.804 Raumstruktur, Sorana Radulescu
149.806 Materialisierung 2 Baustellenbesuche, Markus Stangl, Bostjan Vuga


Open Architecture

© ia&l, TU Graz

 

Bauen mit Thermodynamik und der Vegetation der Tropen

Institut für Architektur und Landschaft

Konzept und Leitung: Klaus K. Loenhart

Das Wetter hat auf das Leben in den Tropen einen maßgeblichen Einfluss. In diesem Setting arbeiten wir an alternativen Architekturtypologien, die sich die Bedingungen des tropischen Klimas zu eigen machen. In diesem Studio untersuchen wir Möglichkeiten, wie man Architektur

THERMODYNAMISCH
PRODUKTIV 
SOZIAL NUTZBAR
WACHSEND
und als ARCHITEKTONISCHE LANDSCHAFT gestalten kann.

Während die Feuchtigkeit an unserem Standort in Palmas, Brasilien, während des Jahres extrem schwankt, liegt die Temperatur konstant um die 30°Celsius. Solche Bedingungen ergeben gewisse Einschränkungen, gestatten aber auch Bauten, die offener sind als in kälteren Klimazonen. Offen für eine kühlende Brise, für die üppige Vegetation und für die Menschen.
Wird dieser Blickwinkel berücksichtigt, ist Architektur möglich, die sich in die umgebende Natur einfügt. Ausgehend von den Grundsätzen der Thermodynamik ergeben sich unterschiedliche Raumkonfigurationen und -anordnungen. Auch die Vegetation kann durch Evapotranspiration aktiv Räume kühlen und somit als Gestaltungswerkzeug genutzt werden.

Gemeinsam mit dem Seminar LANDLAB CASE werden wir den Kontext erforschen und analysieren und Gebäude studieren, bei denen einige der vorgenannten Prinzipien umgesetzt wurden. Im DESIGN STUDIO entwerfen die Studierenden dann ein stark kontextuelles Gebäude mit spezifischen programmatischen Überlagerungen und verbinden Wohnen, öffentliche Dienste oder auch einen Co-Working-Raum. Jede Funktion findet ihren Platz und ihre Anwendung. In diesem Studio sollen Studierende Architektur als verbindende und integrative Praxis verstehen lernen. Das ist Ihre Chance, etwas zu bewegen. Die Ergebnisse werden nämlich der Stadtplanungsbehörde von Palmas, Brasilien, vorgelegt!

Verpflichtendes Wahlfach:
153.805 LandLab: Case, Klaus K. Loenhart, Bernhard König


insight/inside out_murtal

Screenshot Luftbild Unzmarkt-Frauenburg © google.com/maps

Institut für Wohnbau

Konzept und Leitung: Andreas Lichtblau, Elisabeth Anderl

Welche positiven Erwartungen und Zielvorstellungen können seitens der unterschiedlichen Bewohnergruppen in Unzmarkt-Frauenburg formuliert werden, welche potentiellen, ortsräumlichen und konkret baulichen Strukturen sind vorhanden, und wie können ideelle Vorstellungen in weiteren Schritten mit den räumlichen Wirklichkeit oder den bestehenden Potentialen in Deckung gebracht werden?
In unserer Übung untersuchen wir Chancen der Innen- und Aussenentwicklung, die Ränder und Übergänge zwischen bäuerlichen, touristischen und städtischen Lebensformen, maßgebende Orte und Gegebenheiten wie die Durchfahrten, den Hauptplatz und die Nutzung der Freiräume und Gemeinschafstflächen. Unsere Aufgabe wird der Entwurf zukünftiger Entwicklungsszenarien sein, die in ihrer Vielfalt Entscheidungshilfen darstellen.

