Mission Statement - Institut für Zeitgenössische Kunst (IZK)

Ein grundlegendes Verständnis von Kunst und Technik ist von zentraler Bedeutung für die Architektur. Mit der Entwicklung neuer Denkweisen im Architekturberuf sind die Anforderungen an den Entwurf gewachsen und verlangen neue Herangehensweisen. Das Programm des Instituts für Zeitgenössische Kunst (IZK) geht von der Logik konzeptueller Kunst aus und fordert zu neuen und provokativen Betrachtungsweisen künstlerischer Erfahrung heraus. Künstlerische Forschung und experimentelle Arbeitsweise werden gleichermaßen als wichtig für die Institutsarbeit betrachtet.

Das IZK fördert einen transdisziplinären Austausch, kritisches Denken und neue Formen künstlerischen Handelns durch die Untersuchung der Beziehungen zwischen Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft. In der Reflexion der Bedingungen, Medien und Instrumente zeitgenössischer Kunst im Verhältnis zur architektonischen Entwurfslehre stellen sich die Studierenden den komplexen Herausforderungen der heutigen Gesellschaft und lernen, Verantwortung für die gebaute Umwelt zu übernehmen.

Das IZK als einziges Hochschulinstitut in der Steiermark, das sich mit den zeitgenössischen Problemstellungen, aktuellen Diskursen und Medien in der bildenden Kunst beschäftigt, strebt nach einer intensiven Öffentlichkeit der Institutsarbeit, die 

ebenso international wie lokal ist:


• lokal: indem die besondere Rolle innerhalb der Stadt als vitales Zentrum zeitgenössischer Kunst ausgebaut und eine ständige Zusammenarbeit mit den Grazer Institutionen betrieben wird;


• international: indem eine transdisziplinäre Lehr- und Forschungsarbeit innerhalb eines Netzwerks namhafter Institutionen in Kunst und Wissenschaft stattfindet. Der weitgehende Gebrauch der englischen Sprache am Institut ermöglicht auch die geplante Gründung eines internationalen, Beirats, um die künstlerisch-wissenschaftliche Qualität der Institutsarbeit langfristig zu sichern.

Mit Blick in die Zukunft aber auch mit Rückbesinnung auf die eigene Geschichte, erfährt das Institut momentan eine Neustrukturierung unter der Leitung der neu berufenen Professorin und Künstlerin Milica Tomic. Ihre Arbeit am Institut begann im Oktober 2014 und konzentriert sich zunächst auf dessen zukünftige Ausrichtung. Das neue Team begann den Prozess des institutionellen ‘Reset‘, indem es eine Reihe von Fragen formulierte: Welche Rolle kann ein Institut für Zeitgenössische Kunst an einer Technischen Universität einnehmen, in Zeiten, in denen jeder Lebensbereich zunehmende von rasanter technischer Entwicklung geleitet ist? Welche Rolle spielt die künstlerische Ausbildung im Hinblick auf die Beziehung zwischen Kunst, Politik, Philospohie, Wissenschaft und Technologie?

Institut für Zeitgenössische Kunst

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