Kondensation am Fenster

Fensterrahmen, Kondensation, Störmungssimulation, Fensterlichte Temperatur
Multiphysik-Simulation - Unterschiedliche Strömungsverhältnisse: Radiator (li.) vs. Fußbodenheizung (re.) © TU Graz/LFB

Zu dieser Thematik wurden mehrere Forschungsprojekte durchgeführt eines davon ist:

Gebäudeklima-Analyse - Multiphysiksimulation der Auswirkung aktueller Bauweisen auf Fenster

In diesem Forschungsprojekt wurden mittels modernster Multi-Physik-Simulation die Klimabedingungen untersucht, welche sich an der Innenseite des Fensters bei unterschiedlichen Randbedingungen ergeben. Sowohl die Bauweise, als auch die Art der Beheizung wurden variiert und die sich daraus ergebenden Auswirkungen auf die Temperatur-und Strömungsverhältnisse analysiert. Wärmedämmung und Abdichtung der Gebäude haben massive Auswirkungen auf Raum-/ und Gebäudehülle. Die mit den Dämm-Maßnahmen beabsichtigte Reduktion der Heizwärme führt dazu, dass die Heizquelle die Wärme verstärkt über Wärmestrahlung in den Raum einträgt. Gleichzeitig wird der konvektive Wärmeeintrag stark vermindert. Dies führt dazu, dass Verglasungen nun die dominierende Rolle für die Konvektion übernehmen – was zu einer drastischen Änderung der Energieverhältnisse im Raum führt und insbesondere die unteren Bereiche vor Verglasungen und Fenstern weniger erwärmt werden. Darüber hinaus führt die dichte Bauweise besonders bei mehrgeschossigen, offenen Grundrissen zu einem höheren Überdruck in den oberen Geschoßen, was sich bei entsprechender Luftfeuchte im Raum durch Kondenswasserbildung im Falz, insbesondere auf der windabgewandten Seite solcher Gebäude zeigen kann. Nicht zuletzt führt die geringere Energietransmission durch die Gebäudehülle zu einem reduzierten Austrocknungspotenzial der Gebäudehülle.

 

 

 

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