Verpflichtende Wahlfächer:
157.806 Wohnbau Seminar, Andreas Lichtblau, Sigrid Verhovsek
141.817 Workshop Ethnographische Methoden, Manfred Omahna


Inhabitable Skin

© ige, TU Graz

Institut für Gebäude und Energie

Konzept und Leitung: Brian Cody

Im Fokus des Master Studios im Sommersemester 2017 am Institut für Gebäude und Energie steht das Konzept der „inhabitable skin“ oder „Raumfassade”, das von einer Gruppe Architekten gemeinsam mit Prof. Brian Cody entwickelt und von der Austrian Real Estate, einer Tochter der Bundesimmobiliengesellschaft, unterstützt wird. Die Studierenden werden die Anwendung des Konzepts im Wohnbau untersuchen und Lösungen für die Pufferzone ausarbeiten, die die Rolle der konventionellen mehrschichtigen Außenwände ersetzen soll. Ziel ist es, die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden zu verbessern, vor allem in den Sommer- und Wintermonaten, während auf der funktionellen Ebene die Pufferzone neue räumliche Qualitäten für die Wohnungen aufzeigen und mehr Flexibilität bieten soll. Unsere Partnerinstitute am Politecnico di Milano und an der Universität für Angewandte Kunst in Wien widmen sich unter der Leitung von Professor Cino Zucchi und Bernhard Sommer demselben Thema. 

Wie sieht Ihre Vision für die Raumfassade aus?

Freuen Sie sich auf ein dynamisches Semester mit zahlreichen externen Aktivitäten, inkl. Workshops, Exkursionen nach Wien und Mailand, Zwischenbewertung und Cross-Fertilization Veranstaltungen mit unseren GastkritikerInnen Prof. Elsa Prochazka und Prof. Zucchi, Vorlesungen und gute Arbeitsatmosphäre mit unseren engagierten Vortragenden!
Sie sind fleißig, talentiert, hoch motiviert und wettbewerbsorientiert? Dann ergreifen Sie die Chance, einen der Studierendenpreise zu gewinnen!


16m2 Labyrinths. virtual spaces master studio

© iam, TU Graz

Institut für Architektur und Medien

Konzept und Leitung: Urs Hirschberg, Constantinos Miltiades

VSMS 16m2 Labyrinths ist ein intensives Masterstudiomodul. Wie bei VSMS 2016, werden in diesem Kurs interaktive VR Anwendungen im Format von Videospielen erarbeitet, mit Fokus auf wahrnehmbaren und immateriellen Raumkonzepten.
Ausgehend vom Konzept des Labyrinths untersucht das Studio unterschiedliche bauliche und perzeptive Raumkonzepte in theoretischen Vorlesungen zu unterschiedlichen Disziplinen (Architektur, Kritische Theorie, Ludologie). Untersucht werden die virtuelle Realität und Videospiele als Medien, die eine räumliche Plattform für die Entwicklung neuer Architekturerfahrungen bieten. Mit dem Thema des 16m2 Labyrinths konzentriert sich das Studio auf die Entwicklung von Konzepten und Planung von Räumen, die in der Lage sind, starke architektonische Qualitäten auf extrem kleiner Grundfläche in einem interaktiven, navigierbaren und immateriellen Rahmen zu evozieren. Das Studio wird mit der Game-Engine Unity und dem HTC Vive Virtual-Reality System arbeiten.

Alle Aufgaben und Ergebnisse sind digital. Programmierungserfahrung nicht erforderlich. Vertrauter Umgang mit konventioneller 3D Modellierung. Raster- und Vektorgrafiksoftware ist allerdings Vorbedingung.

Unterrichtssprache: Das Studio und die Wahlfächer werden in englischer Sprache unterrichtet und sind auch für Erasmus-Studierende offen.

Von 23. bis 24. März findet eine Exkursion nach Linz statt. Am Donnerstag, 23. März besuchen wir das Ars Electronica Center und eine Veranstaltung im Deep Space 8K. Am Freitag folgt eine Stadtführung und eine Führung im Lentos Musuem, wir besuchen den Höhen Rausch, das Museums Quartier, das Schlossmuseum und die Kunstuni Linz.

Lehrveranstaltungen und außercurriculare Events: Das Modul umfasst eine Reihe von Gastvorträgen von Wissenschaftern und Vertretern der Praxis; wir laden Gäste ein und bitten um ihre Kritik, wir halten Meetings ab und organisieren gemeinsame Veranstaltungen mit dem Kurs für Game Design & Development des ICCM, sowie eine öffentliche Abschlussausstellung anlässlich des Open Architecture Day in Graz.

Verpflichtende Wahlfächer:
161.803 Digitale Form und Bewegung, Oliver Reischl
161.804 Interdisziplinäre Medienprojekte, Constantinos Miltiades


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