Bauforschung Großreifling

Im Auftrag der Österreichischen Bundesforste AG, Forstbetrieb Steiermark, verfolgt das Projekt Bauforschung des Instituts Stadt- und Baugeschichte der TU Graz das Ziel, durch das Vermessen der Objekte des Auftraggebers in der obersteirischen Gemeinde Großreifling das materielle Kulturerbe sichtbar zu machen und es im besten Fall neuen Aneignungsformen zuzuführen.

Konkret geht es in unserem Projekt um zwei Projektphasen: In der ersten Phase werden die Objekte Neuer Kasten, Alter Kasten, Kohlwaage, Rechenschreiberhaus, Forstverwaltung, Personal- und Arbeiterwohnhaus (Neuhaus) aufgemessen und planlich dargestellt, in der zweiten Phase wird eine Bauschadenskartierung, ein Energieausweis, ein Maßnahmenplan sowie eine Kultur- und Kunsthistorische Bewertung erstellt.

Die hohe praktische Relevanz, sich erkenntnistheoretisch mit dem Thema Leerstand bzw. mit sozialen und kulturellen Ressourcen in ländlichen Gemeinden auseinanderzusetzen bezieht sich auf die z.T. prekäre Situation ländlicher Regionen.

Die Intention unseres Projektvorhabens stützt sich somit auf die Frage, welche materiellen und kulturellen Überlieferungen durch die Analyse baulicher Objekte möglich sind. Durch das Vermessen ist nicht nur eine Kartierung der Bauschäden und somit eine Eruierung eines dringlichen Maßnahmenkatalogs möglich, sondern auch eine wissenschaftliche Auseinandersetzung, die eine Verknüpfung von sozialen und kulturellen Ressourcen mit historischer Bausubstanz zulässt.

Österreichische Bundesforste


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